Mittwoch, 4. Juli 2012

Über belgische Salafisten und heimische Denunzianten

http://hpd.de/node/13683

Auch andere Länder haben also ihre Probleme mit der salafistischen Wuthorde, nicht nur bei uns sticht sie der Hafer. Nur eines ist dann doch irgendwie anders, so gibt es ja eine breite Diskussion, die ich hierzulande vermisse, so wird ja solange geschwiegen, bis es nicht mehr anders geht und der Extremismus am Dampfen ist - vorher wird gekuschelt und schöngeredet, bis wieder irgendeiner blutig am Boden liegt.

Nun bin ich ja bei weitem nicht mit allen obigen Vorschlägen einverstanden, vor allem die geforderte Zusammenarbeit mit den Herrschaften halte ich für einen groben Unfug, glaubten ja auch die Amerikaner, dass sie einen Osama Bin Laden im Griff hätten, bis ein riesiger Schutthaufen New York überzog. Auch wäre es ein falsches Zeichen, geht man ja keinen Pakt mit dem Teufel ein, wobei wir da ja in der Vergangenheit schon viel Schuld auf uns geladen haben, wie zum Beispiel bei Gaddafi - man muss diese Fehler nicht unbedingt fortsetzen und sollte sich an seine moralischen Normen auch mal halten, sonst sind sie nur Schall und Rauch, oder auch Panzer für Saudi Arabien.

Nun mag ein Verbot ja wirklich nicht alle Probleme lösen, es müssen weitere Schritte folgen, welche schon im Kindergarten beginnen sollten, so darf man ja den Forderungen nach eigenen Schulen und anderen Extrawürsten keinen Millimeter nachgeben, darf sich ja die Verbohrtheit nicht auch noch in den nächsten Generationen fortsetzen. Wehleidiges Geheul wirds da zwar geben, aber das kann man ja überhören, auch kann man besonders Vernunftresistenten Mitbürgern  die Türe Richtung alter Heimat aufhalten, schließlich lebt man ja noch geistig in dieser - die fleischliche Hülle kann gerne nachziehen. Wer nicht hören will, der muss eben reisen und zwar dorthin, wo er hingehört.

Wie sehr wir auch hierzulande die öffentliche Diskussion brauchen, zeigt ein Beitrag auf Sven Laus "EZP", begibt man sich ja jetzt auf Stasispuren und bespitzelt seine Mitgeschwister, auf dass sie ins Sektenheim finden mögen - Gehirnwäsche gibts jetzt auch per Mail, fröhlich unterstützt von den Denunziantenanhängern:



Bald stehen sie sicherlich auch vor der Tür und wollen ein bisschen über Gott reden - ich bin gerade am überlegen, ob ich nicht die Klingel abmontiere, gehen mir diese Glaubenshausierer ja mächtig auf den Senkel, will ich ja weder Vorträge über Jehova, noch über Staubsauger und auch nicht über Allah hören - ich kaufe nix, weder heute, noch wenn ich am Totenbett liege. Salafisten-Drückerkolonnen, die mir von ihrer überstandenen Drogensucht erzählen, sind unerwünscht, genauso wie Paradies-Gewinn-Spammails - ich will einfach meine Ruhe, womit ich wohl nicht alleine dastehen werde, geht den meisten ja schon andauerndes Handygebimmel auf den Allerwertesten, ein durchgehendes Rumsuren klingt auch nicht wirklich besser. Wartet aufs Sterben, zählt die Jungfrauen und lutscht am Honigbach, aber bitte alleine und vor allem eins: STILL!. Danke.

 Guten Tag


Kommentare:

  1. Denunziantentum ist einer der Grundpfeiler des Islam! Mit dem Nachspionieren und Denunzieren wird der Islam hauptsächlich gestärkt. Die Angst, beim Denken erwischt zu werden ist groß, denn man muss immer und überall damit rechnen, dass der Nachbar, Freund oder sogar ein Familienmitglied bei der Glaubenspolizei petzt. Dann gibt es öffentliche Haue oder sogar einen gar grausamen Tod.

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    1. Denunzianten gibt es auch in Sekten. Ich habe diese Art Menschen sogar bei den Zeugen Jehowas oder bei Baptisten erlebt. Da wirst auch zu den Oberbossen gerufen wenn du nicht betest

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    2. Die Hauptleidtragenden des Ganzen sind die Frauen und Mädchen, deren Verhalten von der ganzen Gemeinschaft beäugt und bewertet wird. Angeblich unmoralisches Kleiden oder Verhalten wird sofort gepetzt und breitgetreten. Und da können noch so viel designerbekopftuchte Perlen die angebliche Freiheit der Frau im Islam lautstark in der Öffentlichkeit bekunden - mir wurde persönlich von muslimischen Klassenkameradinnen das Gegenteil bestätigt. Die einzigen Freiheiten, die diese mehr hatten, waren auf die christliche, von Nonnen geleitete Mädchenschule zurückzuführen. Klassenfahrten waren "dank" der strengen Sittenwächterinnen für diese Mädchen eher möglich. Wobei die meisten von denen gar nicht mal so streng waren, aber das mussten die Eltern auch nicht unbedingt wissen ;)

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