Montag, 29. September 2014

Der Islamunterricht der Lamya Kaddor

http://www.stern.de/familie/leben/zu-gast-in-einer-hauptschule-mit-islamunterricht-gegen-islamisten-2141410.html

Ich weiß, ich bin ein eigenartiger Atheist, müsste ich ja nun eigentlich eine Wutrede gegen einen derartigen Unterricht halten, jedoch stehe ich einem realitätsbezogenen Religionsunterricht auf freiwilliger Basis durchaus wohlwollend gegenüber, auch wenn ich Frau Kaddor für den Satz....

"Aber eigentlich ist es völlig egal, was wir alle sind, Hauptsache, wir glauben an Gott."

....eine Ermahnung in Form einer hochgezogenen Augenbraue zukommen lassen möchte, könnte man dies ja auch als Selbst-Überhöhung verstehen, auch wenn ich glaube, dass dies von ihr nicht so gemeint war.

Kommen wir aber zurück zum Thema und somit zum Grund für meine Unterstützung für ein derartiges Angebot in den Schulen, wird man dem Anstieg der jugendlichen Salafizuhörer ja nur so Herr werden. Wie? In der heutigen Zeit ist so etwas nicht mehr nötig, sollte man ja vielmehr darauf drängen, dass die Religion aus Klassenzimmern gänzlich verschwindet? Nun, schön wäre es, jedoch beantwortet dies leider nicht die Fragen der Jugend, welche sich nunmal in diesem Alter auf Sinnsuche befindet, und diese kann man nicht einfach wegignorieren, nehmen sich so ja sonst geistige Brandstifter des Themas an. Geschehen tut dies täglich und ebenso täglich geistern mittlerweile verirrte Geister wie Kerim Marc B. durch den Blätterwald....

http://www.bild.de/regional/duesseldorf/salafismus/heimaturlaub-eines-salafisten-37936362.bild.html

http://www.mopo.de/politik---wirtschaft/kurdisches-kobane-deutscher-salafist-kaempft-in-is-schlacht,5066858,28553482.html

.....welchen man nun verkrampfte Aussteigerprogramme entgegenhält. Früchte werden diese aber eher wenig tragen, weswegen es viel, viel klüger wäre, wenn man so manchen Pubertierenden gar nicht in den Extremistenzug einsteigen lassen würde, und dazu gehört eben auch ein solcher Unterricht, der zwar nicht jeden Jungspund vor der Verblendung bewahren kann, aber immerhin dafür sorgt, dass das simple Schwarz/Weiß-Denken der Islamisten nicht leise und unkommentiert zur Wahrheit wird.

Genau deswegen bin ich dafür, erinnere ich mich ja allzu gut an meine Jugend zurück, führte ein Schweigen ja auch bei mir zu tieferem Bohren in anderen Quellen. Damals wars der Bücherschrank, heute ists das Internet, und wohin letzteres beim Suchwort Islam führt, das wissen wir, weswegen es einen Ausgleich braucht, werden wir ja sonst dem Salafismusbaum auch weiterhin mit offenem Mund beim Wachsen zusehen. Bis er umfällt und uns alle erschlägt. Den Peter, den Mehmet, die Susi, die Fatima....

Guten Abend


Kommentare:

  1. Gut gemeint, aber ich befürchte, dass die Argumentation von der reinen Lehre des Islams diesem pädagogischen Ansatz in zu vielen Punkten widerspricht und daher von vielen Muslimen schlichtweg nicht akzeptiert wird.

    Vielleicht ist unser Land einfach noch nicht sekulär genug, denn unsere Gesellschaft gibt den Religionen, und damit allen voran den Amtskirchen, noch viel zu viel Spielraum für ihren Einfluss.

    Rund 300 Jahren nach der Aufklärung sind Atheisten noch immer viel zu zurückhaltend, weil ihnen immer wieder vorgehalten wird, Rücksicht auf "religiöse Gefühle" nehmen zu müssen.

