Montag, 15. September 2014

Ahmad Mansour - Gratulation zum Moses-Mendelssohn-Preis

Es ist Zeit einmal auch über etwas Gutes zu berichten und so gratuliere ich hiermit dem unermüdlichen Ahmad Mansour zum Moses-Mendelssohn-Preis für seine Förderung der Toleranz gegenüber Andersdenkenden und zwischen den Völkern und Religionen,....

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article132251460/Berlin-I.html

http://www.berlin.de/sen/kultur/aktuelles/pressemitteilungen/2014/pressemitteilung.168408.php


...welchen er wahrlich verdient hat, sind seine Kommentare in den Medien ja immer fundiert und wohlüberlegt....

 http://moltroff.files.wordpress.com/2014/09/seiten-aus-der-spiegel-37-2014.pdf

http://www.neues-deutschland.de/artikel/945784.wir-muessen-streiten-auch-mit-gott.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-09/islamisten-mansour-rueckkehrer

...wobei auch seine Arbeit für "Heroes - Gegen Unterdrückung im Namen der Ehre" wiedermal in Erinnerung gerufen werden sollte, freuen die sich ja immer über Spenden:

https://www.facebook.com/pages/HEROES-Gegen-Unterdr%C3%BCckung-im-Namen-der-Ehre/123509897767344?fref=ts

http://www.strohhalm-ev.de/heroes/kinder/87/

Schade nur, dass er keine Stimme mehr bei der Islamkonferenz hat, würde es dort ja Menschen, die den angehäuften Staub endlich mit ihrem Mut aus dem Saal kehren, dringend brauchen. Aber vielleicht überlegt man sich ja noch eine Revision dieser Fehlentscheidung. Ich würds mir wünschen. Für alle vernünftigen Menschen in diesem Land.

Guten Abend


Kommentare:

  1. Eigentlich ist es ja sowieso vollkommen egal, was irgendwelche Leute (seien es Nichtmuslime, normale Muslime, Islamkritiker etc.) über den Islam sagen und wie auch immer sie "ihn" denn reformieren wollen (wobei bei der Mehrheit der Muslime ja gar kein Reformierungsbedarf besteht): Für Salafisten und Jihadisten spielt dies alles überhaupt keine Rolle. Wenn irgendjemand aus deren Salafi-Konzept fällt, ist er für die einfach kein Muslim mehr. Siehe den Fall Khorchide, der das wirklich eindrücklich zeigt.

    Bei einem bin ich mir sicher. Wenn man nicht möchte, dass Jihadis irgendwelche Personen abschlachten, die ihnen nichts getan haben, sollte man ihnen nicht noch schulterklopfend recht geben und ihnen sagen: "Sieh mal lieber Jihadist, Dein Islamverständnis ist völlig richtig und die Mehrzahl der westlichen Islamwissenschaftler, die euch vorwerfen, dass ihr da irgendwas in den falschen Hals bekommen habt, irrt sich und überhaupt sind das nur verblendete Gutmenschen!"

    Dass so etwas kontraproduktiv ist, kann man gerade wunderbar auf Houdis Facebook-Seite erkennen.

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    1. "sollte man ihnen nicht noch schulterklopfend recht geben"
      Da ist was dran.
      Aber: Richtig ist nach meinem Dafürhalten aber am ehesten,
      dass der Islam eine Religion der Ambiguität ist
      (siehe Thomas Bauer: Kultur der Ambiguität),
      auf die binäre (Entweder-A-oder-B) Logik nicht anwendbar ist,
      sondern die nur in der Zusammenschau von gegenläufigen Aussagen (Sowohl-A-als-auch-B) funktionieren kann.

      Der Islam hat einen spirituellen und eine politischen Aspekt.
      Wenn der politische Aspekt in den Vordergrund tritt, kommt im Extremfall so etwas wie IS dabei heraus.
      Der spirituelle Aspekt kann aber den politischen einbinden, nämlich insofern nicht nur "Allahu akbar" gesagt, sondern Allah wirklich als größer angesehen wird. Dann werden Andersgläubige, Christen, Jesiden, Atheisten respektiert, weil Gott es gewollt hat, dass sie nicht Muslime sind (Sure 5,48).
      Diese Meinung vertreten übrigens angesichts IS nicht nur westliche Islamwissenschaftler sondern auch die von AlAzhar.

      Sie sind damit in Übereinstimmung mit dem alttestamentarischen Verbot des Missbrauchs des Namen Gottes.
      Denn der politische Islam missbraucht und vereinnahmt den Namen Gottes.
      Wie kann Jemand behaupten, dass nur er allein im Namen Gottes handelt? Und sich dabei auf einen Gott berufen, der "größer" ist? Gott soll größer sein, aber er passt in seinen Kopf bzw. entspricht seinem Verständnis des Koran oder dem seiner Gruppe?
      Das ist doch wohl Selbstüberhebung, Hybris, Anmassung.

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  2. Vielen Dank für diesen Post, es tut gut, von ihm zu lesen. Beste Glückwünsche an Ahmad Mansour!

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  3. Super Typ der Herr Mansour!

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  4. Falk im Rampenlicht und von etlichen Reportern umringt:

    https://www.youtube.com/watch?v=3-FNKlzIoLI&list=UU5aeU5hk31cLzq_sAExLVWg

    Wäre es nicht klüger von den Medien, wenn sie ihn gar nicht erst zu Wort kommen ließen? Man sollte durchaus über solche Leute sprechen, aber nicht mit ihnen.

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    1. das widerspräche seiner demokratischen Grundrechte ;-)

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  5. Naaa wo bleiben die Möchtegernmuslime bei so einer Preisverleihung?

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  6. Bei den Links oben im Artikel fehlt noch das recht aktuelle Interview mit Ahmad Mansour in der Süddeutschen vom 23. Juli über den muslimischen Judenhass (und dessen Intention und Quelle) auch unter den sognannten "moderaten" Moslems.
    Könnte zudem dem einen oder anderen Anhänger von Verschwörungstheoretikern unter den Kommentatoren dieses Blogs evtl. zu denken geben. (Soweit bei denen 'Denken' überhaupt gewünscht ist und nicht deren intellektuelle Fähigkeiten überschreitet!)

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  7. Danke, Ahmad Mansour, und Glückwünsche!

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