Sonntag, 20. November 2011

Serdar Somuncu und das Burkaverbot



Ich bin ja an sich kein so großer Fan von Serdar Somuncu, zumindest was seine Comedyauftritte betrifft, jedoch ist dies Geschmacksache und darüber muss man auch gar nicht diskutieren. Als Teilnehmer an Gesprächsrunden schätze ich ihn jedoch sehr, sagt er doch immer was er denkt, egal ob dies nun irgendjemanden gefällt, oder auch nicht, oder ob dies gerade in irgendeine Modeströmung passt. Und meistens gebe ich ihm auch recht, auch bei seiner obigen Aussage bin ich ganz auf seiner Seite, hat man in Deutschland es ja wirklich geschafft, dem Begriff Freiheit das Wort "Narren-" vorzustellen und dies fast untrennbar damit zu verbinden. Toleranz wurde damit zum Sprecher der Intoleranz degradiert, schützt man doch mittlerweile jedes noch so wirre Gedankengut, nur um sich dann als Hüter der Meinungsfreiheit totzuquasseln und Maischberger-Stühle durchzuwetzen, immer garniert mit pseudo-intellektuellem Kunstgeschwätz. Man spricht um des Sprechens Willen, verliert den eigentlichen Sinn vollkommen aus den Augen, lauscht dem eigenen Klang der Stimme, und schafft sich so nebenbei Probleme, die vorher eigentlich gar nicht vorhanden waren, hätte ein einfaches "will ich nicht" ja ursprünglich ausgereicht, auch ohne dafür irgendwo eine 1000 seitige Doktorarbeit abzuschreiben.

Aber Moment, auch ich schweife ab, also kurz in die Bremsen gelatscht, damit ich mich nicht auch in der Lieblichkeit meines Schreibstils verliere. Ich bin gegen die Burka, ich bin gegen den Niqab, er gehört nicht in diese Gesellschaft, schließlich darf hier jeder tragen was er will. Ich wiederspreche mir gerade selber? Nein, schließlich wissen wir alle, dass diese Bekleidung des öfteren nicht aus freiem Willen angelegt wird, auch wenn dies sicherlich nicht alle betrifft. Aber besser ein paar zwangsentstofft, als andere zwangverhüllt. Oder in anderen Worten: Raus aus dem Kerker, auch wenn einige lieber weiterhin hinter Gittern bleiben wollen. Recht kann man es nämlich nie allen machen, es reicht jedoch auf der Seite der Unterdrückten zu sein, zumindest meine ich das. Was mit den anderen ist? Ich empfehle Sonnenschutzfaktor 1000, dann wirds wohl nicht so schlimm werden.

Guten Abend

Scharia - Scheidungsurteil in Siegburg

http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1321373160242.shtml

Nun hat also die Scharia Einzug gehalten in deutschen Amtszimmern, leise kam sie durch die Hintertür in Form eines Scheidungsurteils und zeigte dort das ganze Ausmaß ihres Irrsinns. Verstehen Sie mich nicht falsch, kann ich die Frau ja verstehen, schließlich möchte sie ja ihre kranke Mutter im Iran besuchen und dabei auch die Kinder mitnehmen, jedoch finde ich diese Vorgehensweise trotzdem falsch.

Warum? Nun, man reicht einem Diktator nicht den kleinen Finger, man verhandelt nicht und kommt ihm auf seinem Unrechtsweg nichtmal einen Zentimeter entgegen, wird der es ja dazu benutzen, um einem die ganze Hand  auszureißen. So hat sich nicht Deutschland den frauenverachtenden Gesetzen des selbsternannten Gottesstaates anzunähern, sondern umgekehrt, auch wenn dies der obigen Scheidungswilligen in diesem Fall nicht geholfen hätte. Die mag jetzt zwar zufrieden sein und dies sei ihr auch gegönnt, den restlichen jedoch hat sie damit einen Bärendienst erwiesen, wird dies ja - so befürchte ich zumindest - Schule machen und in Teheran für ein zufriedenes Lächeln sorgen, hat es man ja geschafft, dass die islamische Rechtssprechung hierzulande salonfähig wurde.  Wohin soll das aber führen? Erkennen wir in Zukunft bald auch Augen-wegätz-Urteile an? Oder sehen wir Steiniger bald als Legislativbeamte von Allahs Gnaden und hängen ihnen sogar eine Robe um den Kaftangeschürzten Leib?

