Mittwoch, 30. November 2016

Menschen und andere Merkwürdigkeiten - Heute: Der Jammerer

Ich darf mich kurz vorstellen: Ich bin Rhonnie. Und ich bin fasziniert.

Fasziniert vom Menschlertum, das kulturunabhängig und sowohl jahrhundert- als auch globusumspannenderweise ganz erstaunliche Gemeinsamkeiten aufweist. Nehmen wir zum Beispiel den Jammerer. Er könnte fast eine Figur aus dem Kleinen Prinzen sein, gefangen auf einem trostlosen Planeten, auf dem er sitzt und- jammert. Tagaus, tagein. Über alles. Und über nichts.

Ein Bekannter von mir kommt regelmäßig mit dem Spruch „Rhonnie, ich habe ein Problem…. [beliebiges Problem einfügen]“. Er schüttet mir sein Herz aus und besäuft sich dabei. Manche Probleme sind schwerwiegender Natur, manche erschließen sich mir auch nach einer Flasche Whiskey noch nicht. Unvergessen aber bleibt der Tag, an dem er kam und sagte „Rhonnie, ich habe ein Problem…. Ich habe kein Problem!“ An dem Abend soff er sich fast ins Koma. So weit, so harmlos (außer für meinen Hausbarbestand, aber er beschenkt mich dafür an jedem Geburtstag sehr großzügig. Mit seinem Lieblingswhiskey.).

Nun aber geben wir dem Jammerer Internet. Was früher der Stammtisch allein bewältigen musste, erledigen heute die sogenannten „Echoräume“. Mit zwei eklatanten Unterschieden: Erstens hat der Stammtisch meist eine begrenzte Zahl von Teilnehmern. Und zweitens gibt es an ihm immer noch die ein oder andere Meinung, noch dazu von Menschen, die man kennt und die man schätzt. Das findet sich in den Echoräumen kaum. Da wird einander geliked und beklatscht, auch die abstrusesten Theorien und Meinungen finden Anklang. Und, wie das Echos eben so an sich haben: Alles wird vervielfacht. Da geht ein Lieschen Müller (Name von der Redaktion geändert) also zum Beispiel rein, weil sie es damals nicht so super fand, dass Gabriel sie und andere als „Pack“ bezeichnet hat. Verständlich, auch ich fand das daneben. Wo andere aber, die Nicht-Jammerer, sich vielleicht kurz ärgern, um danach wieder ganz normal weiterzuleben, weil sie natürlich wissen, dass die Tatsache, dass ein einzelner Idiot einen beschimpft hat, für das eigentliche Leben von gar keiner Bedeutung ist- da, ja da fängt der Jammerer erst an. So ein Vorfall wird für ihn zum Lebensinhalt (darin unterscheidet er sich übrigens von meinem Bekannten), zum Kickstart für eine Tirade von Selbstmitleid. Der Jammerer fühlt sich in der Quintessenz ungerecht behandelt und vor allem: Nicht ernstgenommen. Hat er teilweise sicher nicht ganz unrecht. Fühlt sich doof an. Aber das als Grund dafür anzuführen, dass manche sich so aufführen, wie sie es tun, ist falsch. Im Gegenteil: Das wirklich große Problem ist das plötzliche viel zu Ernstgenommenwerden. Das Selbstmitleid wird selbstgerecht. Und so wird Lieschen Müller von ihren Mitleidern glücklicherweise sehr bereitwillig mit hundertsiebenunddreißig zusätzlichen Jammergründen ausgestattet, von deren Existenz sie bis dato noch nicht mal etwas ahnte. Die trägt sie dann in die Welt hinaus, da der Echoraum sie zu dem Trugschluss verleitet, dass das alles die „Wahrheit“ sei. Natürlich ist ihr Erstaunen dann groß, wenn sie merkt, dass ihr im realen Leben höchstens mal ein mitfühlendes Lächeln dafür geschenkt wird. Woraufhin sie in den Echoraum zurückkehrt, um genau darüber zu- man errät es- jammern. Und Verständnis zu bekommen. Und Likes. Man merkt: Es ist ein Teufelskreis. Man kann Lieschen vielleicht sogar irgendwie verstehen.

Aber.

Wenn da dieses vertrackte „Aber“ nicht wäre….

Lieschen hat nämlich durchaus Menschen in ihrem Umfeld, die sie in ihrer ursprünglichen Not verstanden und die versuchen, ihr zu helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Man sollte meinen, Lieschen fände das schön und würde merken, dass es doch alles nicht so wild ist, wie sie befürchtet hat und sich einreden ließ. Doch das will sie nicht. Lieschen will partout nicht in die Situation kommen, in der sie morgens um fünf verkatert auf meinem Sofa aufwacht und merkt, dass dieser Kater momentan ihr einziges tatsächliches Problem ist. Keiner darf ihr das Jammern klauen. Sie hat ja sonst nichts.

