Dienstag, 20. September 2011

Das arabische Aidsmärchen

Die Araber sind fast nie homosexuell und Aids ist auch unbekannt. Wie? Blödsinn? Ja ich weiß das schon, nur arabischstämmige Männer streiten dies gerne ab, könnte dies ja ihrem übermächtigen Männlichkeitswahn kratzen und vielleicht sogar das Abfallen des liebsten Körperteils zur Folge haben. Und deshalb werden auch immer wieder gerne Studien gezeigt, die diese abstruse These belegen sollen, wobei sie die aber irgendwie nicht richtig interpretieren können:

                                           Quelle:Facebook

https://blogger.googleusercontent.com/img/b/R29vZ2xl/AVvXsEgrgsvWFUBPNT1l5jZ6H23nbiTmW_HY9ePHBJorA6jreIc51Enq_p1RF8_D1gSFuGcVAJ-a__YWvRDTL-1hJz43hR9-oZPBWpITqz9IZCrHC1R3iHoqqG943ktBGCzOYnUOf8WkH0hjixjC/s1600/HIV%253AAids.PNG

Nehmen wir mal den Libanon als Beispiel, der hat zwar wirklich weniger Aidskranke als die Deutschen, allerdings hat dieses Land auch nur 4 Millionen Einwohner, was sich gegen die 80 Millionen Staatsbürger hierzulande irgendwie lächerlich ausnimmt. Folgerichtig wäre die gleiche Anzahl HIV-Infizierter mit einem vollkommenen Aussterben dieses Mittelmeertstaates gleichzusetzen, man könnte also gleich das ganze Land zum Krankenzimmer erklären. Aber Halt, Nehmen wir doch eine Liste, die in Prozenten angeführt ist und vergleichen die, vielleicht lässt sich daraus ja etwas ganz anderes ableiten:

http://www.welt-auf-einen-blick.de/bevoelkerung/aids.php

Ja da schau ich aber, sind es doch gleich viele, ist da gar schon der heterosexuelle Untergang des Morgenlandes eingeläutet? Nehmen die Menschen diese Krankheit eventuell mit dem Brei zu sich? Oder sprühen vielleicht die bösen Israelis mit HIV-Werfern ihr Gift auf die hilflose Bevölkerung? Wahrscheinlich, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf und darum lügt man sich eben selber in die Tasche. Traurig, wenn man der Realität nicht ins Auge sehen kann und deshalb sogar Statistiken verbiegen muss. Und das alles für ein paar Zentimeter Stolz.

Guten Tag


PS.: Schwul bedeutet nicht gleich HIV? Das weiß ich schon, aber Drogenproblem gibt es ja anscheinend auch keins und der Bezug von Homosexuell zu Aids ist auch nicht von mir hergestellt worden. Ich antworte nur darauf  und wie ich es auch drehe und wende, scheinheilig bleibts auf jeden Fall.

Montag, 19. September 2011

Geschichten aus 1001 Nacht



Die Kaaba würde man heute wohl nicht mehr zerstören, schließlich zieht man damit den Gläubigen das Geld aus der Tasche, aber sonst hat sich bis heute wohl kaum etwas verändert. Außer, dass man heute nicht mehr von der Herrschaft über die arabische Halbinsel träumt, sondern gleich von der Unterjochung der ganzen Welt, wobei ja die sogar noch schützend die Hand über diese Wirrgeister hält, schließlich braucht man ja den Saft des heutigen Lebens - das Öl. Darum verkauft man ja auch Panzer und anderes Zeugs ins heutige Wirrgeister-Kernland, obwohl es ja vielleicht besser wäre diese Dinge nicht für, sondern gegen diese einzusetzen. Und darum tut man sich auch so schwer einem Vogel die Flügel zu stutzen, kann man ja einerseits nicht verdammen, was man andererseits zum Geldscheffeln benutzt. So lässt man sie eben schalten und walten, wie es ihnen gefällt, haben Ehrlichkeit und Rückgrat ja noch nie großen Reichtum nach sich gezogen.

Und wir können ja immer noch hoffen, das irgendwann das Erdöl versiegt, denn dann ists garantiert vorbei mit der Freundschaft und auch der Romantik ist damit geholfen. Wieso? Weil man dann wahrscheinlich wieder viele Karawanen ins Abendrot ziehen sieht und so manch nostalgische Geschichte an den Lagerfeuern ihre Runde machen wird. Von vergangenen Zeiten und von vergangener Macht. Geschichten aus 1001 Nacht. Mehr nicht.