Ich übertreibe? Vielleicht, jedoch sehe ich nicht ein, warum sich die Freiheit dem Irrsinn beugt, wird damit ja die Saat gelegt, die Leute wie Vogel und Konsorten  fleißig weitergießen, damit das zarte Pflänzchen weiter gegen den Himmel wächst. Manch einer wird mir jetzt sicherlich wieder eine hübsche Mail schicken, dass ich Kuffar nicht das Recht habe, die Scharia als Wahnsinn zu titulieren, jedoch liegt er da falsch, kann ich ja auch als Außenstehender Recht von Unrecht unterscheiden, die einseitig männliche Aussprache des orientalisch-romantisch verklärten "ich verstoße Dich" ist für mich Idiotie in Reinkultur. Warum darf das die Frau eigentlich nicht? Weil irgendein Buchautor dies auf Pergament gekritzelt hat und sich statt Shakespeare den Namen Mohammed an der Griffel geheftet hat? Für mich - und wohl auch die meisten anderen in Europa - ist dies ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und hat nicht beachtet, nein, sogar verdammt zu werden, ist es doch der beste Beweis dafür, dass dieses Gottesrecht am besten so tief wie möglich verbuddelt werden sollte. Vor allem auf deutschen Gerichten hat dieser Schmarrn nichts verloren, der Richter sollte sich meiner Meinung eventuell einen neuen Beruf suchen und dafür am besten arabisch lernen, vielleicht ist er ja in Saudi-Arabien besser aufgehoben.

Er hatte eben Herz und wollte eine Familie nicht auseinandereißen? Ich bin ich auch nicht herzlos, keineswegs, jedoch halte ich mich an den Spruch "wo gehobelt wird, da fallen Späne", das große Ganze zählt also, damit es dem Einzelnen irgendwann besser geht und nicht umgekehrt. So wird das nämlich nichts und führt nur zu zu einer Armutserklärung unsererseits, lassen wir uns doch von ein paar Deppen in die Knie zwingen. Das ist uns im Ansatz schon sehr gut gelungen. Meine Hochachtung.

Guten Tag

Samstag, 19. November 2011

Deso Dogg´sche Flatulenzen

Erinnern Sie sich noch an das Weihnachtsliedchen vom Namen-wechsel-Dich-Barden Deso Dogg? Hier ist nochmal der Link:


Stolz trällert er sich den ganzen angestauten Wahnsinn von der pechschwarzen Seele, unbeirrbar auf seinem Wege, ein echter Mann wie Gott ihn schuf, ein Hort der.......Halt, Moment, das Bild vom stahlharten Taliban bröckelt mächtig, musste ich doch folgendes auf der Seite seines Wirrbruders Abu Usama Al-Gharib entdecken:







Bismilillahi-Rahmani-Rahim
Das Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten und der Segen und Frieden seien auf denjenigen, der als Barmherzigkeit für die Welten entsandt wurde, sowie auf seine Familie und Gefährten und wer ihnen bis zum
jüngsten Tag in Rechtschaffenheit folgt.
Wir haben vor einigen Tagen einen Nasheed von unseren geehrten Bruder Abu MaleeqAl-Mujaheed veröffentlicht, mit dem Titel: „Eid Geschenk für die jungen Löwen“
In diesem Nasheed verwendete der Bruder den Rhythmus eines Liedes, welches bei den KuffarMuwahedin zu antworten. bekannt ist, mit der Absicht Allahs Feinde zu erzürnen und auf ihre Medienkampagnen gegen die
Darauffolgend haben einige Brüder – möge Allah sie reichlich belohnen – uns kontaktiert, uns darum ratend den Nasheed zu löschen und von seiner Veröffentlichung zurückzutreten. Andere wiederum griffen uns und unsere Da‘wah an, und weitere haben uns sogar zu Kuffar erklärt – und Allah ist unser Unterstützer.
Somit kontaktierten wir einige Schuyuch und Gelehrte, mit der Bitte um eine Fatwa die Richtigkeit dieser Angelegenheit klarzustellen.
Da antwortete uns unser Scheich Dr. Hani As-Sibaii – möge Allah ihn beschützen und reichlich belohnen – mit den Ratschlag an uns, die Veröffentlichung rückgängig zu machen und erklärte uns, dass dies besser sei.
So hatten wir keine andere Möglichkeit, außer zu sagen: „Wir hören und gehorchen“ und löschten sofort den Nasheed von unseren Seiten und Accounts.
Und wo wir nun unseren Rücktritt von der Veröffentlichung dieses Nasheeds bekannt geben, verspüren wir bei Allah keinerlei Bedrängnis oder Scham davor und es kümmert uns nicht, womit unsere Gegner und die Gegner dieser Da‘wah uns von Anschuldigungen und Verunglimpfungen bezichtigen werden. Denn Rückkehr zu der Wahrheit ist uns lieber als uns selbst, unsere Ehre und alles was wir besitzen. Und wir beschritten diesen Weg nur aus Folgsamkeit gegenüber Allahs Befehl und der Einhaltung Seiner Grenzen. Wir bitten Allah um Ichlaas (Aufrichtigkeit), Annahme und Standhaftigkeit.
Wir bitten alle Brüder, auf deren Seiten oder Accounts dieser Nasheed verbreitet wurde, dass sie es löschen und möge Allah sie
reichlich belohnen.
Und Allah genügt uns und ist unser bester Garant..
(Und Allah gehört die Macht, und auch Seinem Gesandten und den Gläubigen. Aber die Heuchler wissen nicht) Al-Munafiqun:8
Und unser letztes Gebet ist:
Das Lob gebührt Allah dem Herrn der Welten
Geschrieben von:
Der seine Ehre durch Allah tala hat
Abu Usama Al-Gharib
 der Amir von
Millatu Ibrahim
Geschrieben am:
Mittwoch 6. Thul Hijja 1432 n.H.
 | 2/11/2011,
Berlin -Deutschland



(Quelle: alghorabaa.wordpress.com)


Ui, da flattert anscheinend der Kaftan, ist doch nicht nur der Zorn der verachteten Kuffars ans Häkelmützchen gedrungen, sondern auch Glaubensbrüder taten ihren Unmut kund. Verräter, die wohl nicht mal ein Aldi-Brotmesser ihr eigen nennen, Abweichler vom Pfad des Blutes, welche im normalen Sprachgebrauch - abseits der Salafistenbande - auch als "normal" betitelt werden. Schlimm, nicht? Der eine vertrieben aus Wien, betitelte man den Abu Usama doch dort liebevoll als "Weh" oder auch als "Wehli", der andere bekommt - trotz mehrmaliger Provokationen - keinen Knastplatz zugeteilt, ist man dort ja hoffnungslos überfüllt und lässt Kleinganoven in der Märtyrer-Warteschlange verhungern. Und jetzt gibt es auch noch den muslimischen Tritt in den Hintern, wollen die ja auch nicht mit der menschgewordenen Amöbenrruhr und deren geistigen Durchfall auf eine Stufe gestellt werden.