Die restliche Welt besteht nicht nur aus Pack-Nennern. Es gibt genug Händereicher, Versteher, Differenzierer, Nicht-alle-in-einen-Topf-Werfer und Ernstnehmende. Aber ab diesem Punkt gehen wir nicht mehr mit.

Liebe Wutbürger, Alt Rights, Islamisten und wie Ihr Euch sonst noch so nennt: Jammert. Wirklich. Jammert nach Herzenslust. Aber wenn Euer Ziel gar nicht der Zustand des Nichtjammernmüssens ist, sondern nur darin besteht, auch anderen das Leben zu verhageln, dann müsst Ihr auch damit leben, dass außerhalb der eigenen Räumlichkeiten das Echo auf einmal ganz anders klingt. Und nicht immer wirklich wahnsinnig nett.

Worüber Ihr dann natürlich wieder (endlich!) jammern könnt. Und das habt Ihr Euch diesmal tatsächlich im Alleingang selbst verdient. Für diesen Verdienst gibt es zwar ungerechterweise noch keine Medaille.  Aber bestimmt den einen oder anderen Like.

Und vielleicht irgendwann tatsächlich einen ganz eigenen Planeten.

Darauf hofft,

Eure Rhonnie


Kommentare:

  1. Der Rhonnie?:

    http://s2.dmcdn.net/JedM6/1280x720-98A.jpg

    Mönsch, da lag der Egon Salafi aber echt voll daneben!

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Rhonnie,

    vielen Dank für diesen Beitrag. Aus aktuellem Anlass möchte ich auf den antisemitischen Jammerer Martin Lejeune verweisen, der die angeblich so schlimme Behandlung der Palästinenser durch die Israelis beklagt und dabei gleichzeitig den Holocaust leugnet:

    http://www.ruhrbarone.de/martin-lejeune-zweifelt-holocaust-an-und-wuenscht-juden-den-feuertod/136194

    Martin Lejeune ist also das Paradebeispiel solcher Jammerer, wobei er sich bedauerlicherweise nicht auf das Jammern beschränkt, sondern darüber hinaus in seinen antijüdischen Vernichtungsphantasien schwelgt: „Was in Israel passiert, sind keine normalen Brände. Das ist die Strafe Gottes für das Verbot des Gebetsrufes!“

    Wenn man sich Herrn Lejeune so mit seiner Einstellung zu den Juden so anschaut, könnte man sich bei ihm gut vorstellen, dass er unter den Nazis eine glänzende Karriere bei der "Lösung der Judenfrage" hätte machen können.

    Da das Dritte Reich jedoch nicht mehr existiert (auch wenn die Reichsbürger dies partout nicht wahrhaben wollen), läuft Herr Dejeune mit diesem Statement allerdings in Gefahr, wegen seiner Holocaust-Leugnung belangt noch zu werden.

    Als sicherlicher wahrhaftig praktizierender Muslim bleibt ihm ja noch immer die Hidschra ins Darul Islam (ich habe letztens von Pierre Vogel vernehmen dürfen, dass Somalia gar nicht mal so übel für die Auswanderung sein soll, vielleicht nehmen ihn aber auch seine "Freunde" im Gaza-Streifen auf).

    AntwortenLöschen
  3. Wir jammern nicht, sondern wir urteilen und kämpfen.

    Rechts kann und will herrschen, die Probleme sind nämlich überwiegend leicht lösbar. Weil der Zeitpunkt naht machen sich Merkel und Co doch schon ständig in die Hosen und wollen Gefühle kriminalisieren und zensieren.

    Was die allgemeine Jammerneigung betrifft liegen Gutmenschen klar vorne, was man auch bereits an ihrer. extremen Neigung zum Meldemuschietum sehen kann.

    Ich hab auch anfangs geweint, aber das hat sich sehr schnell in Wut und Hass verwandelt. Mach kaputt was dich kaputt macht.

    Wenn du meinst dass wir zuviel jammern empfehle ich dir mal einen "Pegida Spaziergang" (Nazi Aufmarsch). Macht viel Spass, weil es im Gegensatz zu Islamkritik eine sehr effektive Aktionsform ist.

    Jammern über jammern ist übrigens auch jammern. Passiert mir aber auch öfters.

    Ich finde du wirst deinem Namen nicht gerecht, oder würdest du Georg Elser als Hitlerkritiker bezeichnen?