Guten Abend

Der Schleier der Begeisterung lichtet sich



Ich weiß schon, uns mag diese Debatte lächerlich vorkommen, ist es uns doch an sich egal ob Gott Hände oder Schienbeine hat, aber sie zeigt, dass auch strenggläubige Muslime beginnen Prediger wie Pierre Vogel zu hinterfragen. Hier zum Beispiel ein Gläubiger, der  bis jetzt eigentlich nur voller Verehrung vom Salafisten-Superstar gesprochen hat, verlangte er doch sogar sich zu schämen, falls man dessen Lehren widersprach.

Doch schön langsam dämmert es, der Schleier der Begeisterung hebt sich und man sieht die Absicht hinter so mancher Äußerung, nämlich die Radikalisierung und Spaltung der Muslime. Vielleicht kommt dies ja daher, dass man sich auf einmal selber auf einer Todesliste wiederfindet und klug genug ist einzusehen, dass die deutschen Vorreiter dieser Strömung wohl auch eine in ihren Schubladen liegen haben. Jetzt mag so mancher sagen " Vogel hat sowas nie gesagt". Das mag stimmen, doch ist dies wohl eher der Beobachtung durch den Verfassungsschutz geschuldet, wartet der ja nur sehnsüchtig auf eine derartige Entgleisung, man wählt seine Worte deshalb vorsichtiger. Aber die Lehre ist dieselbe und auch der wahnsinnige Gesichtsausdruck ist gleich, auch wenn mich schon verwundert, dass man dies erst jetzt wahrnimmt, brauchte man ja kein Paul Ekman sein, um dies zu erkennen.

Wie meinen? In diesem Film geht es nur um Glaubensfragen? Nur? Der Glaube ist diesen Menschen am wichtigsten, schlimmer kann man einen Vogel also nicht kritisieren, was uns Außenstehenden zwar eigenartig erscheinen mag, aber es ist so. Und natürlich wird der edle Prediger dieses Video auch wahrnehmen, darauf trau ich mich wetten, auch wenn er es wahrscheinlich nicht kommentieren wird. Und wenn doch, dann folgen die üblichen Ausreden, immer unterlegt mit Spott und Hohn, denn ein Vogel hat eben immer Recht. Und wenn nicht, dann wird gebogen und gehämmert, verleugnet und gescherzt, und ganz zum Schluss abgewertet, sind doch alle, die ihm nicht folgen sowieso nur Abweichler und Discomuslime. Die Anhänger werden wieder klatschen, geht es denen doch mittleweile gar nicht mehr um die Religion, es geht um den Mister Gaga der deutschen Fundamentalisten und um dessen Starruhm. Wen interessiert da schon die vielgepriesene Wahrheit. Sicherlich keinen Voglianer.

Guten Tag

Sonntag, 18. September 2011

Und nun zu etwas ganz anderem

Und nun zu etwas ganz anderem. Heute hatte ich ja wiedermal Nazipost im Briefkasten. Was die mir vorwerfen? Nun, wenn ich ich zwischen den Zeilen lese, also zwischen den Beschimpfungen wie "Muselfreund" und "linke Zecke", dann wollte man mir wahrscheinlich mitteilen, dass ich zu Multi-Kulti-freundlich bin. Oder auch zu wenig Hitlerbegeistert, oder auch zu wenig blöd. Die Grenzen sind da ja fließend.

Allerdings musste ich zu meinem Schreck entdecken, dass die Grammatik dieser urdeutschen Recken sehr zu wünschen übrig lässt und weil ich - wie schon oft angemerkt - immer gerne helfe, möchte ich diesem arischen Notstand mit einem kleinen Sprachkurs entgegenwirken:



Ich hoffe ich habe ihnen gehelft und freue mich auch weiterhin auf die Zusammenarbeit. Zeit haben wir ja genug im tausendjährigen Reich, zumindest bis Stalingrad.

Guten Abend

Alles eine Frage der Betrachtungsweise

Ich höre ja täglich, dass der Salafismus nicht spaltet und dass ich nur einfach zu dumm bin, dies zu sehen. Auch sei ich islamophob, ein Nazi obendrauf und ab und an auch ein Rassist, bin ich doch nicht gewillt die Liebe in den Aussagen der Prediger zu erkennen. Der Teufel selbst spricht also aus mir.