Wohin soll das nur führen? Kann man ja jetzt kaum noch die Marken für die Gefängnisbriefe befeuchten, schließlich ist die ganze Spucke zum Besänftigen der Glaubensbrüder aufgebraucht, hat man ja einiges an Stiefelchen lecken müssen, um nicht entislamisiert zu werden. Traurig ist so ein Extremistenleben, so ganz ohne Unterstützung, oder? Und weil ich ja ein Herz habe, will ich den edlen Brüdern ein bisschen unter die Arme greifen und eines der Utensilien spenden, die man bei Salafimedia am dringendsten braucht:



Damit wenigstens die Kleidung beim Zähneklappern nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Nichts zu Danken, das mache ich gerne, außerdem riechts dann auch nicht mehr so nach Angst. Und das hilft uns ja allen.

Guten Abend

PS.: Natürlich darf sich auch der Bruder Dawud Rupp eine abzweigen, schließlich hats der ja auch - wie wir in den letzten Tagen gesehen haben - mächtig nötig.

Das Aktbild der Alia Magda al-Mahdi

 http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,798556,00.html

Ein Nacktfoto in Ägypten, ein Buch in Seligenstadt, viel braucht es nicht, um das Gemütchen mancher Gläubigen in Wallung zu versetzen, jeder Tropfen kann das Fundi-Fässchen zum überlaufen bringen und den Schaum vor so manchen Mund treiben. Schon das Schlagen eines Schmetterlingsflügels reicht wahrscheinlich aus, um einige zu üblen Beschimpfungen und manch einen sogar zu Mordrohungen zu treiben, die Chaostheorie ist somit also bewiesen, zumindest in manchen muslimischen Kreisen, wobei da ja eigentlich immer irgendwie Chaos herrscht, in friedlichen Zeiten fühlt man sich gar mächtig unwohl.

Sie verstehen die Aufregung um dieses Aktbildnis nicht? Ich schon, zeigt es doch, dass einige Frauen das Fang-das-Stöckchen-Spiel der Herrenrasse nicht mehr so einfach mitspielen und sich nicht mehr mit Kochen, Putzen und Kindererziehen zufriedengeben wollen, auch will man sich nicht mehr wie einen Becher Joghurt im nächsten Heiratssupermarkt erwerben lassen. Man will endlich auch das machen dürfen, was man will und nicht wie ein Haus- und Hofsklave den Wünschen des Gebieters folgen, auch dessen Launen gehen einem mittlerweile am Hintern vorbei, die Emanzipation hält Einzug im Islam. Das führt natürlich vor allem bei geistig sehr zurückgebliebenen Zeitgenossen zu Übelkeit und deshalb klammert man sich ab nun verkrampft an den Koran, tippt dabei noch finster blickend auf dieses Büchlein und stellt dabei fest, das Allahs Wort nicht verändert werden darf. Die Rollen sind also geklärt, der Mann ist der Herr und die Frau das schmückende Beiwerk, wobei man süffisant die herausragende Rolle der Ehegattin mit ein paar Suren untermauert, ist doch das ganze Geschmalze nur zu ihrem eigenen besten und betont ihre Schönheit, ist ja auch die Mona Lisa hinter Glas und verlässt nur selten das Gebäude. Und wenn, dann trägt sie ein Mann, was glauben Sie, warum die sonst so glücklich lächeln würde?

