Dienstag, 9. Juni 2015

"Ich bin nicht Charlie" - was sagen Sie dazu?

Normalerweise gebe ich ja zuerst meine Meinung ab, und dann wird kommentiert, jedoch möchte ich dies im folgenden Fall umkehren, will ich die Antworten ja nicht beeinflussen, und so sei der (meiner Meinung sehr gelungene) Beitrag des WDR mit dem Titel "Ich bin nicht Charlie" ohne Worte verlinkt, auf dass Sie sich diesen unvoreingenommen ansehen mögen:

http://www1.wdr.de/fernsehen/dokumentation_reportage/die-story/sendungen/ich-bin-nicht-charlie-paris-banlieue-100.html

Wie darauf nun reagieren? Mit mehr Härte? Mit mehr Hilfe? Was läuft falsch? Wer trägt die Schuld? Was muss man Ihrer Meinung ändern? Was soll die Politik tun? Und was jeder einzelne Bürger?

Ich bin gespannt auf Ihre Ansichten zum Thema, welche Sie mir - falls Ihnen die Kommentarspalte zu klein ist bzw falls Sie eine selbsterlebte Geschichte ( egal aus welcher Sicht) zur Diskussion stellen wollen - gerne auch als Vorschlag für einen Gastbeitrag schicken können, kommen ja nur durchs Reden die Menschen zusammen. Und letzteres tun wir leider heutzutage viel zu wenig.


Guten Tag


Kommentare:

  1. Also ich denke in Frankreich läuft nochmehr falsch als bei uns in Deutschland?
    Da ist die Ghettobildung und die Ausgrenzung einiger Personengruppen um einiges schlimmer als hier bei uns.
    Wer Schuld ist? Ich denke da sind mehrere Faktoren für verantwortlich.

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    1. Es werden die Vorstädte gezeigt.
      Da gab es 2005 Jugendrevolten, allerdings ohne islamistischen Charakter.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Unruhen_in_Frankreich_2005
      Es wurden damals Aufbaumassnahmen versprochen.
      Sarkozy, zu der Zeit Innenminister, äußerte, dass er die rebellierenden Jugendlichen "wegkärchern" würde.

      Allerdings leben Einwanderer nicht nur in den Vorstädten. Auch das Lehrpersonal der Universitäten Frankreichs besteht z.B. zu einem großen Teil aus Einwanderern.
      (brain drain der Herkunftsländer)

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    2. Da sind auch die Menschen selber schuld, die sich ghettoisieren wollen. Wandern oder flüchten in ein anderes Land, wollen aber mit den Landesmenschen so gut wie gar nicht zu tun haben? Das liegt aber nicht nur bei den Muslimen, sondern auch bei Russen, Rumänen, teilweise auch bei Serben usw. Warum integrieren sich Asiaten, Kroaten, Italiener, Spanier, Inder? Kann mir jemand DAS erklären?

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    3. Die Ghettos waren einmal Vorzeigeviertel für Franzosen nur sind diese geflohen vor einer gewissen Kultur.Wer ist schuld?
      Das selbe gibt es ja auch hier-ehemalige ruhige Arbeiterviertel aus denen die Deutschen geflohen sind.Jetzt ist dort nichts mehr ruhig...

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    4. "Da sind auch die Menschen selber schuld, die sich ghettoisieren wollen. Wandern oder flüchten in ein anderes Land, wollen aber mit den Landesmenschen so gut wie gar nicht zu tun haben?"
      Schätze das da sowas wie Heimatgefühl aufkommt.
      War bei den Europäern im Ausland genauso, da gabs auch Franzosenviertel, Altstadt landesüblich, Neustadt französisch geprägt, Fes, Rabat, Tanger in Marokko.
      Die Engländer hatten ihre eigenen Viertel auf der Welt usw.
      Chinesenviertel in jeder amerikanischen Stadt.......
      WIeso muss man sich denn unbedingt integrieren, zusammenleben ohne Probleme geht auch so.
      Kurden sind auf 4 Staaten aufgeteilt worden, sollen die ihre Idendtität aufgeben und Türkisch, irakisch.. werden ?
      Sind doch keine Chamäleons.

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    5. Martina Zucki-die echte9. Juni 2015 um 22:23

      Was soll der Blödsinn? Wie kommst du darauf, dass sich gerade Rumänen schlecht integrieren würden? Gerade bei Rumänen könnte ich dir dutzende Beispiele von gelungener Integration geben, die Immigration läuft bei denen auch nicht erst seit gestern. Ich kenne keinen Rumänen, der hier von Sozialhilfe abhängig ist. Wenn du die Sinti und Roma aus Rumänien meinst, die hier in letzter Zeit auftauchen ist, dann nenn sie gefälligst beim Namen. Dass es mit ihnen Integrationsprobleme auch in den Herkunftsländern gibt, ist allgemein ausreichend bekannt. Und selbst bei denen gibt es vereinzelt Beispiele von gelungener Integration. Nichtsdestotrotz wäre es für unsere Gesellschaft fatal, den Rest der Zigeuner (ja, ich traue mich sogar diese Bezeichnung zu verwenden) von vornherein als integrationsunfähig abzuschreiben. Für Rumänien bedeutet die Auswanderung der Intellektuellen einen enormen "brain drain", den das Land erst einmal verkraften muss.

