Samstag, 9. Juni 2012

Dawa-News und die Erlösung









Falsch, braucht sie nicht, wäre es ja genauso, wie wenn man Feuer mit Benzin löscht, oder einem Ertrinkenden einen Stein zuwirft, wird ja eine Unterkunft im Hause der Salafisten ihre Probleme noch verschlimmern, man ist mehr am verlängerten Rücken, als man dies schon vorher war. In Europa kann man dies noch übertünchen, sorgt ja notfalls der Staat für Unterkunft und Futter, welcher allerdings bekämpft wird - wäre er verschwunden, würde so mancher ein Betteltöpfchen aufstellen müssen, damit man auf seinen Rippen nicht Xylophon spielen kann. Ob Frauen im Minirock rumlaufen, oder im Vollschleier, wird daran nichts ändern, hat ja Kleidung noch nie jemanden ernährt, zumindest wenn man nicht Versace heißt.

Verstehen jedoch kann ich den Sektenzulauf sehr wohl, bieten die ja furchtbar einfache Lösungen an - Schuld ist immer eine imaginäre Sünde, welche einem ins Versagen trieb. Schwupps, die Ehefrau verhängen und den Rasierer in die Tonne gekloppt und alles ist wieder gut - simpler geht nimmer, selbst die hohlste Birne kann dies speichern und so mancher fühlt sich ab nun zu höherem berufen, wird er ja ein Prediger, welcher von nun an von den Gläubigen ernährt wird - endlich ist man wer. Nun kann ich da eigentlich gar keinen Unterschied zum böse-kapitalistischen Bankensystem erkennen, zahlen ja da auch alle für die Gier einiger weniger ohne zu murren - nur die Schweinchen verändern sich, der Trog bleibt derselbe und wird auch weiterhin vom kleinen Mann gefüllt.

Was aber braucht die Jugend wirklich? Wie wärs mit Sicherheit? Die Sicherheit einen Job zu bekommen und die Sicherheit ein vernünftiges Leben führen zu können, ist ja ein erfülltes Dasein ein Hauptgarant dafür, dass man den Anreiz der zu erwarteten Jungfrauen vernachlässigt, braucht ein wirklich erfolgreicher Mensch ja kein eventuelles Glücksgefühl im Jenseits. Hierzulande wird dies wirklich immer schwerer, steigt mir bei einigen Meldungen ja auch die Galle hoch, so zum Beispiel bei dieser:

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/nachrichten/wirtschaft/meldungen/12056986.htm

Fachkräftemangel? Die Wirtschaft ächzt? Hochqualifizierte Zuwanderer braucht das Land? Einen Scheiß! Wenn die Industrie Arbeiter braucht, dann soll sie die - wie früher -  verdammt nochmal ausbilden und nicht jammern, betteln und schwarzmalen. Und sie sollen anständig zahlen und die Menschen nicht mit Hungerlöhnen ausbeuten, damit die Gewinne steigen und man auf Politikerseite von einem ach so tollen Wirtschaftswachstum schwafeln kann, wurde es ja mit einer neuen Sklaverei erkauft, in der vor allem junge Leute unter dem Existenzminimum schuften dürfen, damit sich der Chef einen neue Luxuskarre gönnen kann. Da ist der Wurm drinn und der wird auch nicht aus dem Apfel gezogen, sondern darf sich weiterhin kräftigst sattfressen und man wundert sich dann, wenn sich deswegen gerade in der letzten Generation Resignation breitmacht, ist man ja sowieso am Arsch - für was also anstrengen? Die ganzen radikalen Gruppierungen leben von dieser negativen Grundstimmung und das werden sie auch weiterhin tun, solange man nur an der Krone des verkümmerten Gewächses rumexperimentiert und nicht das Übel an der Wurzel packt. Ich werde zwar deswegen noch lange etwas zu schreiben haben, aber anders wärs mir lieber. Ehrlich.

Guten Tag




Kommentare:

  1. Was man nicht braucht, so sind es Islamkritiker. In folgendem Video zeigt ein Islamkritiker entweder sein wahres Gesicht oder er ist vom Satan besessen:

    http://www.youtube.com/watch?v=5Umnc8Z302Y

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    1. Kritik ist ein Kern der Demokratie. Wenn einige Moslems mit Kritik am Islam nicht umgehen können, ist das Ihr persönliches Problem und nicht das der Gesellschaft.
      Ich muss auch mit Realitäten leben, die mir nicht gefallen. Ich muss Sie aber akzeptieren, da wir in einer Demokratie leben.

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  2. Da liegt Dawa-News wieder mal falsch...

    Die Jugend in Deutschland braucht eine vernünftige Politik, die sie vor Extremisten und Extremismus beschützt, die Jugend braucht eine gute Schul- und Berufsausbildung, Aufklärung über Mythen und Relgionen und vor allem braucht unsere Jugend eine Zukunft in Freiheit, in der es Entwicklungsmöglichkeiten, anstatt Verbote gibt, in der es Frieden gibt und keine politischen oder religiösen Fanatiker, die sie ihres Lebens berauben.

    Clarimonde

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