Und darum wende ich mich nun an Sie, vielleicht können Sie mir ja helfen und mir die Friedensbotschaft anhand eines Beispieles erklären. Im "diewahrheitimherzen"-Forum hatte jemand folgende Frage:

Eine gute Freundin
Ich hoffe ihr könnt mir helfen ich habe ein großes Problem.

Ich habe seit 3 Jahren eine sehr gute Freundin (ich bin ein Junge), wir haben uns gut verstanden, mit einander geredet, sie war für mich wie eine Schwester.
Seit ich erfahren habe, dass ich mit einem Mädchen nicht in einem Raum alleine sein darf, versuche ich den Kontakt abzubrechen, aber es geht einfach nicht...

Ich will ihr nicht ins Gesicht sagen, dass es im Islam verboten ist, damit würde sie ein extrem schlechtes Bild vom Islam haben, das kann ich einfach nicht ... Es würde heißen, dass der Islam gute Freundschaften

Ist es denn verboten mit einem Mädchen sehr gut befreundet zu sein, während sie einen Mann hat ? Ich umarme sie nicht, berühre sie nicht, ich rede nur mit ihr, ist das haram ?
inshallah nicht, denn ich weiß einfach nicht was ich machen soll...

Bitte helft mir ...

wa salem

Und nun eine kleine Auswahl von Antworten, die ihm seine Brüder darauf geben:

Kürsat90 sagt
RE: Eine gute Freundin
Selaminaleykum

Ahki ich weis es ist sehr Schwer musste auch durchmachen hier ist ein Bruder der hatteskraft geben.

Befreundet nein darfst du nicht, geschweige reden.

Man darf aus Islamischer sicht wenn ich mich nicht täuschen nur reden mit eine Frau wenn du Handelst , Fragen hast , oder wenn die eine Lehrerin ist ,ist ja klar.

Mach viel Dua ahki , hat mir geholfen, aber Dua machen viel Dua machen dann geht das automatisch. war also bei mir so.

Aber nicht das zu dich bewusst immer triffst und nebenbei dua machst ^^ versuch an dich zu kämpfen ^^

Insallah macht dir das Allah leicht.

wa aleykumselam
schlimmer )= möge Allah ihm

Salahudin sagt:
RE: Eine gute Freundin
Assalamu Aleikum;

Setz dich mal mit ihr hin (natürlich in einem öffentlichen Raum) und sage ihr, dass das "Befreundet sein" zwischen den unverheirateten Geschlechtern im Islam haram ist. Der Teufel schläft nämlich nicht. Du kannst mit ihr Dawa machen. Gibt ihr islamische Bücher, die Seite von Pierre Vogel und den Quran. Wenn sie dafür offen ist. Sprich mit ihr über die islamische Moral, aber nicht bevormundend, sondern ruhig und höflich.

Schau, dass du dich nicht in Feindschaft von ihr trennst. Sondern sie soll es als Weg des Glaubens verstehen. Aber auf jeden Fall solltest du die Sache beenden, auch deshalb, weil du selbst vielleicht mal heiraten willst. Deine Frau, sofern sie einen islamischen Charakter hat, würde das niemals tolerieren.

Wa Salam.

Und? Erkennen Sie darin nun Freude und Liebe? Auch nicht? Einzig Verbohrtheit und Verdummung können sie da herauslesen? Also sind Sie auch islamophob, oder? Willkommen im Club. Sie fragen sich, was sich diese verirrten Schäflein denken? Ich kann es ihnen sagen: Nichts, Null, Zero. Im elitären Fundamentalistenverein macht man dies nicht selber, man lässt es tun und zwar durch Suren und Hadithe. Und weil man ja auch die nicht selber interpretieren darf, machen dies Schulabbrecher und Langzeitarbeitslose für einen, scheinen die ja ganz nahe an Gottes Thron zu sitzen. Allah scheint also Versager ganz besonders lieb zu haben, schließlich gibt er denen ja die Macht, ganze Generationen in die geistige Sklaverei zu führen. Sie sehen ja welch Flachzangen sich plötzlich als Gelehrte betiteln dürfen, manch einer ging gar nur durch Bilal Phillips Online-Baumschule und es soll sogar einige geben, die nicht mal diese Lehre abgeschlossen haben.