Und die Frauen, was sagen die dazu? Manch einer wird jetzt wahrscheinlich denken, dass man die Schwester zu Ägyptens Alice Schwarzer ausrufen wird, doch irrt der normale Mensch da ganz gewaltig. Im Gegenteil stimmt man in das hasserfüllte Testosterongewimmer mit ein, nein, man übertrifft dies sogar, darf ja nicht sein, was einem der eigene König verbietet, außerdem ist geteiltes Leid nur halbes Leid, darum soll eben möglichst  jede Geschlechtsgenossin unter dem Joch des Patriarchats leiden. Ende! Aus! Fertig! Was sagen Sie? Die Mädchen wurden ja von klein an für dieses ungerechte System erzogen? Mag sein, doch erklärt dies nicht die Aussagen der weiblichen Konvertiten hierzulande, heulen die doch auch mit dem Fundi-Mond, obwohl sie wohl anders aufgewachsen sind, wie erklärt sich das eigentlich? Meiner Meinung resultiert dies aus dem eigenen Unvermögen, sich in die hiesige Gesellschaft erfolgreich einzugliedern, ist man mit der Selbstverwirklichung ja schwer überfordert und findet ohne vorheriges Briefing durch den Ehegatten nichtmal die Speisekammertür, geschweige denn den Autoschlüssel. Und wenn man selber unfähig ist, dann sollen dies auch alle anderen sein, sonst muss man sich ja jeden Tag das eigene Spiegelbild vor Augen führen, welches gar fürchterliches offenbart. Derselbe Grund also, warum schon die männlichen Versager den Weg ins Salafistenheim eingeschlagen haben: "Ich bin dumm und weiß nicht warum, wird wohl Allah gewesen sein". Oder so ähnlich, lässt sich das Wort "dumm" ja durch verschiedenste Wörter, wie z:B: "faul", "träge" und "verbohrt" ersetzen, passen tun sie alle hervorragend.

Und genau da liegt auch das große Problem des Islam, haben ja dort die Dummen das Zepter in die Hand genommen, welche zwar nicht in der Mehrheit sind, aber eben am lautesten Brüllen können. Das führt zur Abwanderung der Intelligenz und zum Abgleiten in die Bedeutungslosigkeit, ein Zustand, in dem sich die meisten islamischen Länder heutzutage schon befinden und nur durch das Sprudeln der letzten Ölquellen noch übertüncht wird. Nicht der Westen hat dies verbrochen, sondern selber ist man seines Unglückes Schmied, glaubt man doch, dass nur die Manifestation eines Brachial-Korans aus diesem Dilemma führt, was jedoch genau das Gegenteil bewirkt. Ein Teufelskreis, der in ein paar Nomadenzelten enden wird, begleitet von einem Schälchen Hirsebrei, einem Gläschen Tee und romantischen Geschichten am Lagerfeuer.

Zum Abschluss möchte ich Alia Magda al-Mahdi meinen höchsten Respekt bekunden, zeigt sie doch, dass Hopfen und Malz noch nicht ganz verloren sind, solange es Menschen gibt, die sich - unter Einsatz ihres Lebens - den Mund und auch die Fotolinse nicht  verbieten lassen. Sollte diese Frau flüchten müssen, sollten wir die Tür so weit wie möglich aufmachen. Und wenn sie schon offen ist, sollten wir dies natürlich gleich benutzen, um ein paar Sharia-Rufer auf dauerhaften Heimaturlaub zu schicken, verhocken die ja nur den Platz, den andere dringend benötigen. Willkommen! Und Tschüss den anderen, man sieht sich......hoffentlich nie wieder.

Guten Tag

Freitag, 18. November 2011

Die große Abu Jamal und Sven Lau Show



Na, das nenne ich doch mal ein unabhängiges Interview, Dauergrinser Abu Jamal interviewt Dauergrinser Sven Lau, das deutsche Fernsehen sollte sich ein Beispiel nehmen und in Zukunft nur mehr Doppelconferencen mit Kerner und Lanz produzieren, wird sicherlich äußerst interessant. Oder nur mehr Sendungen mit Mario Barth und Paul Panzer, wo jeder in der Show des anderen auftritt. Was sagen Sie? Das haben wir schon? Ach daher haben diese beiden Comedians also das Konzept geklaut, ist den edlen Brüdern ja selber bis jetzt nicht wirklich etwas eingefallen, selbst das Zündeln hat man sich wahrscheinlich beim Pyromanen von nebenan abgeschaut.

