Montag, 26. August 2013

Leben braucht nicht nur Wasser, sondern auch Freiheit

Wissen Sie, was mich maßlos aufregt? Blauäugigkeit und Weltfremdheit, vor allem, wenn sie derartig ausufernd zu Tage treten wie bei dem österreichischen Verein "Leben braucht Wasser" , verschüttet man dort ja ein durchaus edles Unterfangen mit einem Pakt, der von einem Unglück ins nächste führt, hat man sich für seine Deutschlandpräsenz ja die Salafis ins Boot geholt:

http://www.afrikabrunnen.de/

(beachten Sie bitte den Werbebanner mit den Partnerschaften ganz unten auf der Afrikabrunnen-Seite)

https://www.facebook.com/Afrikabrunnen?ref=ts&fref=ts

Natürlich habe ich mich schon - wie viele andere auch - mit der alpenländischen Mutter in Verbindung gesetzt und dies schon vor einiger Zeit, dachte ich ja, dass es nur Unwissen ist, was sie in die Arme der menschenverachtenden Islamisten treibt und es wurde sogar Besserung gelobt, jedoch versinkt man nun noch mehr im Sumpf des deutschen Extremismus und wirbt ganz offen mit vom Verfassungsschutz beobachteten Hasspredigern für ein Brunnenfestival in Dortmund.

Wie? Der Zweck heiligt die Mittel? Nur, wenn man mit Kurzsichtigkeit geschlagen ist, so mögen sich die folgenden Worte zwar für Träumer gar schrecklich anhören, jedoch bringt ein sprudelnder Brunnen nichts, wenn man sich diesen mit der Aufgabe der Freiheit erkauft. Wasser gegen Schleier und Ehekerker, Nahrung gegen lebenslange Unterwürfigkeit - das ist ein schlechter Handel, der zwar kurzfristig das europäische Herz erfreuen mag, jedoch schnurstracks in die Sklaverei machtgeiler Sektierer führt. Aber vielleicht sieht man dieses Elend ja nicht mehr, buddelt man da ja schon andernorts einen Brunnen mit Salafi-Unterstützung und beruhigt sein Gewissen mit dem Gluckern einer neuen Quelle - der Gutmensch hat seine Schuldigkeit getan, er geht und überlässt die Geretteten ihrem Schicksal, außerdem sind traurige Erwachsenenaugen ja auch nicht mehr sooo herzzerreißend. Wer so hilft, der sollte es sich meiner Meinung sparen, ist ja gut gemeint manchmal gar schlecht getan. In diesem Fall ganz besonders schlecht.

Guten Tag


Kommentare:

  1. Ich habe es vor einigen Monaten schonmal geschrieben (damals Syrien): Hilfe von alles Seiten ist gut. Selbst von Salafisten. Aber: Die Salafisten wollten eine Koranschule errichten! Da frage ich mich doch, ob die noch alle Tassen im Schrank haben. Unendliches Leid und die kümmern sich um eine Koranschule!
    @ Georg: Das passt insofern zu Deinem Beitrag, als das Nächstenliebe und Entwicklungshilfe nicht mit irgendeiner Konfession in Verbindung stehen darf! Es geht um Menschen, und da darf die Religion keine Rolle spielen! Shame on you, Pierre Vogel!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ist genau der gleiche Mist wie bei den salafistischen "Menschenfreunden" von Ansaar Düsseldorf/International. Dort wurden z.B. Spendengelder für Somalia (rund 110.000 €) in erster Linie für den Bau von Moscheen, Koranschulen, die Bezahlung von Koranlehrern oder den Kauf von Opfertieren verwendet.
      Nebenbei blieb dann noch Geld für 11(!) Brunnen übrig.

      Habe mal recherchiert: Die Errichtung eines durchschnittlichen Brunnens kostet vor Ort ca 2.500 € - das macht insgesamt also nur 25 Prozent der Mittelverwendung aus. ;(

      Ich bin Sleid

      Löschen
    2. Hilfe von alles Seiten ist gut. Selbst von Salafisten.

      Ich denke, auf Hilfe, die nur zur eigenen Propaganda dient, kann man getrost verzichten. Die schadet mehr als sie nützt, siehe Francesco (Die tuuun soooo viele gute Sachen).
      Ferner ist Hilfe zur weiteren Kriegstreiberei auch kein edles Werk.

      Unendliches Leid und die kümmern sich um eine Koranschule!

      Meine Güte, hast Du das System "Religion" immer noch nicht begriffen? Die Verbreitung des Glaubens ist das obere Ziel, sonst nix. Ausserdem neigen Menschen, denen es gut geht, dazu, einen Gott nicht zu brauchen. Und so bekommen sie eben Moscheen (oder auch Kirchen), dann können sie sich in vorgeschriebener Weise an ihren imaginären Obermotz wenden und dort Hilfe erbitten.

      Meine Fresse, die Kirchen praktizieren das schon jahrhundertelang vor Deiner Nase und Du siehst wieder mal nur explizit die Salafisten als die einzig bösen. Die haben nämlich auch kein Interesse daran, die Ursprung des Leids zu beseitigen, sondern doktern nur "nächstenliebend" und werbewirksam an den Symptomen herum.

