Montag, 26. März 2018

Marco Kurz und der Club der einsamen Männerherzen

Manch einer wird sich vielleicht fragen, warum ich mich in letzter Zeit etwas zurückgezogen habe, ein anderer manch einer schreibt sogar vom Boxvogel, der fertig hat, was zwar nicht ganz so ist, nur wird mir immer mehr bewusst, wer mir da unter anderem zujubelt, ist ja auch viel rechtes Gesindel darunter, das sich hinter der Islamkritik versteckt, was sich für mich mehr als falsch anfühlt, kann ich die kleingeistige Freizeit-Nazi-Bande ja ebensowenig leiden, wie die Kaftan-Fraktion und Hab-sonst-nix-Nationalisten. Sie alle gehen mir gleichermaßen auf den Sack, und ich bin - man mag mir diese jugendliche Weltfremdheit nachsehen - immer wieder überwältigt vom Anteil der Blödheit, aber ich habe nun beschlossen, doch wieder mehr aktiv zu werden, gewinnt sonst ja garantiert die geistige Dunkelheit. Und das lässt schon alleine meine Sturheit nicht zu.

Beginnen möchte ich mit einer deutschen 1-Watt-Birne, die sich gerade zum Herrn über Kandel aufschwingt, befeuert ein Marco Kurz (nomen est omen) ja nicht nur die Hassdebatte als Empörungstourist,...





...sondern unterdrückt auch gerne mit seinem Rudel Meinung, was zwar eigentlich ein Widerspruch ist, jodelt ja gerade er gerne, dass man wohl noch sagen wird dürfen, dies scheint jedoch nur für ihn und seine Mannen zu gelten, was das Ganze etwas scheinheilig erscheinen lässt:




Facebook ist da natürlich live dabei, ist man ja begeistert von anonymen Meldern, auf dass man nicht noch mehr in den finanziellen Supergau schlittert, man verkennt dabei allerdings, dass man damit immer mehr zur Plattform hirnrissiger Verschwörungstheoretiker und Hühnerbrust-Extremisten verkommt, wird ja bald nur mehr solch Bodensud durchs Zuckerbergsche Moos lurchen.

Was sagen Sie? Ich schweife ab? Sie haben recht, komme ich ja besser wieder zurück zum kurzen Marco, der mir einige Schmunzler bescherte, ist er ja etwas widersprüchlich in seinen Aussagen, betrauert er ja einerseits linke Busse...



...stellt aber darüber den folgenden Satz ein:



Hat was, oder? Genauso wie die Anmerkung der Sprengstofffundes, ist der ja durchaus zu verdammen, allerdings nur, wenn man nicht selber mit Sätzen wie dem folgenden endet:





Sondern, mein ungeehrter Witzbold? Erzähl, sie würde mich und einige Leser garantiert sehr interessieren. Deine non-verbale Antwort.

Ja, ich weiß, es wird nix kommen, wedelt man ja nur unter seinesgleichen die Palme, zudem bin ich ein Mann, und um den macht sich der echte Besorgte keine Sorgen (ich wollte das mit den Wortwiederholungen auch mal ausprobieren):



(Ich habs gesichert...es wäre schade, wenn das der Nachwelt nicht erhalten bliebe)

Bei der ganzen Wut scheint es sich mehr um Frust zu handeln, will man ja einfach nicht mehr alleine sein, und so rettet man nun DIE Frauen, auf dass eine dann endlich die geballte Männlichkeit erkennen und dahinsinken mag. Es ist also eigentlich der Club der einsamen Herrenherzen. Oder auch der Reste-Wühltisch. Letzteres aber nur, wenn man böse ist. Und das bin ich nicht...niemals nicht...

Guten Tag





Kommentare:

  1. Marco Kurz, bekannter rechtsextremer Hetzer. Initiator von Kandel mit einer Chronik voller Hetze und Falschmeldungen scharrt ein gar lustiges Häufchen Kameraden zusammen und startet eine Meldeattacke (übrigens nicht die erste) gegen die Seite Kurfürstliche Antifa. Nach dieser Attacke wird die Seite, ohne Angaben von Gründen, von Fb bis zum 23.4. gesperrt ( Einspruch läuft). Das nenne ich doch mal Facebook gelebte Meinungsfreiheit

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    1. Und eine Freundin wurde für 30 Tage gesperrt, nur weil sie das Wort "stimmt!" geschrieben hat...

