Montag, 26. Januar 2015

Der Salafismus - die Subkultur der Ahnungslosen

Des öfteren wurde ich ja schon gefragt, warum ich denn hier nie eine Surendebatte starte, frönt man dem gegenseitigen Phrasengeschmeiße auf anderen Seiten ja wahrhaft ausufernd, und manch Kritiker brabbelt schon besser als ein Vogel Pierre, jedoch habe ich eine andere Sicht auf die Dinge, welche den Worten eines Aladin El-Mafaalani ziemlich nahe kommen:

http://www.sueddeutsche.de/politik/salafismus-als-jugendkultur-burka-ist-der-neue-punk-1.2318706

http://www.ruhrbarone.de/die-macht-der-provokation-eine-andere-perspektive-auf-den-salafismus/97300

Meiner Meinung hat er durchaus recht, und so macht es auch keinen Sinn mit alten Worten um sich zu werfen, hat das Gegenüber ja keine Ahnung vom Islam, und es wird deshalb auch nur nachgebetet, was die Prediger der Stunde hervorwürgen, wobei auch diese wiederum keinen tiefergehenden Schimmer haben (Meister Rotbarts arabisch klingt heute noch wie eine ausgekotzte Nudelsuppe), und den Koran deswegen als Panini-Album sehen, aus dem sie die für sie passenden Bildchen einfach herausfummeln. All die schwülstigen Bildchen, die da durch die Salafistenseiten wandern, haben denselben Stellenwert wie der "No-Future"-Aufkleber vergangener Zeiten, sind sie ja hohl und halten keiner Nachfrage stand, und sollte Ihnen mal langweilig sein, dann empfehle ich die Frage "definiere Ehre", ist das darauf  folgende Gestammel ja gar lustig anzuhören.

Nein, eine tiefergreifende Religionsdebatte ist sinnlos, ist das Hirn ja voll von rebellierenden Hormonen, und die Vernunft greift erst, wenn harte Stoppeln dem flauschigen Flaum gewichen sind, wobei allerdings leider auch immer ein kleiner Haufen Ewig-Intelligenzresistenter übrigenbleibt, hat ja jede Gruppierung bzw Ideologie einen gewissen Anteil an Grunddeppen.

Nun hinkt der Vergleich mit den Punks der 70er dann doch an einem wichtigen Punkt, zeichneten die sich ja durch eine Ablehnung von Autoritäten und deren Regeln aus, was leider bei den Salafistenkindern anders ist, sehnen die sich ja nach harten Geboten, und so macht es sie anfällig für Schaubudenprediger, die daraus nun ihren ganz persönlichen Nutzen ziehen. Es sind gescheiterte Erwachsene wie Vogel, Nagie, Lau und all die anderen Hinterbänkler, die nach einem Leben im ausufernden Versagen nun kurz auch jemand sein können, und diesen ihnen nicht zustehenden Status verteidigen sie mit Händen und Füßen - koste es, was es wolle, notfalls auch das Leben der anderen. Sie sind frei von jeglichem Skrupel, und standen zumeist auch schon vorher mit einem Bein im Knast (siehe Ibrahim Al Almani und seine Bandido-Vergangenheit), waren im gesellschaftlichen Bodensud allerdings nur kleine Mitläufer, und so genießen sie nun die Macht, die ihnen orientierungslose 15jährige ermöglichen.

Und noch ein Unterschied zu anderen Jugendkulturen besteht, konnte man früher ja als Vater bzw Mutter die Anwandlungen des Sprösslings mit einem stillen Kopfschütteln ignorieren, war der Irokesenschnitt von heute ja bald der Schnee von gestern, und einzig ein paar vergilbende Bilder erinnerten noch daran. Beim Salafismus ist dies anderes, klopft da ja immer lauter der Tod an die Tür, und manch einer erreicht die vollständige Vernetzung der Synapsen nicht mehr, vermodert er ja im irakischen Nirgendwo, weswegen man in diesem Fall die Hände nicht wartend in den gnädigen Schoß legen kann, muss ja etwas getan werden, wenn auch keiner gerade so genau weiß wie die Antwort aussehen soll.