      Löschen
    3. @Anonym 27. August 2013 02:34
      >> [...] Habe mal recherchiert: Die Errichtung eines durchschnittlichen Brunnens kostet vor Ort ca 2.500 € - das macht insgesamt also nur 25 Prozent der Mittelverwendung aus. ;(
      Ich bin Sleid


      Na ja, wenn erstmal die "aktiven Mitglieder" des Vereins "Leben braucht Wasser" z.B. Dietmar Stuck sen. und Dietmar Stuck jun. mit ihrem Stab und vor allem ihren Wünschelruten da runterfliegen müssen um die richtige Stelle für den Brunnen, möglichst frei von schädlichen "Erdstrahlen" zu "muten", sind schnell mal 20.000 Euronen weg.
      Die Abzocker sitzen überall!
      >:-(

      Löschen
    4. @ Nair

      Stuck und Sohn haben mit den Düsseldorfer Salafis wohl erst einmal nichts zu tun. Auch haben sich letztere nur ganz allgemein "Hilfe nach den Werten von Koran und Sunna" auf die Fahne geschrieben - da spielt das Bohren nach Grundwasser eben nur eine Nebenrolle.

      Ob die Überzeugungs-Bärte wirklich "abzocken" kann ich nicht beurteilen - eine Abzweigung eines nicht unerheblichen Teils der Spendengelder in den örtlichen Dschihadismus würde mich jedoch nicht wundern.

      Entlarvend finde ich nur mehr den Stellenwert, welchen die (Re-)Missionierungs-Projekte vor Ort im Vergleich zur eigentlichen Verbesserung der Lebensumstände einnehmen (eben auch im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Finanzmittel).

      Ich bin Sleid

      Löschen
    5. @Anonym 27. August 2013 10:06
      >> @ Nair
      Stuck und Sohn haben mit den Düsseldorfer Salafis wohl erst einmal nichts zu tun. Auch haben sich letztere nur ganz allgemein "Hilfe nach den Werten von Koran und Sunna" auf die Fahne geschrieben - da spielt das Bohren nach Grundwasser eben nur eine Nebenrolle.


      Ah ja, tschuldigung. Ich hatte nicht realisiert, dass Du Dich auf Ansaar Ddf. bezogst und war von den Typen aus dem Artikel ausgegangen, bei denen "Leben braucht Wasser" offiziell als Partner firmiert. Dort sind die Kosten für einige Projekte angegeben und bewegen sich so zwischen 25 ... 50 Mille. Wahrscheinlich sind da nicht nur die Rutengänger drin, sondern auch noch ein paar vergoldete Wasserhähne (für´s Bad daheim).

      >> Ob die Überzeugungs-Bärte wirklich "abzocken" kann ich nicht beurteilen - eine Abzweigung eines nicht unerheblichen Teils der Spendengelder in den örtlichen Dschihadismus würde mich jedoch nicht wundern.

      Jo, davon gehe ich aus. Und sicher für die eine oder andere "Inspektionsreise" der 'Brüder' aus Deutschland. Man gönnt sich ja sonst nix.

      >> Entlarvend finde ich nur mehr den Stellenwert, welchen die (Re-)Missionierungs-Projekte vor Ort im Vergleich zur eigentlichen Verbesserung der Lebensumstände einnehmen (eben auch im Hinblick auf die zur Verfügung stehenden Finanzmittel).
      Ich bin Sleid


      Die Logik aller Religioten: Das irdische Leben ist eh nur eine Durchgangsstation. Wenn die armen 'Brüder' in Afrika schon vor Hunger und Durst verrecken, sollen sie wenigstens ins Paradies kommen, ist doch viel wichtiger. Und WIR haben großen Lohn bei Allach! *kotz*

      Löschen
  2. Immer wieder schön anzuschauen - Deutsche Salafisten-Bräute (oder sagt man besser SalafistInnen?) beim Werbespot-Dreh für die gute Sache:

    www.youtube.com/watch?v=DSvOTPx1u7E

    www.youtube.com/watch?v=AHwqNqYJaf0

    Leben braucht Wasser! ...und Haut Sonne! (wegen Vitamin D und so...) XD

    Ich bin Sleid

    AntwortenLöschen
  3. Rachitis-Bräute. Ist kein Witz, diese Krankheit kommt in den Burka-Ländern häufig vor. Die sind nicht darüber aufgeklärt. Hier könnte man schlauer sein, aber die hiesigen Salafisten gehören ja auch nicht zu den Klügsten und Frauen sind sowieso nichts wert und Allah hat es so gewollt.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Gerade die Extrem-Konvertitinnen unserer eher sonnenarmen Breitengrade, die sich ihre Lebensweise selbst wählen (ganz im Gegensatz zu den meisten Mädchen und Frauen zwischen Dakar und Dhaka) könnten ein echtes Problem bekommen, haben die meisten von denen wohl nicht die Möglichkeit, sich unverhüllt im privaten Innenhof traditioneller, mohammedanischer Eigenheime zu tummeln. ;(

      Seltsamerweise sind viele Konvertitinnen ja nicht wirklich ungebildet - zumindest aber nicht so dumm, um die Auswirkungen ihres Tuns nicht auch verstehen zu können.
      Aber Sie haben natürlich recht: Allah weiß es besser! XD

      Ich bin Sleid

      Löschen
  4. Ich wusste schon damals dass ich mich auf mein Näschen verlassen kann, was die Verbindung zwischen "Leben braucht Wasser" und den Bärtigen betrifft.

    Willkommen zurück Georg und howdy Rowdy. Gut dass Du dieses Thema "Leben braucht Wasser" noch einmal aufgegriffen hast. (Da war die persönliche Mitteilung von damals wie erwartet auch nicht umsonst). ;-)

    AntwortenLöschen