Ich beleidige diese strenggläubigen Menschen? Nun, dann tut es auch der Verfassungsschutz:

http://www.bild.de/regional/duesseldorf/islamismus/das-ist-der-typische-werdegang-eines-salafisten-19776776.bild.html

http://www.nrw.de/landesregierung/jaeger-salafisten-im-visier-des-nrw-verfassungsschutzes-11484/



Vorbestraft, gewaltbereit und hoffnungslos, das sind Eigenschaften, die ein aufrechter Salafist also besitzen muss. Wobei bei den Anführern auch noch Kamerageilheit und Machtstreben dazukommt, auch eine gehörige Prise Geldgier ist des öfteren zu erkennen. Dies wird nun alles in ein Töpfchen geworfen, dreimal über die Schulter gespuckt, eventuell noch mit einem Krötenfüßchen gewürzt und schon ist die Religion fertig. Auch wenn die nicht jeder erkennen kann. So wie Sie und ich eben, für uns ist es nur Stumpfsinn mit System. Aber wir sind ja islamophob. Oder auch vernünftig, alles nur eine Frage der Betrachtungsweise.

Guten Tag

Samstag, 17. September 2011

Rettet den Nagie



Werfen Sie sich auch täglich zu Boden, wenn unsere Angie über den Bildschirm flimmert? Brechen Sie in Jubelrufe aus, wenn Guido uns mit seinem Dauerlächeln erfreut? Und erzittern sie in Ehrfurcht, wenn Sigmar Gabriel die Kameralinse verdunkelt? Nicht? Sie schalten um zu "Deutschland sucht das Supertalent"? Oder lesen ein gutes Buch? Beten Sie wenigstens den Autor dieses Werkes an? Auch nicht? Ja, haben Sie den gar kein Ehrgefühl? Sie können doch diesem armen, verwirrten Mann nicht seiner Lebensgrundlage berauben, von welchem Quatsch soll er denn in Zukunft leben? Oder seinen Anwalt bezahlen? Mit was soll er seine Minifestplatten befüllen? Das Können wir doch nicht verantworten, schließlich haben wir doch kein Herz aus Stein.

Darum schlage ich vor, jetzt jeden Tag einem anderen Götzen zu huldigen. Nehmen sie zum Beispiel den Kühlschrank, der beherbergt doch manch leckere Speise. Oder das Feuerzeug, spendet es doch Wärme und Licht in eisiger Nacht. Oder die Klospülung, entfernt diese doch unangenehme Gerüche auf Knopfdruck. Machen Sie einfach etwas, damit unser Nagie auch weiterhin etwas zu erzählen hat. Sonst werden seine Reden vielleicht noch wirrer, als sie ohnehin sind. Und im Endeffekt hilft uns das allen, schließlich muss er noch bis zu seiner Verurteilung durchhalten. Wie meinen? OK, oder bis zu seiner Einweisung. Hauptsache Ruhe kehrt ein.

Guten Abend

Da hilft kein Schütteln und kein Klopfen....

Heute bin ich wiedermal im "diewahrheitimherzen"-Forum unterwegs gewesen, sind ja da die eigentümlichsten Fragen zu lesen und des öfteren sorgen auch die Antworten für Belustigung. Und auch diesmal wurde ich gleich wieder fündig. Die Frage aller Fragen lautet: "Darf man mit Urin beten?". Geht es Ihnen genauso wie mir? Fragen sie sich auch, ob es nicht irgendwie eigenartig aussehen würde, wenn nun jeder mit einer Flasche gelblicher Flüssigkeit bewaffnet sein Wort an Gott richtet? Und worin besteht der Zweck dieses Unterfangens? Steckt vielleicht nicht nur im Wein, sondern auch in dessen veränderter Form Wahrheit? Und ist Gelb vielleicht die aktuelle Modefarbe des Herbstes?

Nein, natürlich ist der Grund des Begehrs ein anderer:



Ja, nicht umsonst sagte mal ein weiser Mann: "Da hilft kein Schütteln und kein Klopfen, in die Hose geht der letzte Tropfen!. Wie wahr, wie wahr, passiert dies doch öfter als man glaubt und nicht jeder Feuchtigkeitsfleck in der unteren Körperregion ist auf das Händewaschen zurückzuführen, auch wenn dies den etwas verdutzt blickenden Anwesenden gerne weißgemacht wird. Beobachten Sie doch einmal die WC-Tür ihres Lieblingslokals, so manch einer, der dieses Örtchen verlassen hat, benutzt verstohlen die Tischdecke als Sichtschutz und hofft auf die rettende Wirkung der Heizung, notfalls wird sogar noch ein Wässerchen bestellt, nur um dem Schandfleck genug Zeit zur Flucht zu verschaffen.