    Bringen wir die Sache doch noch mal auf den Punkt: Ein höheres Bewusstsein, eine Macht die uns bewusst lenkt und uns Vorgaben zu unserer Lebensführung macht, ist nichts als reine Fiktion. Würde irgendjemand mit gleicher Inbrunst und Überzeugung von Feen, Einhörnern, Trollen oder Geistern sprechen, liefe er zurecht in Gefahr, in letzter Konsequenz entmündigt und seiner Geschäftsfähigkeit beraupt zu werden.

    Die Probleme dieser Erde sind wirklich zu groß, um ihre Lösung religiösen Fanatikern zu überlassen, die mit nachgewiesen nutzlosen Ansätzen aus dem Mittelalter und dem Altertum doch nur mehr Konflikte verursachen. Auch wenn es bei manch einem aus der Mode gekommen zu sein scheint, aber die nüchterne Rationalität ist noch immer die beste Voraussetzung zur Lösung von Problemen jeder Art.

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  2. Anonym29. September 2014 08:06
    Atheisten sind noch immer viel zu zurückhaltend: Das erinnert mich an eine tolle Antwort von Christopher Hitchens (ab 3:50)

    Auch die moderate Religion, wie sie Lamya Kaddor und noch etwas verlogener Khola Hübsch vertreten, ist schädlich fürs Individuum und für die Gesellschaft. Denn - wie ich schon öfter zum Besten gegeben habe - moderate Religion schafft ja erst das Biotop, in dem Fundamentalismus / Radikalismus gedeihen kann: Indem Respekt für den Glauben an übernatürlichen Unfug eingefordert wird. Indem sich Apologeten wie Frau Hübsch und Kaddor sich hinstellen und exakt die gleichen Rechtfertigungen, Argumentationen und Verschwörungstheorien wie die Islamisten verbreiten. Indem mehr oder minder Vernunft und eigenständiges Denken herabgewürdigt und durch Glauben, Gehorsam und Nichthinterfragen als höchste Werte ersetzt wird.

    Lamya Kaddor will Radikalität verhindern? Dann sollte sie sich für die Abschaffung des Religionsunterrichts einsetzen. Statt orientierungslose Jugendliche künstlich in Katholiken, Protestanten, Schiiten, Sunniten und Juden zu trennen, sollten alle gemeinsam Ethikunterricht wahrnehmen. Unterricht über Religion, statt in Religion.

    Jemand, der gelernt hat, seine Vernunft mittels Philosophie, Epistemologie, Skepsis und Naturwissenschaften anzuwenden, ist immun gegen absurde Märchen von 72 Jungfrauen im Fantasie-Schlaraffenland eines pädophilen Sklavenhalters.

    Leute, die solchen Unfug ungebildeten Menschen beibringen - und dazu zähle ich wie gesagt auch Frau Kaddor - sollten keinen Respekt, sondern schallendes Gelächter für ihren Quatsch ernten. Passend dazu nochmal eine brillantes Statement von Hitchens

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    1. @ Siegfried

      Harte Worte! Meinst du nicht, dass ein liberal gehaltener, staatlich kontrollierter Religions- bzw. Islamunterricht unter den derzeit herrschenden Umständen 1. Mio. Mal besser ist, als das Indoktrinieren von Kinderköpfen mit erzkonservativen Glaubensinhalten bei vielen freien Trägern, z.B. Koranschulen?

      Ich bin Sleid

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    2. @Ich bin Sleid
      Meines Wissens ist staatliche Kontrolle beim Religionsunterricht ausgeschlossen. Dort gilt das Selbstbestimmungsrecht der Kirchen. Der Staat zahlt nur. Auf die Inhalte hat er keinen Einfluss. Das ist vermutlich so geregelt, weil man die Gleichschaltung durch staatliche Behörden wie in der NS-Zeit verhindern wollte. Und weil man ja nicht diskriminieren darf, gilt das auch für den Islamunterricht. Mit einer Ausnahme: Die christlichen Gremien müssen auf die Verfassung schwören und sicherstellen, dass die Unterrichts-Inhalte mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung kompatibel sind. Die islamischen Kollegen brauchen das nicht, denn das wäre ja wieder Diskriminierung und Muslime unter Generalverdacht stellen. Deshalb fehlt dieser Passus in dem entsprechen Gesetz.