    Für mich ist da Hannah Arendt ein Vorbild:
    https://scontent-fra3-1.xx.fbcdn.net/t31.0-8/14712694_521749430146_7339309027158187794_o.jpg

    Das ist meine Stimmungslage seit dem Anschlag.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Ich finde du wirst deinem Namen nicht gerecht, oder würdest du Georg Elser als Hitlerkritiker bezeichnen?
      "

      Positiven oder negativen Kritiker.
      Eine Kritik ist erstmal eine schlichte Beurteilung.
      Kann super oder grottenschlecht sein.

      Löschen
    2. Hitkerkritik: "Nicht jeder Hitler ist ein Ofen-Schubser! Wir müssen differenzieren!"
      Hitlerfeindschaft: Sprengstoffanschlag (hätte klappen können!).

      Islamkritik: "Salafisten sind böse, aber Moslems liep!! Kopftuch macht frei!"
      islamfeindschaft": Abschieben.

      Die Kritikervariante ist in beiden Fällen auto-suizidal.

      Danny

      Löschen
    3. " "Nicht jeder Hitler ist ein Ofen-Schubser! Wir müssen differenzieren!""

      Stimmt doch, nicht jeder mit dem Namen hat Kriege angefangen.
      Viele schlichte Bürger.

      Löschen
    4. "Rechts kann und will herrschen"

      "Rechts" hat unter anderem 6 Millionen vernichtet (oder welches "Rechts" meinen Sie denn, Herr "Halbjude")?

      So krampfhaft dies auch versucht wird, mit dem Begriff "Gutmensch" kann man gar nicht ernsthaft beleidigen. Oskar Schindler war ein "Gutmensch", so wie alleחסיד אומות העולם.

      Löschen
  4. Übrigens erst seit kurzem bekannt das Gedicht.

    Danny

    AntwortenLöschen
  5. Was gibt es auch zu Jammern in Deutschland?

    Deutschlands Altparteien und Kartellmedien haben tausende Verbrechensopfer geschaffen. Sylvester z.B. allein mehrere tausend Fälle.

    Asozialität und Kriminalität in D. lässt sich wählen.

    AntwortenLöschen
  6. "Macht viel Spass, weil es im Gegensatz zu Islamkritik eine sehr effektive Aktionsform ist."

    Na, wenn das die Kriterien sind...

    Wenn es einem denn Spaß bereitet, während einer "Zigarettenpause" u.a. ausländische Diplomaten und ihre Angehörigen am 3.10. in Dresden zu bepöbeln... na dann: Sport frei!

    Effektiv ist es tatsächlich. Effektiv war in gewisser Weise aber auch der Terroranschlag von Würzburg.

    Georg Elser war nicht damit einverstanden, dass die radikale (!) Rechte in Deutschland in den 1930ern herrschen wollte und konnte.

    Hannah Arendts Schrift zur "Banalität des Bösen" wurde kontrovers diskutiert. Trotzdem lohnt sich dieses Buch zum Eichmann-Prozess auch noch in der heutigen Zeit. Nebenbei war sie übrigens eine ausgesprochene Kritikerin von "Herrschaft".

    Abschließend empfehle ich dann Haffners "Geschichte eines Deutschen". Die dort beschriebenen Mechanismen der Verführung gelten vermutlich auch in heutiger Zeit noch. Nicht nur bei Menschen deutscher Herkunft. Auch unter anderen Vorzeichen.

    Soweit meine kleine Literaturempfehlung.

    gez. Großer Kommentator

    P.S. Wusste gar nicht, dass Rhonnies solche Texte schreiben können. Muss an meinen Echoräumen liegen. Danke dafür.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "Na, wenn das die Kriterien sind…"

      Beunruhigt es dich nicht, dass unter der Nase der Islamkritiker und trotz deren eifrigen Salafistenkritik und feministischer Kopftuchdekonstruktion Deutschland Monat für Monat islamischer wird?


      100 Hools reichen dagegen um eine Innenstadt blitzschnell Moslemfrei zu kriegen, selbst wieder den öffentlichen Raum zu dominieren und mal wieder in den seltenen Genuss eines normaleren 50/50 Geschlechterverhältnisses zu kommen.


      "Effektiv war in gewisser Weise aber auch der Terroranschlag von Würzburg."

      Das ist das Problem. Allerdings für uns macht Terror noch keinen Sinn, weil wir noch in der stärkeren Position sind. Das ändert sich aber, wenn der Staat zB unrettbar neutral oder islamisch (SPD) wird.