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    2. Da kenne ich auch eine, die gesperrt wurde, nur weil sie schrieb, dass es auch in Osteuropa Muslime gibt. Ein Typ wollte mir nämlich beweisen, im Ostblock gebe es keine...

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  2. Mich wundert eher, dass eine Channukia überhaupt bei einer Trauerfeier angezündet wurde. War sie Jüdin?

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  3. Er flattert immer noch, der gerupfe Hahn – Don Kischotte und der „rollin' stone“ der Susi Fuß

    Es waren und sind die Steigbügelhalter*nnen und Wegbereiter*nnen des religiösen Faschismus in Deutschland und Europa, die – im Zuge ihrer republikweiten Umbauarbeiten – die Sympathisanten eines rechtsfaschistischen Deutschlands ausbuddelten; und die jetzt alles tun, um ihre Verantwortlichkeit zu leugnen.

    Unsere Republik gründete sich auf dem Versprechen an die Völker Europas und die Welt:

    „Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

    Ersteres setzte die Autorenschaft – und später die Grundgesetz-Kommentare und höchstrichterlichen Urteile – wie folgt um:

    „1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
    (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

    [Art. 1, Abs. 1 und 2 GG]


    Der Art. 1 GG ist nicht nur einer von insgesamt 146 Grundgesetz-Artikeln, sondern er ist – bislang (noch) unbestritten – der oberste Verfassungsgrundsatz unseres Grundgesetzes; und also der oberste Grundsatz der quasi Grundlagen-Vereinbarung über das Zusammenleben der Menschen in diesem Land. Die Gründergeneration dieser Republik wusste nur zu gut, warum sie der Wahrung der Menschenrechte einen so hohen Stellenwert beimaß. Es waren die bitteren Erfahrungen der Menschen, die sie sowohl mit der rassistisch-rechtsfaschistischen Nazi-Diktatur als auch mit der mörderischen, linksfaschistischen Sowjetunion machen mussten. Beiden Diktaturen gemein war die systemimmanente Entrechtung der Menschen und die Entwürdigung potentieller und tatsächlicher Gegner. – Das gefiel natürlich nicht allen; und schon gar nicht den linken und rechten Faschisten jenseits der Grenzen unserer Verfassung; und noch viel weniger, dass das Grundgesetz so wunderbar funktionierte.

    Immerhin vermochte die Ordnung der BRD Millionen ehemalige Parteigänger und Sympathisanten des GröFaZ und der NSDAP zu „zivilisieren“ und zu demokratisieren. Wenigstens einmal unternahmen die Rechtsfaschisten während der letzten 70 Jahre nicht ein einziges Mal den Versuch einer Restitution ihres Regimes. Mehr noch: Im Bundestag fand bis heute noch kein Rechtsfaschist Sitz und Stimme. Diese Erfolgsgeschichte hörte man in Ostberlin mindestens ebenso ungern wie in „völkischen“ Hinterzimmern in Westdeutschland. Schließlich fielen 1956 auch noch die Genossen der KPD dem Grundgesetz zum Opfer.

    Mit den studentischen Unruhen in der 2-ten Hälfte der 1960-er Jahre aber bot sich Ostberlin die Gelegenheit der Indoktrination und Instrumentalisierung des Protests. Wahrheitswidrig verortete das Ulbricht-Regime alle Verbrecher gegen die Menschlichkeit und Systemträger im nationalsozialistischen Deutschland jenseits der Demarkationslinie. Und bis heute plärren die üblichen Verdächtigen die Propaganda von der BRD als „ideellen“ Nachfolger Nazi-Deutschlands. Das vermeintlich zu „viele“ Funktionsträger im NS-Regime in der BRD in Amt und Würden blieben, kann man sicher bemängeln, aber – was wäre die Alternative gewesen, wenn doch auch die DDR nicht gänzlich auf Funktionsträger mit entsprechender Vorbelastung verzichten konnte oder wollte. Selbst die Aufstellung neuer Streitkräfte in der DDR kam nicht ohne menschliches „Know-how“ mit Wehrmachts-Vergangenheit aus. Davon erfuhr man allerdings erst sehr viel später; und davon, dass NVA-Streitkräfte für die Niederschlagung des „Prager Frühling(s)“ in Bereitschaft standen, u.v.a.. Ja nicht einmal die Erfahrungen im Irak – nach der Zerschlagung des Hussein-Regimes – kann die Träger*nnen der guten Gesinnung zum Nachdenken bringen. Bei diesem „regime-change“ haben die Profiteure nicht gezögert, alle vermeintlichen Stützen des alten Regimes durch „eigene“ zu ersetzen – mit einem Bürgerkrieg als Resultat. Ähnliches wäre womöglich auch im Nachkriegsdeutschland möglich gewesen.