Nun ist es aber passiert, kein Sichtschutz ist in der Nähe und auch das Gebet nach einem Erdloch, in das man enteilen könnte, blieb unerhört, was also tun in seiner Not? Keine Panik, Rettung naht:



Wie jetzt? Denn Fleck des Versagens noch vergrößern und sich zum Gespött der Anwesenden machen? Der Antwortgeber scheint nicht nur der Wächter des geraden Wegs, sondern auch des geraden Strahls zu sein, ihm scheint die Tragweite seiner Empfehlung also nicht bewusst zu sein. Ein Tropfen, welcher schon schlimm genug ist, würde wenigstens nur fragende Blicke auf sich ziehen, ein Riesenfleck führt jedoch gleich die Antwort herbei: Inkontinenz und das im letzten Stadium. Das kann doch jetzt nicht die Lösung sein, oder? Gibt es denn gar keine andere Möglichkeit?




Genau, einfach die Unterwäsche wechseln, so einfach ist das. Nur woher nehmen und nicht stehlen, habe ja auch ich nur selten eine Reserveboxershort im Handtäschchen meiner Frau verstaut, wobei die ja dann ohnehin durch Lippenstiftreste versaut wäre. Aber halt, das würde eventuell die derzeitige Lage auf dm Arbeitsmarkt entspannen, könnte man doch den Beruf des Unterbuchsenverkäufers einführen, natürlich mit dreijähriger Lehrzeit, schließlich braucht es ein gewisses Fingerspitzengefühl um diese Ware an den Mann zu bringen, ein beendetes Studium in Psychologie würde also auch nicht schaden.


Nun gut, der Fragesteller besitzt in diesem Fall keine Zweitunterkleidung, der Rat geht also ins Leere, die Verzweiflung wird immer größer und der Schweiß steht ihm auf der Stirn. Möglicherweise sitzt er ja noch auf dem Ort des Unglücks fest und tippt mit letzter Kraft in sein internetfähiges Handy, eine Schritt für Schritt Anleitung ist also die letzte Chance auf Rettung:


RE: Mit Urin beten
Wa aleikum selam wr wb

ja das Gebet ist nicht gültig! Das hast du verstanden, da man mit Urin nicht beten darf.

Deswegen ist es wichtig, lieber lönger auf WC zu sein und zu warten bist alles rauskommt, denn manchmal kommt eben etwas später noch was raus oder man nimmt eine Toilettenpapier und macht es an diese Stellen, dass wenn was raustropft es auf das Papier kommt und man es dann wegmacht. Aber trotzdem muss du dann dein Glied nochmal mit Wasser waschen. Falls Urin auf die Hose oder eben Unterwäsche kommt, muss man diese stellen mit Wasser waschen! Ich lege dir die Unterrichte von Abul Hussein hier ans Herz: http://www.quran-sunna.de/viewforum.php?f=53
Wenn du die durchmachst, dann lernst du alles Wichtige über Reinigung, Wudu, Gebete, Fasten, etc. hör dir jeden Tag einen Unterricht an.

Die Sahaba haben sich immer gründlich gereinigt inshallah. Nicht vor jedem Gebet, sonder wenn du auf WC warst!


Wenn das die Chefs von Ikea lesen, ist der Mann sofort eingestellt, bei meinem Küchenkasten hatte ich keine derartig ausgeklügelte Anleitung dabei, eine große Karriere könnte also so ihren Anfang nehmen. Und auch dem Fragesteller ist geholfen, sind die angepriesenen Vorträge ja so lang, dass sich das Problem wie von Geisterhand in Luftfeuchtigkeit auflöst. Tja, es ist doch immer wieder ein schönes Gefühl, jemandem geholfen zu haben. Und weil auch ich immer gerne anderen Menschen unter die Arme greife, noch ein letzter Rat von mir, von Mann zu Mann also: Hinsetzen hilft, dann tröpfelt nichts. Ehrenwort.


Guten Tag