      "Georg Elser war nicht damit einverstanden, dass die radikale (!) Rechte in Deutschland in den 1930ern herrschen wollte und konnte. "

      Und er hat auf potentiell hocheffektive Weise versucht Abhilfe zu schaffen. Hitler hatte nur Glück. Dabei hat Elser übrigens hingenommen, dass es auch Unschuldige trifft.



      Hannah Arendt wird m.E. besonders in Deutschland selten richtig verstanden. Sie war wesentlich weniger lieb als man so denkt. Es ist auch sicher kein Zufall dass das Weltgericht-Gedicht erst jetzt rauskam.

      Sie hat den Postfaktizismus schon damals erkannt:
      „Zwar hat es vermutlich nie eine Zeit gegeben, die so tolerant war in allen religiösen und philosophischen Fragen, aber es hat vielleicht auch kaum je eine Zeit gegeben, die Tatsachenwahrheiten, welche den Vorteilen oder Ambitionen einer der unzähligen Interessengruppen entgegenstehen, mit solchem Eifer und so großer Wirksamkeit bekämpft hat.“ Politik und Wahrheit

      Letztlich hat sie sich sogar zur Universalismuskritikerin entwickelt, die allenfalls noch ein Menschenrecht auf Herrschaft (Abwesenheit von Staatenlosigkeit) gesehen hat.

      Das wird besonders in Deutschland fast vollkommen verdrängt, weil man ja hier gerne der Menschenrechts-Sklavenmoral anhängt.

      Und da sie zumindest einige der typisch jüdischen Selbsttäuschungen durchschaut hat war sie auch unter Juden unbeliebt.

      Danny

      Löschen
    2. Das Eis ist dünn...sehr dünn...für Dich....

      Löschen
    3. Auch wenn du es noch so verkrampft versuchst, Hanna Arendt kannst du gar nicht für deinen rechtsversifften Populismus vereinnahmen! Deine Sympathie für die "Hools" als Gewalttäter gegen Muslime entlarvt dich als Faschisten, genauso gut hättest du dich für Gewalt gegen Juden durch die SA aussprechen können! Vielleicht solltest du selbst noch mal die Werke von Hannah Arendt lesen, denn offenbar hast du rein gar nichts von ihr verstanden!

      Löschen
    4. "Menschenrechts-Sklavenmoral" och, haste ein Nietzsche-Büchlein aufgeschlagen, es nicht richtig verdauen können und hast nun den Vorwand dich anderen (in dem Fall "Sklavenmoralisten") irgendwie überlegen fühlen zu können? Wie armselig bist du eigentlich? Und was unterscheidet dich von Islamisten und sonstigen totalitären Kollektivisten?

      Selbstverständlich gibt heutzutage jeder große Geist und Philosoph was auf Menschenrechte! Und das wird sich auch - mit einiger Berechtigung - nicht mehr ändern! Aber die irren wahrscheinlich alle und ein mindergebildeter Verschwörungstheoretiker (siehe diesen Müll hier: "Und da sie zumindest einige der typisch jüdischen Selbsttäuschungen durchschaut hat war sie auch unter Juden unbeliebt.") liegt richtig?

      Vielleicht solltest du dich zur Abwechslung auch mal mit den Denkern der Gegenwart auseinandersetzen, nur so als Tipp !

      Löschen
    5. "Selbstverständlich gibt heutzutage jeder große Geist und Philosoph was auf Menschenrechte!"

      Welche , die der schariabasierten der islamischen Konferenz von 1990 ?
      Haben so ziemlich alle islamischen Staaten unterschrieben.

      "Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam (arabisch إعلان القاهرة حول حقوق الإنسان في الإسلام, DMG Iʿlān al-Qāhira ḥaula ḥuqūq al-insān fī l-Islām) ist eine 1990 beschlossene Erklärung der Mitgliedsstaaten der Organisation der Islamischen Konferenz, welche die Scharīʿa als alleinige Grundlage von Menschenrechten definiert. Die Erklärung wird als islamisches Gegenstück zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gesehen."
      https://de.wikipedia.org/wiki/Kairoer_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte_im_Islam


      Artikel 5 der Kairoer Erklärung der Menschenrechte befasst sich mit der Ehe, dem Recht auf Heirat für Frauen und Männer, und der Verpflichtung des Staates zum Schutz der Ehe. Anders als beispielsweise in Artikel 1, in dem die Menschenwürde unabhängig von „Rasse, Hautfarbe, Sprache, Geschlecht, Religion, politischer Einstellung, sozialem Status oder anderen Gründen“ garantiert wird, gilt das Recht auf Heirat im Artikel 5 aber nur unabhängig von „Einschränkungen aufgrund der Rasse, Hautfarbe oder Nationalität“.