    +++ ende teil 1 +++

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    1. Dürfte ich mal wissen, wer "Don Kischotte" war? Kenne nur einen Don Quijote

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  4. +++ teil 2 +++

    Dass man mit den religiös-faschistischen Armutsflüchtlingen, die – hauptsächlich aus der Türkei kommend – in den 1960er und '70er Jahren in der BRD Zuflucht vor perspektivloser Armut in ihren Heimatländern suchten, sehr viel nachsichtiger verfuhr, mag auch heute noch nachvollziehbar sein. Immerhin erhielten sie befristete Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen; und man ging, nach Ablauf der Vertragslaufzeit – von einer unbedingten Rückkehr in ihre Heimatländer aus. Alles andere ist Geschichte:

    Viel zu viele Vertragsarbeiter konnten mangels Qualifikation ihre vertraglich vereinbarte Leistung nicht erbringen. Dieses Urteil sicherte tatsächlichen Gastarbeitern mit hoher Wahrscheinlichkeit eine vorzeitige Rückreise. Im Unterschied dazu genossen viele türkische und arabische Vertragsarbeiter, die eben nicht aus ökonomischen, sondern aus außen- und sicherheitspolitischen Erwägungen Aufnahme fanden, eine Sonderbehandlung. Sie wanderten, unmittelbar nach ihrer Ankunft in Westdeutschland, erst einmal für Wochen – und an zukünftigen, tatsächlich gastarbeitenden Kollegen vorbei – kolonnenweise in betriebliche Qualifizierungsmaßnahmen, ehe sie überhaupt das erste Mal produktiv Hand anlegen konnten und durften; und bei vollem Lohnausgleich, versteht sich. Diese Investitionen in die Qualifizierung entlohnte die Gesellschaft mit der Verlängerung und schließlich der Entfristung der Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen. Auch begrüßten die Profiteure der „Vertragsarbeiter“ die später gewährte Niederlassungsfreiheit, die ihnen die Qualifikationsinvestitionen nachträglich noch versüßten, denn die türkischen und anderen „Gastarbeiter“ wirkten auf dem Arbeitsmarkt kostensenkend. Die Bedenkenträger der Entwicklung speiste man vorschnell und vorlaut mit Gewissheiten ab, die nicht dem Intellekt, sondern einzig der guten Gesinnung entsprangen. Selbstverständlich fanden sich unter den türkischen und arabischen „Gastarbeitern“ auch 100-tausende, die sich – früher oder später – auf den Weg einer Integration in die deutsche Mehrheitsgesellschaft machten. Aber es war eine Minderheit. Die Mehrheit der türkischen „Gastarbeiter“ integrierte sich aber voller Stolz exakt nur so weit, wie sie es „für notwendig erachteten“; und kassierten für ihr zutiefst asoziales Verhalten noch den Applaus der integrationsunwilligen Linksradikalen, Linksextremisten und linken Faschisten im Land. Die deutsche Mehrheitsgesellschaft beruhigte sich mit der Gewissheit, dass die sich so Äußernden – wie sie zu oft und zu laut tönten – eh auf gepackten Koffern saßen. Das taten sie und tun auch viele heute noch, während sie sich gleichzeitig tüchtig gemütlich in der BRD einrichteten; und jede weitergehende Integration in die deutsche Mehrheitsgesellschaft verweigerten.

    +++ ende teil 2 +++

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  5. https://www.facebook.com/PierreVogelOffiziell/videos/1626689887410738/

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  6. Das kommt halt davon, wenn man fanatisch für offene Grenzen trommelte und Sexualstraftaten verniedlichte.