      Und das in den Gremien genug konservative und möglichst wenige progressive Muslime über die Inhalte beraten, dafür hat der Koordinationsrat der Muslime schon gesorgt. Da kann sich Herr Korchide mit seinem progressiven Islam noch so recken und strecken: An die entscheidenden Schaltstellen werden erzkonservative Leute gesetzt. Eine Kollegin von der gbs recherchiert die Hintergründe und Personen schon seit beinahe zwei Jahren, bekommt aber immer nur tröpfchenweise Informationen vom Kultusministerium und von den Islamverbänden sowieso nur hohle Phrasen.

      Das jahrelange Indoktrinieren von Kindern durch Eltern und in freien Koranschulen wird man mit 2 Unterrichtsstunden in der Woche eh nicht verhindern können.

      So sehr ich die Bemühungen von moderaten Muslime würdige: Theologisch stehen sie m.E. auf dem Holzweg. Es steht ja ganz deutlich im Koran, dass die Frau weniger wert ist, dem Mann bedingungslos gehorchen muss, dass Ungläubige Vieh sind, dass Juden Abkömmlinge von Affen und Schweine sind, man Ungläubigen die Köpfe abschlagen soll und so lange die Kuffar bekämpfen soll, bis es keinen Unglauben mehr auf der Welt gibt und alle Menschen Allah allein anbeten.

      Man muss sich schon sehr stark verbiegen und (selbstbe-) lügen, wenn man das in eine friedliche Religion umdeuten will. So lange auch die moderaten Muslime den Koran als das pure unverfälschte Wort des Schöpfers des Universums und nicht als menschengemacht ansehen, spielen sie den Fundamentalisten in die Hände.

      Deshalb: Ethikunterricht, in dem Selberdenken und Hinterfragen gelehrt wird, um wenigstens ein kleines Gegengewicht zur elterlichen Erziehung und Koranschulen zu haben.

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    3. @Siegfried Schmidt

      Zunächsteinmal möchte ich als Mitglied einer recht liberalen christlichen Gemeinde Siegfried Schmidt zustimmen: In Schulen sollte es Ethikunterricht geben. Von mir aus auch 1-2 Jahre die Grundlagen gemeinsam und dann klassichen Religionsunterricht wie heute. Insgesamt sollte aber strenger auf die Trennung von Staat und Religion getrennt werden als heute. Das gilt auch für die Kirchensteuer....

      Mir persönlich sind manche Atheisten lieber, als fanatische evangelikale "Glaubensbrüder". Entscheidend ist für mich aber die Toleranz und der Respekt. Ich versuche diesem Ideal jeden Tag zu folgen, auch wenn mir Leute wie Pierre Vogel in diesem Zusammenhang Höchstleistungen von mir verlangen. Ich für mich beziehe ich diese Überzeugung aus MEINEM christlichen Glauben: Nächstenliebe, bei dem man sich den "Nächsten" nicht immer aussuchen kann. Hasst man seine Mitmenschen, so kann man nicht Gott lieben, so ist's in der Bibel gemeint, und wenn nicht, wäre ich vermutlich aus dem christlichen Club ausgetreten. Ob's so deutlich auch im Koran gemeint ist? Ebenso ist die Frage der wörtlichen Auslegung der Bibel bzw. des Korans zu behandeln. Auch hier haben Sie Recht...wahrscheinlich sollten sich moderate Muslime von der wörtlichen Auslegung des Korans verabschieden und ihn - wissenschaftlich - im Zusammenhang mit seiner Entstehungsgeschichte und - zeit sehen.

