Dienstag, 14. Juni 2011

Der Unterschied zwischen Ehrlichkeit und Religion



Falsch, nicht Muslime sind so, sondern ehrliche Menschen sind so. Die gibt es überall, in jedem Volk und in jeder Religion, so wie es überall auch das Gegenteil gibt. Der "edle" Muslim ist Illusion, so kann eine aufrechter Mensch natürlich einer sein, doch lässt es den Umkehrschluss nicht zu, brauche ich mir doch nur ein paar Prediger in Deutschland anzusehen. Außerdem wäre es ungerechnet ihn auf die Religion zu reduzieren, wäre er doch wahrscheinlich auch ohne diese so, auch wenn sein Glaube ihn eventuell auf seinem Weg bestärkt.

Meine Hochachtung vor diesem Amerikaner, manch Vogel hierzulande könnte sich ein Beispiel daran nehmen.



PS.: Ich habs für die Voglianer extra unterstrichen, damit sie diesen Begriff im Duden nachschlagen können, vermute ich ja, dass ihnen die Bedeutung dieses seltsamen Wortes unbekannt ist..

Kommentare:

  1. Harald Klinksiek14. Juni 2011 um 12:36

    Dummer weise, fallen genügend Leute, auf so eine Masche herein. Da viele die Erfahrung machen, dass viele Menschen eben auch unehrlich sind, sind viele erstaunt, wenn sie dann auf jemanden treffen, der sich so verhält wie der Taxi Fahrer. Sowas führt dann, leider auch dazu, dass manche dann denken, dass an der Religion der der Mann angehört, etwas dran sein muss. Das gibt es auch, bei manchen Charismatisch christlichen Gruppen, da kenne ich einige, die gerade durch sowas sich entschieden den Glauben an zu nehmen, und damit dann ihr Leben zu ändern.

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  2. „Der Mensch sinkt, wenn er einmal sinkt, immer unter das Tier.“

    Friedrich Nietzsche (Wie man wird, was man ist)

    Wo ist eigentlich das Paradies geblieben? Tatsächlich befinden wir uns noch immer mitten darin, aber wir sehen es nicht. Wir können es nicht sehen, weil Heerscharen von Schweinepriestern uns erzählen, das Paradies sei ein „Obstgarten“, in dem es Verbote einzuhalten gilt, die gar nicht einzuhalten sind. Diese Lüge verbreiten die Priester seit Jahrtausenden; zuerst, weil sie uns belügen mussten, und später, weil sie nicht mehr anders konnten. Das Lügen wird zur Gewohnheit, wenn die Wahrheit längst vergessen und die Lügerei umso besser bezahlt ist, je höher das Lügengebäude wird, das mit verbogenen Balken gerade noch errichtet werden kann.

    Unser schöner Garten Eden wurde zu jener „modernen Zivilisation“, in der das Lügen mittlerweile so gut bezahlt wird, dass die ehrliche Arbeit es kaum noch tragen kann.

    Alles begann mit der Erbsünde. Als noch niemand wusste, wie der Himmel auf Erden zu gestalten ist, in der niemand einen unverdienten Gewinn auf Kosten der Mehrarbeit anderer erzielen kann, durfte das arbeitende Volk nicht wissen, dass im Privatkapitalismus ein nachhaltiges Wirtschaften unmöglich und der nächste Krieg unvermeidlich ist. Priester wurden verpflichtet, allen Zinsverlierern zu erzählen, die Marktwirtschaft sei ein „Obstgarten“ und manche Früchte seien eigentlich verboten aber wohl in der Praxis nicht zu vermeiden. So verschaffte die Erbsünde denen ein Auskommen, die außer lügen nichts gelernt hatten.

    Problematisch wurde es erst, als ein Prophet erklärte, dass mit konstruktiv umlaufgesichertem Geld der Allokationsmechanismus zwischen Kreditangebot und Kreditnachfrage erhalten bleibt, auch ohne dass das Finanzkapital mit dem Urzins belohnt werden muss, damit es rentable Sachkapitalien gebiert. In diesem Fall wäre das Kreditangebot mit der Summe aller Ersparnisse identisch, der Geldkreislauf stabil, der Geldverleih gerecht, jede Geldbewegung intelligent, jeder Anspruch auf Geld gesichert, und Gott würde nicht mehr gebraucht.

    Das Paradies von der Erbsünde befreien und das auch noch ohne Verbote? Diese „Unverschämtheit“ konnte man nicht durchgehen lassen, denn dann würden sogar die Lügner wieder von ehrlicher Arbeit leben müssen.

    So wurden alle Priester zu Schweinepriestern; und alle, die nicht gestorben sind, belügen uns noch heute: http://www.deweles.de/willkommen/himmel-und-hoelle.html

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