Ich tendiere zum Spott, auch und vor allem nach den Anschlägen von Paris, schmerzt einen von einem falschen Selbstbild geleiteten Jungspund ja nichts mehr, als ein lautes Lachen. Kein Zornsaubruch wird zum Beispiel einen Liesständler aufregen, aber ein Fingerzeig begleitet von einem breiten Grinsen treibt ihn zur Weißglut, will man ja unbedingt ernstgenommen werden. Gestehen sie ihnen also die Erfüllung ihres sehnlichsten Wunsches nicht zu, sondern schenken sie ihnen stattdessen Häme wie die folgende:

https://www.youtube.com/watch?v=rl1Q15lFEmA

Fein ist das nicht? Mag sein, aber äußerst wirkungsvoll, zudem kann man einen Lächerlichen kaum mehr lächerlicher machen. Und wer weiß, bekommen so ja die Punks vielleicht wieder mehr Zulauf, waren die ja wenigstens bunt. Und das ist ja nichts Schlechtes.

Guten Tag


Kommentare:

  1. Es ist wahr: Beißender Spott entlarvt die selbsternannten Moralapostel der nationalsalafistischen Ummah noch immer am besten. Damit können sie noch immer am wenigstens umgehen.

    Und ja, sie bieten Dank ihrer Bigotterie und der allseits sichtbaren, klaffenden Lücke zwischen ihren moralischen Ansprüchen und der "praktizierten" Realität riesige Angriffsflächen für den Spott durch sämtliche Gruppen dieser Gesellschaft.

    Ich meine, so etwas wie den folgenden Klopper hätte sich kein normaler Satiriker ausdenken können und ich hoffe auf die allerbreiteste Resonanz seitens der Satiriker:

    https://fbcdn-sphotos-g-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xaf1/v/t1.0-9/s720x720/10407799_1002613879752302_7348663419413754997_n.jpg?oh=22f37922729463ed24554539457d1c83&oe=556B6B38&__gda__=1431963956_1884a497279d78c2461ba94d2a45e844

    Bitte, bitte, bitte, lasst uns hierfür ein Crowdfunding-Projekt starten. Ich garantiere, es wird noch erfolgreicher sein, als Erol Selmanis Online-Petition zur Abschaffung des Begriffs: "SALAFIST".

    Aber auch Pierres Boxeinlage entbehrt nicht einer ganz eigendynamischen Komik:

    https://www.youtube.com/watch?v=FCkmr-wp1Uw

    Ein paar Screenshots von ihm in action sind doch eine wunderbare Quelle für Karrikaturen von ihm.

    Selbst Pierres legendären Ausraster wegen der angeblichen Bockhütten-Dawa wird von seinem Intim-Achi Sven wieder einmal gepostet (klassischer Bärendienst):

    https://www.youtube.com/watch?v=fDLIi_872x0

    Herrlich, das sind doch wunderbare Aussichten für die nächsten Zwerchfell-Massagen.

    Also, fangt bitte alle an, die verbalen Faeces unserer praktizierenden Nationalsalafisten systematisch zu sammeln und für ein frohsinniges, dankbares Publikum aufzubereiten.

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  2. Die Zielgruppe wird das wohl leider nicht davon abhalten die Narren weiter toll zu finden, weil man sie ja tatsächlich nicht extra veralbern muss - sie tragen die Albernheit ja stets (und sichtbar) mit sich herum.

    Was mich aber irgendwie wundert ist, dass die Truppe nicht effektiver von den einschlägigen Organen unterwandert und von innen heraus gesprengt wird. Jeder linke Lesekreis der sich Marx vorliest steht in realer Gefahr infiltriert zu werden, aber für Durchdringung der Salafis scheint es wohl nicht genügend falsche Bärte zu geben. Oder sind die V-Männer gar nach ein paar Wochen Befaselung selbst so aufgeweicht in der Birne dass sie nach Syrien ausreisen und ihren Auftrag vergessen?

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    1. "Was mich aber irgendwie wundert ist, dass die Truppe nicht effektiver von den einschlägigen Organen unterwandert und von innen heraus gesprengt wird."

      Hat das jemals geklappt?
      Die nehmen V-Männer aus der Szene, die sich dann innerhalb der Szene als V-Männer beim Verfassungsschutz hochstylen und dabei Straffreiheit genießen.