    Wie auch hier- in Kandel feiern örtliche Gutmenschen die Ermordung eines Mädchen des Dorfes mit einem Smily.

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  7. Antifa ist eine terroristische linke Nazi Organisation. Die gehen genauso brutal vor wie so mancher erbärmlicher Neo-Nazi.

    Beide Gruppierungen sollten verschwinden. Linke Nazi Schweine braucht man genausowenig wie Rechte.

    Und zu behaupten Links - auch Linke Gewalt ist zwangsläufig die "gute Seite" - das ist ein definitiver Trugschluss.

    Daher ja zu Blockierung und Meldung von der Antifa. Diese stehen mehr auf der Seite von Muslimen als von Inländern wo auch immer sie ihre Linke Terrorgesinnung ausleben.

    Und das ist eine Tatsache.

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    1. "Diese stehen mehr auf der Seite von Muslimen"

      Welch ein Schwachsinn.

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    2. Abgesehen einmal davon, dass es sehr viele linke Islamgegner gibt (die jede Religion und insbesondere den Islam hassen), stellen sich andere Linke wohl kaum auf die Seite von strenggläubigen Muslimen, die hier kritisiert werden, sondern eher auf die Seite von Menschen, die sich für Integretation etc. einsetzen und wohl eher nur vorgeben Muslime zu sein. Das sind also keine echten Muslime, auch wenn sie sich hin und wieder wie welche verkleiden. Hierbei spricht man dann oft von Kultur-"Muslimen". Letztere Linken findet oft im Mainstream, aber auch in der jüngeren Generation.

      Dann gibt es noch die Antifa, die eine Kooperation mit der PKK pflegt. Ja, warum wohl? Bestimmt nicht, weil diese angeblich Muslime sind, sondern weil beide Organisationen der Kommunismus und das Vorbild Marx vereinen (Marx war ebenfalls Religionenhasser und mitnichten ein Islamfreund).

      Es bleibt wie es ist: In dieser undifferenzierten Form bleibt die Aussage reinster Schwachsinn und Stammtisch-Gewäsch.

      PS: Ich bin selbst weder links noch Muslim.

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    3. Anonym6. April 2018 um 02:55

      Die "Linken" die angeblich gegen den Islam sein sollen, sind solche wie Sarah Wagenknecht et co, die mit dem Neustalinismus per excellence sympathisieren. Somit sympathisieren sie mit dem Kommunismus! Und es ist sehr wohl bekannt, dass kommunistische Führer, vielleicht nicht direkt mit dem Islam sympathisiert haben, aber sie haben viel mit den Anführern islamischer Länder sympathisiert: Libyen, "Palästina", Libanon etc. Und man weiß leider, dass so einige Terroristen aus dem arabischen Raum kommen, um nicht zu vergessen, die Terrorcamps, welche in Ländern des Ostblocks zu finden waren... man fand diese in den tiefsten Wäldern.

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  8. Schade. Ich glaube, dieser Blog wird nicht mehr lange bestehen. Ich habe mich hier jahrelang über des Salafismus in Deutschland informiert. Dabei gibt es noch soviele Facebookseiten etc. über die es zu informieren wichtig ist: "Generation Islam", "Islam Fakten", "Islamische Fakten" und eben der Seiten des "Überpredigers" Pierre Vogel. Lieber Georg, ich habe hier viele Schlachten geschlagen, Teermaschine wollte sich vor Jahren verabschieden, weil es ihm mit mir zu persönlich wurde, da ich den Islam als Ganzes nicht ablehne. Bleib am Ball, lass nicht locker. Es gibt Muslime, und nicht wenige, das weiß ich aus eigener Erfahrung, die durchaus unsere westliche Weltanschauung teilen. Glaub mir, Muslime sind nicht per se antidemokratisch. Aber kritisiere bitte weiterhin und regelmäßig den antidemokratischen Islam, den Salafismus und den orthodoxen Islam. Grüße an Ninja T und Ichbinsleid sowie allen anderen antifaschistischen Usern hier. Salafisten und Rechtsradikale will hier keiner, und die, die es wollen sollen sich zum Schämen in die Ecke stellen.

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