      Artikel 22 garantiert das Recht auf freie Meinungsäußerung, solange diese nicht die Grundsätze der Scharia verletzt. Abschnitt b) gibt jedem Menschen in Einklang mit den Normen der Scharia das Recht auf Selbstjustiz. Abschnitt c) verbietet es, das Recht auf freie Meinungsäußerung dazu zu nutzen, „die Heiligkeit und Würde der Propheten zu verletzen, die moralischen und ethischen Werte auszuhöhlen und die Gesellschaft zu entzweien, sie zu korrumpieren, ihr zu schaden oder ihren Glauben zu schwächen“.

      Welche waren gemeint ?

      Löschen
    6. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

      Löschen
    7. ""Menschenrechts-Sklavenmoral" och, haste ein Nietzsche-Büchlein aufgeschlagen, es nicht richtig verdauen können und hast nun den Vorwand dich anderen (in dem Fall "Sklavenmoralisten") irgendwie überlegen fühlen zu können?"

      Ne, überlegen gefühlt hab ich mich schon vorher.

      Man muss sich aber eh nicht überlegen fühlen um seine Familie und Volk gegen Rxxxfugees zu verteidigen.


      "Und was unterscheidet dich von Islamisten und sonstigen totalitären Kollektivisten?"

      Meine politischen Vorstellungen sind weniger totalitär als die Realität der BRD. Und kollektivistischer sein als Menschenrechtler ist unmöglich, weil die eben das grösstmögliche Kollektiv für sich beanspruchen.


      "Selbstverständlich gibt heutzutage jeder große Geist und Philosoph was auf Menschenrechte!"

      Frag mal einen Philosophie-Prof. Der wird dir sagen, dass die letzte grosse Philosoph in den 70ern verstorben ist (Heidegger). Insofern ist deine Aussage nichtmal falsch.

      "Vielleicht solltest du dich zur Abwechslung auch mal mit den Denkern der Gegenwart auseinandersetzen, nur so als Tipp !"

      Wen z.B.?
      Sloterdijk? :P


      D.

      Löschen
    8. So nicht, mein kleiner Nachwuchs-Rassist. So garantiert nicht.

      Löschen
    9. Lol, der war aber gut, oder?

      Sorry :)

      Löschen
  7. @Anonym30. November 2016 um 01:11
    klar ist es dumm den Holocost zu leugnen weil dieses Beweißbar stattgefunden hat ohne Frage aber hat er ihn den Wirklich geleugnet oder ehr eine Frage gestellt?
    Was ich sehr seltsam finde ist jedoch das ihr dauernd Islamkritik äussert(manche sagen sie ahben ncihst gegen den Islam nur gegen Salafisten aber andererseits Kritik am Staat Israel und den Zionisten für Antisemitismus haltet. Den sowohl die Salafisten sind ja eine Gruppe innerhalb des Islams als auch die Zionisten eine Gruppe innerhalb des Judentums warum soll die eine Kritk erlaubts ein und bei der anderen redet ihr immer von Verschwörungstheorien und Antisemitismus( nicht etwa weil ihr besonderen Hass auf den Islam habt?).
    Das der Zionismus auch zahlreiche Juden stört wie die Wahabiten vlt Zahlreiche Muslime leugnen Islamhasser oft gibt aber dutzende Belege https://www.youtube.com/watch?v=Ld33dZQ0mLk

    Auch ist es falsch das Muslime alle gegen Juden sind es stimtm einige sind gegen Juden weils ie verallgemeinern andersherum ist dies jedoch auch der Fall https://www.youtube.com/watch?v=fTorqAxuZeU

    Lejeune hat bei seinem Video natürlichd en Fehler gemachtd as er von Juden und nicht Zionisten oder radikalen Juden/Siedlern gesprochen hat aber bei seinen Vorherigen Videos ist er ja oft zusammen mit Rabbinern die auch gegen die Zionisten sind (ist ungefähr so wenn man jemanden Islamhetze vorwirft der Freund vielen Imane ist aber gegen radikale Muslime).
    Natürlich gibt es auch Sachen an ihm zu kritisieren zb. das er Erdogan vlt zu gut darstellt und damit der Gegenpart der Deutschen Medien ist die ihn vlt. zu schlecht darstellen .
    Alles in allen bleibt zu sagen das es für die Meiden kein Problem zu sein scheint Islamkritik zu äussern aber sobald Israel kritisiert wird gibt es Probleme.
    Erinnert ein wenig an Frankreich die von der Türkei fordern den Völermord den Armeniern zuzugeben und das leugnen unter Starfe stellen selber aber ihre Gräueltaten an den Algeriern nicht wirklich zugeben.