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  3. Ich denke, dass man unterscheiden sollte zwischen fanatisierten Jugendlichen und den erwachsenen Brandstiftern.

    Wir waren alle mal jung *hust* und wer da nicht rebelliert hat -gegen das System- ist mir zutiefst suspekt...es sei denn, er hat zu seiner Rechtfertigung Punks oder Hippies als Eltern und konnte nur rebellieren, indem er eine Bankkaufmannslehre abschloss.

    Dass die Jugend sich ein Ventil sucht gegen die Alten, ist doch so alt wie die Menschheitsgeschichte. Ich kann dem "Salafismus" sogar im Sinne von Aladin El-Mafaalani etwas abgewinnen. Wie rebellierst du heutzutage in einer atheistischen konsumorientierten Welt? Nicht nur die Moslems, auch die Christen haben ihre Rebellen (Jesusfreaks und noch extremer).

    Man könnte eigentlich sagen: zeig mir, was die Jugend treibt und ich sag dir, wo die Eltern stehen.

    Wie auch immer, es gab und gibt stets Personen, die dieses jugendlich-fanatisierte Potential abgreifen und zu ihren Zwecken missbrauchen. Es ist das Klientel, das benötigt wird, um Kriege zu führen und seine eigenen Machtfantasien umzusetzen.

    Es ist immer und immer wieder dasselbe und deswegen schrieb ich schon, dass es mich nicht beglückt, wenn noch ein fanatisierter Jugendlicher (+/-<25) aufgegriffen wurde, sondern ich die "Escobars" der Szene hängen sehen will.

    Abounagie und Falk wären ein schöner Anfang, aber die sind auch nur Mittleres Management.

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    1. Falk ist doch nur eine Sockenpuppe des Verfassungsschutzes. Den haben sie in seiner Knastzeit Gerichtssaal-Abhängig gemacht und jetzt hechelt er seinem Stoff hinterher (und der guten alten Zeit als das böse noch BRD genannt wurde). Auch Vogel und das Lies-Kasperle sind doch nur eher kleine Fische aber dahinter stehen irgendwo saudische Strippenzieher die uns hier mit ihren Marionetten aufmischen wollen (weil man es hier darf und man nicht wie in Ägypten einfach in einem Loch verschwindet dessen Schlüssel auch verschwindet).

      Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die einflussreicheren Salafi-Paten hierzulande gar nicht soo bekannt sind und sicher nicht so doof sind ihren ungewaschen Bart bei jeder Gelegenheit in eine Kamera zu halten und sich angreifbar zu machen. Vogel hat sich da mal einfach in die vordere Reihe geschoben - aber "so isser halt" - der rotbärtige Totalversager.

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  4. An dem Artikel ist nur teilweise was dran.
    Einige "Salafisten" haben in der Tat nur oberflächliches Islamwissen aber andere hingegen haben tiefgründiges Wissen.
    Das kann man nicht verallgemeinern genauso wie das alle Erfolglos oder Perspektivlos waren, dies trifft auch nur auf einen Teil zu.
    Es gab schon weit vor Pierre Vogel undso Menschen die den Islam Wörtlich interpretiert haben und auch viele große Gelehrte die dies Taten.
    ZB. Bilal Phillips klann man kaum vorwerfen er habe keine Ahnung vom Islam .
    Für Nicht-Mosleme ist es halt schöner wenn die Mosleme den Islam Grundgesetzt Konform auslegen , jedoch für Gläubige ist Religion an erster Stelle (Strafgesetzt ist wieder eine andere Geschichte).
    Ich denke auch der Papst würde nicht sagen das für in das Grundgesetz über Gott steht.

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    1. "Es gab schon weit vor Pierre Vogel undso Menschen die den Islam Wörtlich interpretiert haben und auch viele große Gelehrte die dies Taten."

      Merkwürdig, was ist denn eine wörtliche Interpretation, dann ists ja nicht mehr wörtlich.

      Ich muss nur was interpretieren, wenn der Wortlaut Unfug ist.