      ABER: Allgemein - auch für Atheisten - gilt aber: Gib dem Menschen Macht und er wird sich selbst für Gott halten. Manche meinen, man müsse die Religion einfach verbieten und das Problem wäre gelöst. Allerdings wird immer ein Teil der Menschen - aus verschiedensten Gründen - auf Sinnsuche sein. Nur ein geringer Prozentsatz der Menschen nutzt die Religion oder humanistische / philosophische Überzeugungen so, dass sie ihr Leben positiv leben. Alle Arten von Ideen können durch Fanatiker/Psychopathen mißbraucht werden. Die Arbeiterbewegung brachte Stalin hervor, viele 68er begeisterten sich für Mao. Die politisch Konservativen stimmten 33 dem Ermächtigungsgesetz Hitlers zu. Jesus Ideen führten zu Kreuzzügen und Hexenverbrennung. In der heutigen Regierung Israels befinden sich Siedlungs-Hardliner, die sich auf das Judentum berufen. Psychopathische Banker berufen sich auf die Gesetze des freien Marktes und spekulieren selbst mit Grundnahrungsmitteln und lassen so tausende von Menschen in Entwicklungsländern über die Klinge springen. Selbsternannte Pazifisten und Verschwörungstheoretiker verurteilen zwar den Rechten Sektor in der Ukraine, huldigen aber gleichzeitig einer putinschen Auslegung von Demokratie als letzte Rettung. Schließlich kann man auch Fußballhooligans nennen, welche sich im Namen ihres Vereins auf die Schnauze hauen. Der IS ist also nur eine besonders abartige und extreme Spielart, befördert durch zu kurz gekommene "Experten" wie Pierre Vogel.

      Deswegen: nicht nur Ethikunterricht, auch Unterricht zu sozialen Netzwerken und zum Thema "Respekt" an unseren Schulen. Das hätte dann vielleicht auch manchen konvertierten IS-Streiter von seiner "Karriere" abgehalten...

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    4. @Anonym30. September 2014 05:19
      Vielen Dank für die warmen Worte. Freut mich, von einem religiösen Christen Zustimmung zu einer stärkeren Trennung von Staat und Kirche zu finden. Obwohl - ein stärkeres Eintreten überzeugter Christen für die Trennung wäre eigentlich nur logisch: Was würde wohl Jesus zu den Reichtümern, dem wirtschaftlichen und politischen Einfluss "seiner" Kirche sagen? Ein Mann, der in einem Stall geboren wurde, als einfacher Zimmermann arbeitete und als Wanderprediger wohl gar kein Einkommen hatte und als Besitztümer nur das, was er tragen konnte? Übrigens erhalten die deutschen Amtskirchen nicht nur die ca. 9 Mrd. Kirchensteuer ihrer Mitglieder (von denen nur 1-10% für mildtätige Zwecke ausgegeben werden), sondern noch zusätzlich ca. 20 Mrd. jährlich an Subventionen von allen Steuerzahlern. Siehe Carsten Frerk http://www.carstenfrerk.de/wb/buecher/violettbuch-kirchenfinanzen.php

      Aber auch als Atheist mache ich mir nichts vor: Selbst wenn morgen - plopp! - alle Religionen verschwunden wären, hätten wir immer noch die gleichen Probleme wie heute: Wie bauen wir eine gerechtere Welt? Wie werden wir den Klimawandel stoppen? Die Überbevölkerung? Wie entfernen wir machtgierige Diktatoren mit und ohne Gewalt? Wie die Armut? Aber: Viele Stolpersteine auf dem Weg zur Lösung wären durch ein Verschwinden der Religionen mit verschwunden, und wir könnten ohne die Trübung durch die religiöse Brille die Dinge sehen, wie sie wirklich sind. Ohne Religion gäbe es keinen Nahost-Konflikt, keine ständige Behinderung von Forschung, Bildung und Wissenschaft, keine Verschwendung von Milliarden Euro für antike Wüsten-Märchen von brennenden Dornbüschen, übers Wasser laufenden Heilsbringern und pädophilen Warlords, uvm.