    Habe das Gefühl viele Islamhasser sehen immer nur das schlechte der Muslime sind aber blind für eigene Schandtaten( bei einigen Muslimen ist es andersherum der Fall).Man sucht gezielt nach Begriffen wie Salafisten Islamisten um dann eine Bestätigung für sein schelchtes Islambild zu haben ignoriert aber die positiven sachen.
    Das nur meine Meinung so sehe ich die Dinge da sollten viele Europäer mal dran arbeiten objektiver zu sein und die Muslime sollten auch dran arbeiten nicht alle Juden über einen Kamm zu scheren den viele Juden setzen sich auch für Palästinenser ein und verteidigen den Islam zb. von den Angriffen der Imperialistischen Mächte und benennen das richtige Problem unserer Zeit den Neo Kapitalismus und Kolonialismus , oft werden die Islmiten nur als Vorwand genommen um von wahren Problemen abzulenken und eigene Inetressen zu verfolgen .

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Der Diskurs leidet leider unter der typisch gutmenschlichen Annahmen, dass keine wahre Feindschaft existiert und alles durch "miteinander reden" beigelegt werden kann.

      Tatsächlich sind irreduzible Interessenkonflikte aber der Regelfall, und hier auch ganz deutlich. Zwischen dem Islam und dem Rest der Welt gibt es kein "moralisch richtig" oder falsch sondern nur überleben oder sterben. Schwache Völker sterben, schwache Staaten gehen unter.

      Gutmenschen-Moral ist christliche Sklavenmoral. Es gilt hier aber keinen Herren zu überzeugen sondern selbst zu herrschen und zu gestalten.

      Danny

      Löschen
    2. "Erinnert ein wenig an Frankreich die von der Türkei fordern den Völermord den Armeniern zuzugeben"

      Das die Türkei das nicht einräumt hat handfeste finanzielle Gründe.
      Ein Massenmord an Armeniern wird ja garnicht abgestritten,
      aber den Begriff " Genozid" anzuerkennen hätte völkerrechtlich mögliche Regressanforderungen zu Folge.
      Was bei der Menge an Leuten und deren Nachkommen enorme Summen bedeuten würde.
      Da gehts nur ums Geld, nicht um die Leute.

      Löschen
    3. Na wenn man noch weiter in vergangenen Zeiten rumbohren will kann man auch in biblische zurückgehen, wo ein Holocaust zum ersten Mal erwähnt wird, oder auch die innergermanischen Kriege von Karl dem IV der das Christentum auch den letzten, den Sachsen , gebracht hat.

      " Die Bibel wird verändert, sodass sie weniger grausam erscheint!

      Aus Verbrennen in Ziegelöfen wird Fronarbeit an Ziegelöfen

      "Aber das Volk drinnen führte er heraus und legte sie unter eiserne Sägen und Zacken und eiserne Keile und verbrannte sie in Ziegelöfen. So tat er allen Städten der Kinder Ammon. Da kehrte David und alles Volk wieder gen Jerusalem."

      (Lutherbibel von 1912; 2. Samuel 12,31)
      "Aber das Volk darin führte er heraus und stellte sie als Fronarbeiter an die Sägen, die eisernen Pickel und an die eisernen Äxte und ließ sie an den Ziegelöfen arbeiten.

      So tat er mit allen Städten der Ammoniter. Danach kehrten David und das ganze Kriegsvolk nach Jerusalem zurück."

      (Lutherbibel von 1984; 2. Samuel 12,31)

      Aus 50 070 Toten werden bescheidene 70 Tote

      "… Und er schlug des Volks fünfzigtausend und siebzig Mann. …"

      (Lutherbibel von 1912; 1. Samuel 6,19) "…

      Und der HERR schlug unter ihnen siebzig Mann. …"
      (Lutherbibel von 1984; 1. Samuel 6,19)"

      Da sind im Christentum auch postfaktische Zeiten 1984 angebrochen.

      Ich, als jetzt auch schon Opa, mache meine Nachkommen auf keinen Fall für meine Taten aller Art verantwortlich, die haben ihr eigenes Leben und ihre eigeneVerantwortung.
      Ist da die Sippenhaft ausgebrochen ?

      Löschen
    4. "Schwache Völker sterben, schwache Staaten gehen unter."

      Junge, du bist geistig von radikalen Ideen infiziert, die vor langer Zeit vielleicht mal als normal galten! Mag ja sein, dass einige dieser von großen Philosophen geäußert wurden, aber: vieler dieser Ideen sind nicht mehr zeitgemäß und teilweise längst überholt! Vor allem dieser zurückgebliebene Müll, den du uns hier auftischt!