      Interpretationen sind Eigenerfindungen, wenn Mohammed gesagt hat sich den Arsch mit Sand und Blättern zu putzen hat er das auch gemeint.
      Sonst kann ich ja gleich sagen er ritt kein Kamel sondern fuhr Porsche und Allah erschien nicht in einer Höhle sondern im
      Burj Khalifa.
      Geköpft wurde nicht mit metallenen Schwertern sonder Laserschwertern der Jehdi Ritter.
      Mohammed war Meister Joda.

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    2. Alle vernünftigen Muslime, die ich kenne, sagen, dass das islamische Gesetz sagt, dass man sich an die Gesetze des Landes halten soll
      (das würde den Respekt der Verfassung einschließen).

      Das setzt natürlich voraus, dass der Islam NICHT als universelles System verstanden wird, das über den Erdball auszubreiten Aufgabe der Muslime sein soll.

      Also, Anonym26. Januar 2015 um 11:51, stell Dir die Frage:
      Ist es Aufgabe der Muslime, den Islam weltweit auszubreiten?

      Wenn Du die Frage mit "Ja" beantwortest, dann wundere Dich nicht, wenn Menschen anderer Überzeugung sich dagegen zur Wehr setzen.
      Das ist ihr gutes Recht: Niemand muss sich von einer Ideologie vereinnahmen lassen, die er als falsch ansieht.

      Überhaupt, wenn Du den IS ansiehst:
      Was soll daran überzeugend sein?

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  5. Kann es nciht einfach sein das manche einfach vom Koran berührt sind und einfach die Warheit fühlen?
    Für einen Atheisten ist diese Komponente jedoch wohl kaum verständlich , ich sage euch es geht nicht allen Salafisten Predigern darum irgendwen zu radikalisieren wenn man jedoch eine Meinung hat will man diese mit anderen teilen. Ich sage euch mal ein BSP. ihr hört ein neues Lied und es gefällt euch unheimlich dann wollt ihr es doch gegebenenfalls anderen Menschen zeigen und so ist es auch bei dem Islam wir wollen diesen Schatz mit anderen teilen.

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    1. "Islam wir wollen diesen Schatz mit anderen teilen."
      Es gibt da nur eine Gruppe die das behauptet.
      Die weitaus größte Mehrheit dieser Welt hält das für ausgesuchten Humbug.
      Besonders wenn man alle Muslime unter 15 abzieht, bleibt ja kaum noch einer.
      Was ist mit Ex-Muslimen, die haben den wahren Schatz gefunden,
      die haben gelernt was Katzengold und Gold unterscheidet.
      Katzengold blendet nur.

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    2. "ihr hört ein neues Lied und es gefällt euch unheimlich dann wollt ihr es doch gegebenenfalls anderen Menschen zeigen und so ist es auch bei dem Islam wir wollen diesen Schatz mit anderen teilen."

      Besonders wenn Musik verboten ist, ich bin doch nicht lebensmüde.

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    3. "Für einen Atheisten ist diese Komponente jedoch wohl kaum verständlich , ich sage euch es geht nicht allen Salafisten Predigern darum irgendwen zu radikalisieren wenn man jedoch eine Meinung hat will man diese mit anderen teilen."

      Ja? Können Sie mir einen in Deutschland aktiven Salafistenprediger nennen, dem es nicht darum geht irgendwen zu radikalisieren?

      gez. Großer Kommentator

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    4. Den Salafis geht es ganz klar darum die Welt der Muslime zu spalten - das zeigt sich ja schon deutlich an ihrer Vorstellung, dass nur SIE echte Muslime sind. Alleine diese Spaltungstendenzen sind bereits alles andere als "friedlich" und das sehen übrigens sehr sehr (sehr!) viele Imame auch so. Der Wahabismus ist quasi das Wespennest unter den Koraninterpretationen und am besten behandelt man es auch so - denn "friedlich" ist NICHTS an dieser Koranauslegung.

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    5. Gegenfrage: war die islamische Welt jemals vereint?

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    6. "dann wollt ihr es doch gegebenenfalls anderen Menschen zeigen"

      Und wenn andere Leute darin nicht die "Wahrheit" erkennen?
      Ist dann ihre Wahrnehmung weniger wert als die Deine?
      Woher willst Du wissen, ob Du nicht von einem Teil der Lehre des Salafismus geblendet worden bist?
      zB Zusammenhalt, genaue Anweisungen (Rechtleitung), Siegversprechen

      Sind diese Dinge eingehalten worden?
      Gibt es Zusammenhalt?
      Führen genaue Anweisungen wirklich zu besserem Verhalten, einer besseren Ordnung?
      Ist der Sieg des Islam näher gekommen?