Eines muss man ihnen aber lassen, habe ich ja selten so herzlich lachen müssen, was ja immer passiert, wenn der Sven mit den Zahlen jongliert. 18 - in Worten achtzehn - Schäfchen haben den Weg ins Sektenheim gefunden, was ca. 0,00002  Prozent der Bevölkerung ausmacht, oder auch dem Teil der Bundesbürger, der im Handstand schläft, oder seinen rechten Fuß ins linke Nasenloch bringt. Hält dieser Ansturm weiterhin an, dann ist es in 5 Millionen Jahren endlich vollbracht und das gesamte Deutschland ist salafistiert. Natürlich nur, wenn keiner stirbt, einen Job findet, oder  fachärztlich behandelt wird. Dann siehts nämlich trüb aus am Fundi-Himmel, und wir müssen nach dem Komma noch eine Null hinzufügen, vielleicht übernimmt ja Abu Jamal diese Aufgabe. Passen würds.

Guten Abend

Extremistenzuwachs in Deutschland

http://kurier.at/nachrichten/4310454.php

Hören Sie es? Die Jubelschreie der österreichischen Nachbarn? Ist man doch endlich die Warze am Hintern der Religion los und kann sich wieder beruhigt zurücklehnen, ist doch endlich wieder etwas Ruhe eingekehrt. In Zukunft verbreitet er sein Stumpfsinn in Berliner Hinterhöfen, misstrauisch beäugt vom Verfassungsschutz, der aber derzeit wohl andere Sorgen hat, was mich befürchten lässt, dass man nicht ganz so genau hinsieht, schließlich wendet man jetzt seine ganze Aufmerksamkeit dem braunen Sumpf zu. Verstehen Sie mich nicht falsch, den rechten Krawallbrüdern gehört ja schon lange ein Riegel vorgeschoben, jedoch sollte dies nicht zu einer Einäugikeit führen, wie in den letzten Jahren. Da hat man sich anscheinend nur um die Vogelbrüder gekümmert und wendete den Blick nie auf die nationalistischen Extremisten, was dabei rausgekommen ist, sehen wir ja gerade in den letzten Tagen.

Wobei das Wort "gekümmert" ja übertrieben ist, tut man ja meist nur seine Besorgnis kund, Taten lässt man dem Stirnrunzeln so gut wie nie folgen. So dürfen Extremisten jeder Couleur ja weiterhin fröhlich ihre Aufmärsche und Kundgebungen abhalten, einzig das Polizeiaufgebot wird dabei immer größer, welche jedoch nur als Platzordner fungieren, begleitet man die "Sieg heil" und "Takbir"-Gröller ja fast schon freundschaftlich über die Hauptplätze deutscher Städte. Man kennt sich und das ist auch verständlich, drängt sich ja der  Verdacht auf, dass die Mehrheit sowieso Halbkollegen sind, die aus Gründen der Information Narrenfreiheit besitzen, ist doch der meistgewählteste Beruf gerade der des V-Manns. V wie Verbindung, oder auch Verbrecher, so genau weiß man dies nicht, die Grenzen sind da ja fließend.

Wie meinen? Irgendwie muss man ja zu Informationen kommen? Nun, das mag sein. allerdings frage ich mich, warum man das Betätigungsfeld nicht einfach etwas einschränkt, indem man diese Extremisten-Gruppen einfach verbietet, und ihnen nicht - wie heutzutage - noch eine Bühne für ihre Behämmertheit bereitstellt. Keine Hakenkreuzfahnen, kein Deso Dogg-Geschwurbel, keine Vogel-Bettelei, mir würde das jetzt nicht unbedingt fehlen und ich denke, dass dieses Gefühl wohl ein Großteil der Bevölkerung teilen würde.