      PS: Diese Ideen machen aus dir noch keinen "Mann", versuche deine Minderwertigkeitskomplexe doch lieber mit Bodybuilding zu kompensieren!

      Löschen
    5. "Schwache Völker sterben, schwache Staaten gehen unter."

      "Junge, du bist geistig von radikalen Ideen infiziert, die vor langer Zeit vielleicht mal als normal galten!"

      Meine Aussage ist doch fast schon tautologisch. Und natürlich passiert das noch, zB in Afrika durch Kriege oder eben in Europa durch antinatalistische Politik. Oder schau dir die Palis an: die überleben nur weil Israel sie als eine Art Haustier hält, alleine bekommen die nichtmal ihr Wasserproblem gelöst.

      PS: Körperkraft ist nutzlos wenn der Wille zur Zerstörung des Feindes fehlt. Und wenn der da ist kommt man oft ohne körperliche Gewalt aus.

      Löschen
  8. Der Vogel schreibt den Lau ab!

    Höchst interessantes Video gerade auf der PV Seite. Dort bereitet der Vogel seine Anhänger schon mal auf eine Verurteilung von Sven Lau vor (da er ja weiß das er schuldig ist) und begründet dies mit allen möglichen Verschwörungstheorien. Hoffentlich behält der Vogel recht und der Lau fährt für die nächsten 10 Jahre in den Knast ein.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da vergleicht er Nelson Mandela mit Lau, kleiner hat er es wohl nicht.

      Löschen
  9. "Eure Rhonnie"

    Der Georg ist eine Frau???
    Dann wundert mich hier garnix mehr!

    D.

    AntwortenLöschen
  10. Gezieltes , wohl unberechtigtes, Jammern hilft auch gegen die bösen Ungläubigen.

    "Mädchen musste Straßenbahn wohl doch nicht wegen Kopftuch verlassen

    In Berlin soll ein Straßenbahnfahrer ein 14-jähriges Mädchen zum Aussteigen aufgefordert haben - wegen ihres Kopftuchs. Die Geschichte hat sich jedoch offenbar anders zugetragen.

    In Berlin hat ein junges Mädchen einem Straßenbahnfahrer offenbar zu Unrecht diskriminierendes Verhalten vorgeworfen. Der Vorwurf der 14-Jährigen, der Angestellte habe sie wegen ihres Kopftuches hinausgeworfen, widerspricht neuen Erkenntnissen der Verkehrsbetriebe BVG: Eine Zeugin des Vorfalls vom Dienstag sowie Videoaufnahmen widerlegen demnach die Darstellung des Teenagers.

    Inzwischen meldete sich auch der Fahrer der Bahn. Demnach ging es nicht um das Kopftuch des Kindes, sondern um den Verzehr eines Döners - das ist in der Bahn nicht erlaubt. Medienberichten zufolge sagte die Zeugin, der Fahrer habe zwei Mädchen mehrmals aufgefordert, ihre Döner draußen weiterzuessen. Eines der beiden packte seinen Döner weg, das andere reagierte nicht.

    Daraufhin habe der Fahrer gesagt, das Mädchen "mit dem weißen Kopftuch" solle aussteigen und draußen weiteressen. Eine Sprecherin des Straßenbahnbetreibers BVG sagte, diese Darstellung bestätige die Videoaufzeichnungen und die Aussage des Fahrers. Der Hinweis auf das Kopftuch sei lediglich ein Unterscheidungsmerkmal gewesen, weil das andere Mädchen keines getragen habe.

    "Der Kollege hat sich völlig korrekt verhalten"

    Die 14-Jährige hatte dagegen angegeben, sie sei am Dienstagnachmittag im Stadtteil Friedrichshagen wegen ihres Kopftuchs aus der Bahn geworfen worden. Der Fahrer habe sie über Lautsprecher zum Aussteigen aufgefordert, da niemand von ihm befördert würde, der ein Kopftuch trage.

    Die Jugendliche gab den Polizeiangaben zufolge an, sie habe von keinem der anderen Fahrgäste Unterstützung erhalten und sei daraufhin verunsichert ausgestiegen. Anschließend habe sie den Vorfall einer Erwachsenen mitgeteilt, die Anzeige erstattete."SPON

    Wo doch Diskriminierung immer zieht, meistens.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es wird selten so heiß gegessen wie gekocht wird. Bestätigt sich immer wieder.

      Einschlägige Seiten wie Muslimstern und Co. nehmen ja dankbar jede Gelegenheit wahr um gegen vermeintliche Islamhasser zu hetzen.

      Die sogenannte "Lügenpresse" wird auch gerne zitiert wenn es in deren Sinne ist. Ansonsten immer feste druff.