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    7. "dann wollt ihr es doch gegebenenfalls anderen Menschen zeigen"

      "zeigen" wäre ja noch ok.
      Sie zeigen aber nicht nur, sondern diese Ideologie blendet und bindet, so dass die Anhänger schließlich total vereinnahmt sind.
      Ich sage, dass so eine Ideologie vom Bösen ist.

      Und was wird am Ende daraus:
      Menschen die außerhalb ihrer Ideologie/Sekte nicht mehr zurecht kommen, die oft trotzdem Sozialhilfe in Anspruch nehmen müssen (wenn das nicht widersinnig ist: von einem Staat, den sie ablehnen!), die vielleicht sogar betrügen und den Betrug aus der Ideologie heraus rechtfertigen.

      Das habe ich alles GESEHEN
      (nicht bei Muslimen generell, wohl aber bei Anhängern der salafiyya).
      Du willst zeigen, was Du fühlst: Wahrheit.
      Und ich sehe, was Du zeigst/ Ihr zeigt: Lug und Trug.

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    8. @Anonym26. Januar 2015 um 11:54

      Ich hatte einmal eine Freundin, die die Heilkraft der Magnete für sich entdeckt hatte und sich für ein Multi-Level-Marketing hat anwerben lassen.
      Danach hat sie bei jedem sich bietenden Sozialkontakt nicht nur versucht, andere davon zu überzeugen, dass ein Leben ohne Magnete völlig sinnlos sei, sondern dass sie sie dir auch supergünstig verkaufen kann und du am besten selbst auch Magnetverkäufer werden solltest.

      Man weiß nicht, was aus ihr geworden ist...

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  6. "Kann es nciht einfach sein das manche einfach vom Koran berührt sind und einfach die Warheit fühlen?"

    Das ist ein Kategoriefehler. Was zu fühlen ist ok, das mit irgendeiner
    Wahrheit in Verbindung zu bringen ist "non sequitur".

    Wenn ich so die Zugezogene sehe fühle ich auch was, das das die Wahrheit ist, na ja, andere Mütter haben auch schöne Töchter.
    Männer gibts auch noch, wer weiss was die Zeit so bringt.

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  7. "Einige "Salafisten" haben in der Tat nur oberflächliches Islamwissen aber andere hingegen haben tiefgründiges Wissen."
    Um irgendwas tiefgründig zu wissen müsste man erstmal die Grundlagen belegen können.

    Götter die in Höhlen Engel anschubsen Menschen was zu lesen zu geben
    die Analphabeten sind.
    Ziemlich blöd was ?
    Das Erste war doch LIES, oder was erzählen die tiefsinnigen überall.

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  8. DIE WAHRHEIT FÜHLEN? Mensch, Achi, du hast es echt nicht begriffen, trotz Schulpflicht. Glaube hat mit Wahrheit ungefähr so viel zu tun, wie Kot mit Kaviar.

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    1. DIE WAHRHEIT FÜHLEN?
      Genau. Wenn es da Wahrheit geben soll, dann muss sie auch in der Dauer erkennbar sein.
      Ich kann im Salafismus auf jeden Fall keine Wahrheit erkennen.
      Die Anhänger glauben wahrscheinlich, wenn sie nur lang genug dabei bleiben, dann wird es sich zeigen.
      Auch das sehe ich nicht.
      Die Lehre ist falsch und führt in die Sackgasse.

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    2. "Ich kann im Salafismus auf jeden Fall keine Wahrheit erkennen."

      Ich schon, die Wahrheit das man Blindfischen alles als wahr verkaufen kann.

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  9. die Wahrheit fühlen ja, ja, da ist was dran ! Ich fühle auch ganz deutlich die Wahrheit: es gibt keine Götter, Propheten sind schizophren und Gläubige sind Angsthasen, die sich vor jedem "buh" ins Bockshorn jagen lassen.

    Mein Gefühl trügt nie.