      Doch auch Sie als Christ sollten sich nichts vormachen: Jahrhundertelang waren die Christen die Taliban und der Islam zivilisiert (nach damaligen Maßstäben). Eine friedliche Unterhaltung zwischen Ihnen als Christ und mir als Atheisten wäre nicht möglich gewesen. Der einzige Grund, warum das Christentum heute so friedlich und tolerant daherkommt, ist der: Ihm wurde während der Aufklärung die Zähne ausgeschlagen. Menschenrechte, Abschaffung der Sklaverei, Freiheit der Kunst und Wissenschaft, Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit, Redefreiheit, Gleichberechtigung der Frau uvm. sind keine christlichen Werte und mussten - und müssen immer noch - erst gegen den erbitterten und blutigen Widerstand gläubiger Christen errungen werden. Während der NS-Zeit und danach bei der Fluchthilfe von Nazi-Größen waren die Kirchen willige Steigbügelhalter, betreiben aber heute kackdreist Geschichtsfälschung, wenn sie vom "gottlosen" Nationalsozialismus reden.

      Nichtsdestotrotz bin ich natürlich froh, dass Sie als Christ mit mir die humanitären Werte teilen, die "Gottlose" gegen Ihre Glaubensbrüder für uns alle – ob nun mit oder ohne Religion – erstritten haben, und dies mit dem Leben bezahlen mussten. Diese Entwicklung steht dem Islam noch bevor, und ich fürchte, es wird lange dauern.

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    1. Diese Seite will ich hier nicht sehen. Distanz genug?

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    2. Zusatz: Und wenn Du ein paar Tage zurücklesen würdest, dann könntest Du auch einen Artikel dazu finden.

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  4. @ Georg

    Siehst du eine Möglichkeit folgende Homepage ( www.adoptrevolution.org ) auf einer deiner/eurer Seiten zu verlinken oder gleich deren Online-Banner ( www.adoptrevolution.org/online-banner/ ) bei dir/euch mit einzubauen? Es handelt sich dabei um ein Projekt zur Unterstützung der in Resten vorhandenen, demokratisch gesinnten Zivilgesellschaft in Syrien. Dazu gehört u.a. eben auch die Unterstützung im Aufbau von Schulen "[...] in Regionen, welche nicht mehr unter der Kontrolle der Regierung stehen, die aber die Kinder auch nicht der Erziehung durch religiöse Eiferer überlassen wollen.[...]"

    TV-Beiträge zu den Aktivisten:
    www.ardmediathek.de/einslike/wochenwebshow/Adopt-a-Revolution/radiobremen-de/Video?documentId=19424946&bcastId=16354228

    www.youtube.com/watch?v=wJnPND_ikt4 (ARD Monitor-Bericht vom 29.08.2013; ab Minute 05:00 wird über "adopt a revolution" berichtet)

    Ich bin Sleid

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  5. Ich kann an dieser Stelle nur empfehlen, dem Aufruf und Vorschlag des "Quassel-Imams" Abdul Adhim Folge zu leisten:

    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=778854642156843&id=161761237199523

    Warum? Weil das eine wirklich hervorragend geschriebene Biographie ("Sira") ist, und das meiner Meinung nach vor allem aus 3 Gründen:

    1. Sie ist gefüllt mit Quellenangaben, welche in der muslimischen Welt als gesund/authentisch gelten. Man kann in Diskussionen also mit ruhigem Gewissen daraus zitieren und das darin Vorhandene für bare Münze nehmen.
    2. Sie stellt eine Fülle von Informationen aus der Tradition (Sunna) bereit, die ich so in vielen Sira-Büchern nicht fand
    3. Trotzdem liest sie sich nicht wie ein gewöhnliches Sachbuch, wie man vielleicht annehmen würde, sondern durchweg wie ein guter Roman. An manchen Stellen kommt sogar echte Spannung ins Spiel.

    Also wer einmal die Sira lesen möchte, hier wäre die Gelegenheit...

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  6. Ich weiß zwar nicht, warum der Facebook Beitrag auf der Imam Seite wieder entfernt wurde, aber folgende Bio wurde dort für den kostenlosen Download empfohlen:

    http://www.muhammads-leben.de/

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