      Der Begriff Islamhasser passt sowieso auf jeden der den Islam kritisch betrachtet. Wer kein Muslim ist wird dann auch schnell zum Christen oder Zionisten abgestempelt.

      Ich wurde zudem auch schon mal aufgefordert meinen Hamburger nicht im Bus zu essen. "Sie, der Herr mit dem Werder Bremen Shirt, im Bus darf nicht gegessen werden." Habe ihn brav weggepackt (den Hamburger) und alles war gut.

      Da fühle ich mich als Werder Fan aber trotzdem irgendwie herbe diskrimiert! Immer diese HSV Busfahrer die Werder Fans hassen.
      Bus- und Bahnkapitäne sind wohl allgemein sehr intolerante Menschen. ;-)

      Nein, der Busfahrer hat alles richtig gemacht und ich habe mich falsch verhalten. Was lerne ich daraus? Auf Fettflecken und Essensresten zu sitzen ist unschön und wäre ich Busfahrer hätte ich auch keine Lust auf permanenten Imbissbudengeruch am Arbeitsplatz.

      Menschen brauchen scheinbar Feindbilder um sich besser zu fühlen. So oft wie ich das Wort Hass lese oder höre frage ich mich manchmal wie jämmerlich das Leben dieser Menschen sein muss wenn sie so einen Hass in sich tragen. Damit meine ich jetzt nicht die sogenannten "Islamhasser", sondern diejenigen, die andere so betiteln. Ich habe das Gefühl sie übertragen damit ihre eigenen negativen Gefühle auf andere.

      Gibt ja auch Fussballfans die es nicht ertragen das jemand einen anderen Verein bevorzugt als den eigenen. Missionierung mal anders wenn es in die dritte Halbzeit geht oder Schals von Gegenerfans eingesackt werden.
      Braucht man genausowenig wie religiöse Missionare die ein Problem damit haben das ich Atheist bin.

      Kritiker sind ja allgemein eher unbeliebt bei denen die kritisiert werden. Und wenn einem die Argumente ausgehen unterstellt man eben Hass. Das ist so schön einfach und polarisiert so schön.

      Das ist allgemein ein Gesellschaftsproblem. Und dieses Problem haben Mulisme genauso wie AFD Wähler oder Linke, oder, oder, oder ...

      Und bist du nicht willig, so wähle ich Gewalt.
      Extremismus und Hass führt nur ins Verderben. Kritik ist aber noch lange kein Hass, es kommt eben auch immer darauf an wie man in den Wald hineinruft.

      Löschen
    2. Versuch mal ohne Kopftuch als Frau in Ägypten mit Schweinshaxe in einen Bus zu kommen.

      SPON ist ein rassistisches, männerhassendes Hetzblatt, was spaltet und Bombenleger in anderen Ländern als Freiheitshelden bejubelt.

      Löschen
    3. Letztendlich ist der Vorfall glücklicherweise aufgeklärt worden. Die Freundin des Mädchens hatte sich ja offensichlich an die Aufforderung des Fahrers gehalten. Mit ihrer Falschaussage hat sich die Kopftuchträgerin selbst ins Knie geschossen, weil sie jetzt nicht nur als Lügnerin, sondern auch noch als Schlechterzogene darsteht, die sich nicht in der Öffentlichkeit zu benehmen weiß.

      Löschen
    4. "Der Begriff Islamhasser passt sowieso auf jeden der den Islam kritisch betrachtet. Wer kein Muslim ist wird dann auch schnell zum Christen oder Zionisten abgestempelt. "

      Na dann haben wir doch die Islamhasser gegen Zionistenhasser, gut belegt und Christenhasser, Hinduhasser, Ungläubigenhasser......

      Komisch das der fundamentale Islam alle hasst,
      ander hassen sich nicht gegenseitig, nie gehört das man hier Bhuddisten umbringen solte, weil die den falschen oder keine Glauben haben.
      Somit sind die Salafisten die größten Hasser der Welt, gegen alle.

      Löschen
    5. "Komisch das der fundamentale Islam alle hasst,"

      Auch jede Menge anderer Muslime, wenn sie die falsche Richtung haben.
      Sunniten die Schiiten, beide gegen Almadiyya usw.
      Eine Hassreligion, wo sich jede Facette nur selbst liebt und qalle die Frauen gemäß der Lehre als Diener des Mannes betrachten, der wiederum der geborenen Aliendiener ist.
      Egomanen.

      Löschen
  11. Dann sollte die BVG ein klares Zeichen setzen und die 14-jährige wegen Verleumdung vor Gericht bringen.

    AntwortenLöschen