    Clarimonde

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  10. Oh Mann! Kaum schreibt ein deutsches Boulevardblatt einen kurzen Artikel über einen bereits vor acht Monaten zum Islam konvertierten Fußball-Profi, schon quillt dessen FB-Account vor "Allahu Akbars", "Mashallahs" und lächerlichen Brüderschaftsbekundungen über.

    https://de-de.facebook.com/Dannyblum91

    Hauptsache man steckt auch weiterhin den Kopf in den Sand und blendet die immer offener zu Tage tretenden Mängel und Widersprüchen der eigenen Religion aus.

    Ich bin Sleid

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    1. "Hauptsache man steckt auch weiterhin den Kopf in den Sand und blendet die immer offener zu Tage tretenden Mängel und Widersprüchen der eigenen Religion aus."

      Eigentlich bin ich ganz Deiner Meinung, aber da finde ich in dem facebook account das:

      Zitat Danny Blum:
      "Viele die nicht wissen wie der Glaube wirklich ist denen kann ich sagen besucht eine Moschee schaut auch an wie es dort ist und wie herzlich die Menschen sind und informiert euch was eine gute tat und was eine schlechte tat ist und dann könnt ihr immer noch urteilen und euch ein Bild machen...Allahu Akbar"

      Da hat Einer anscheinend gefunden, was ihm gefällt ....
      Ob es halten wird? Ob es ihn weiter bringt?

      Einerseits zeigen Millionen von Muslimen, dass man mit der Religion des Islam in Ruhe leben und sterben kann, .
      Andererseits bin ich überzeugt, dass mit der wörtlichen, einlinigen Interpretation des Islam, die sich Salafismus nennt, nichts Gutes erreicht wird, weder Frieden für die Gesellschaft (höchstens Kadaverfrieden) noch für den Einzelnen (der wird sich am Ende der Lüge oder Selbsttäuschung hingeben, siehe Pierre Vogel).

      Ich hoffe also, dass Danny Blum sich einer "normalen" Moschee angeschlossen hat, und dass er der Vereinnahmung der "Brüder" widerstehen wird.

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    2. @ Anonym 09:48

      Natürlich steht es Herrn Blum frei, an alles zu glauben, was ihm beliebt - auch wenn es mir mit jedem Jahr schwerer fällt zu verstehen, welche Faszination ein stümperhafter Gottesbeweis namens Koran und dessen in seiner Vorbildfunktion äußerst fragwürdiger Prophet noch auf einen im Okzident des 21. Jahrhunderts verorteten Menschen ausüben kann.
      Mir geht es hier aber in erster Linie um dieses merkwürdige Verhalten jüngerer Geburtsmohammedaner, die jedes mal einen riesen Hype darum veranstalten, sobald ihnen zu Ohren kommt, dass sich der Umma im Streben nach der Weltherrschaft jemand freiwillig angeschlossen hat. Das ganze sieht mir lediglich nach einem Versuch aus, den ausgeprägten, kollektiven Minderwertigkeitskomplex durch religiös-elitäres Gehabe zu kompensieren.

      Ich bin Sleid

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    3. ""Viele die nicht wissen wie der Glaube wirklich ist denen kann ich sagen besucht eine Moschee schaut auch an wie es dort ist und wie herzlich die Menschen sind "

      Dann weiss man auch nichts, Worte sind billig. Ausserdem lernt man sofort, das einem mindstens die Hälfte verschwiegen wird.
      Mit der Hälfte der Muslime, die Muslimen kommt man garnicht
      ins Gespräch, weil die abgesperrt werden.

      Das kann man lernen, ohne Worte.
      Ausserdem fehlte mir nachher ein Schuh der nicht wieder auftauchte.
      Kann man lernen, Moscheebesuch ist teuer.
      Mein Gegenüber da wusste nicht mal was die Qumranrollen sind
      oder die Moschee der 2 Richtungen. (bei Mekka,
      da wurde im Gebet plötzlich die neue Gebetsrichtung
      bekanntgegeben.
      Muss faszinierend gewesen sein, ein Meer von rotierenden Ärschen)
      Also ich hab da zB bei den Ahmydiyya gelernt das alle anderen Muslime ganz doof sind.

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