Das geht nicht? Das schränkt die Meinungsfreiheit ein? Echt? Stellen Sie sich mal in Wien auf die Straße, brüllen Sie lautstark "Heil Hitler" und schon werden Sie auf Staatskosten untergebracht, manch einer sogar für mehrere Jahre. OK, mit den Islamisten tut man sich noch etwas schwer, aber auch da hat man Mittel und Wege gefunden, falls ein längerer Knastaufenthalt keine Wirkung zeigt:

 http://diepresse.com/home/panorama/religion/701207/Lokalaugenschein_Freitagspredigt-in-Ms-Moschee

Die Behörden können ja so lästig sein, auch eine Hinterhofmoschee bleibt davon nicht verschont und witzigerweise geht kein Aufschrei durchs Lande, kein einziger Muslime erhebt sein Wort, hegen ja die wenigsten Sympathie für den dubiosen Bruder. Wie? Das ist ja fast wie Diktatur? Ist es nicht und das sehe nicht nur ich so, sondern selbst "Reporter ohne Grenzen" haben dieselbe Meinung:

http://www.reporter-ohne-grenzen.de/ranglisten/die-neue-rangliste-2010/

Österreich vor der Bundesrepublik, die Schweiz sogar noch weiter und die haben z.B. einem Pierre Vogel vor ein paar Jahren einfach den Mund verboten. Und andere Vereinigungen sehen dies übrigens genauso:

http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_freedom_indices

Was zeigt uns das? Das es Meinungen gibt, die kein Borstenvieh braucht, solche nämlich, die nur dazu da sind, um Unfrieden zu stiften und Hass zu schüren, die sind sogar kontraproduktiv. Vor allem dann, wenn sie den Wahnvorstellungen irgendwelcher Psychopathen entspringen, dann muss man sie nämlich behandeln lassen. Oder man wandert nach Deutschland aus, das geht natürlich auch.

Guten Tag

Donnerstag, 17. November 2011

Pierre Vogel zwitschert wieder



Kling Kasse, klingelingeling, kling Kasse, kling. Tja, ohne die einkommensfördernden Bettel-Kundgebungen fällt eben auch einem Prediger das Leben schwer, lässt sich doch auch dessen Wanst nicht mit salbungsvollen Sprüchen füllen, darum müssen eben wieder mal die Anhänger den Gabentisch bereichern. Der Seelenhandel dürfte also ein Schuss in den EZP-Ofen gewesen sein, ist doch anscheinend kaum einer dumm genug, seine sauer verdienten Kohlen darin zu verbrennen, auch wenn die Vorbeter noch so danach gieren. Darum hat man ja schon vor Monaten um ein DVD-Vervielfältigungsgerät gebettelt, welches das Christkind wohl schon jetzt abgeladen hat, das Übergewicht ist also gerettet, die ehrliche Arbeit erfolgreich abgewendet, eitel Sonnenschein herrscht wieder im Vogel-Disneyland.

Nun gut, das schmierige Almosengeheische sind wir ja gewohnt, kommen wir also zu meinem eigentlichen Anliegen. Was mein Begehr ist? Nun, sollte mir jemand eines der Fundi-Produkte unter den Weihnachtsbaum legen, werde ich ihm wohl  meine Katze auf den Hals hetzen, mag die ja Spinner genausowenig wie ich und versenkt deshalb ihre Krallen mit Vorliebe in das Fleisch verwirrter Seelen. Auch werde ich jeden, der auch nur einen Hauch von Dawa an meine Ohren trägt, aus meinem Testament streichen, einzig den Pflichtanteil an bösen Flüchen werde ich ihm an Ort und Stelle in bar zukommen lassen, schließlich bin ich ja nicht herzlos und gebe jedem, was ihm zusteht. Schenken Sie mir von mir aus die hundertste Krawatte, den fünfzigsten Aschenbecher oder die zwanzigste Stinkrasierbrühe, aber verschonen Sie mich mit dem wirklich unnützen Zeugs. Das kann man nämlich nichtmal umetikettieren und weiterverschenken, zumindest wenn man nicht selber einen Stubentiger am Hals hängen haben will.

Guten Abend