      Übrigens, wenn du schon von gelungener Integration sprichst, was hälst du denn dann von den deutschen Kolonien in Südamerika, betrachtest du die etwa als gelungen integriert oder handelt es sich dabei möglicherweise auch um Parallelgesellschaften?

      Rumänien ist übrigens ein hervorragendes Beispiel dafür, dass gerade auch Deutschen (sowie Ungarn, Serben und anderen "Volksgruppen") über Jahrhunderte ihre eigenen Siedlungsgebiete zugestanden wurden, ohne dass dies zu einem Bürgerkrieg geführt hätte. In Rumänien werden über den Staatsrundfunk noch heute eigene Sendungen u.a. für Deutsche und Ungarn ausgestrahlt.

      Beispiele für gedultete "Parallelgesellschaften" gibt es auch aus den USA und Kanada, ohne dass man diese Gruppen von vornherein unter Generalverdacht stellt, den Staaten zu schaden (z.B. die Amischen).

      Um Missverständnisse auszuschließen: Ich plädiere hier nicht für Parallelgesellschaften und betrachte die Street-Dawa der Salafisten als aktive Desintegration von Minderheiten. Andererseits betrachte ich mich in meinen politischen Ansichten als so liberal, dass ich meinen Mitbürgern durchaus eine gewisse Individualität in der Lebensführung zugestehen muss, solange darin keine aktive Bedrohung unserer Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung zu sehen ist.

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    6. Anonym10. Juni 2015 um 05:05

      Und wieviele Rumänen kennst du genau? Ich wurde in Siebenbürgen/Rumänien geboren und weiss wovon ich rede! Und was die Sendungen in deutscher und ungarischer Sprache anbetrifft, danke! Die sind mir sehr wohl bekannt. Willst du allen ernstes Leuten sagen, die wissen woher sie herkommen, dass alles anders ist, als sie behaupten? Ist nicht dein Ernst, oder??? So wie die Türken, die Ägyptern zur Zeit sagen wollen, was richtig in Ägypten läuft und was nicht...

      Doamne, dä-i minte nestiutorului... Träieste o perioada intre romani, si o sä vezi cum merge treaba.

      Und komm mir nie wieder damit, dass ich nicht wüsste, wie es in meinem Geburtsland zugeht. Ich kenne viel zu viele die hier wohnen, leben und arbeiten, die Rumänien hinterher plärren, Gelder schaufeln und sich dort die fettesten Häuser bauen! Warum sind die dann überhaupt noch nach Deutschland ausgewandert??? Die meisten von ihnen kritisieren die einheimischen Deutschen und verkehren lieber mit Russen, Türken und Albanern, als mit den hiesigen. Lass gut sein! Die meisten jammerten erst sie wollen von Rumänien nichts mehr wissen, wenn sie auswandern. Und jetzt? Sorry, aber deine Informationen sind nun mal wie sie sind. Ich hoffe für dich, du wirst nicht von solchen mit zwei Gesichtern ausgenützt ;-)

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    7. Na si? Am invatat si eu limba romana. Si eu nu m-am nascut in Romania. Ce vrei tu? Cand s-a dus in Germania? Sotia mea este romanca, deci nu vorbeste asa prostie! Probabil eu cunosc mai muliti romani decat tu! Cat ai fost la Romania ultima data? Eu ma duc incolo in fiecare ani, deci cred ca stiu pucin mai mult despre situatia actuala din Romania.

      Wem willst du also damit beeindrucken, du frustierte Siebenbürgerin? Nur weil deine Familie schlechte Erfahrungen gesammelt hast, solltest du das nicht unbedingt auf alle anderen Rumäniendeutschen übertragen und erst recht nicht auf alle Rumänen! Ich denke ich kenne mehr von ihnen als du.

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  2. Spannende Doku!
    Gleich vorneweg: Es wurden in der Vergangenheit von allen Seiten Fehler gemacht. So weitermachen wie bisher und die gleichen Fehler wiederholen, darf nicht mehr sein. Dazu gehört m.E. das Stoppen der Massenimmigration (auch durch die Hintertür Asyl) von außerhalb der EU, egal was die Wirtschaft fordert. Innerhalb der EU gibt es genügend Arbeitslose, die mit ihrer Arbeitskraft der Wirtschaft zur Verfügung stünden.

    Die einfache Lösung des Problems: Massenweise Rückführungen in die alten Heimaten.

    Die schwierige Lösung: Ein Marshall-Plan für hauptsächlich West-Europa und Skandinavien, also für die Länder, die mit Teilen ihrer muslimischen Communities Probleme haben.
    Wieso muss es entweder "mehr Härte" oder "mehr Hilfe" sein? Es ginge beides und es wäre vielleicht der Königsweg. Mehr Härte müsste ein Aufgeben von Standpunkten der politischen Linken sein; mehr Hilfe ein Aufgeben von Standpunkten der politischen Rechten.
    Mit Ideologie kommen wir nicht weiter. Problemlösungsorientiert sollten alle zusammen wirken. Funktioniert das nicht, könnte man immer noch zur einfachen Lösung greifen.

    Einen zentralen Schlüssel sehe ich im Bildungswesen. Hier hat der Staat ein Instrument, das er dringend nutzen sollte. Da muss man aber die Geldbörse richtig aufmachen, europaweit.
    Jungen Menschen Zukunftsperspektiven bieten durch Bildung und anschließend die Möglichkeit zu arbeiten. Hier kommen wir wieder zu dem Punkt, dass Massenzuwanderung von außerhalb der EU kontraproduktiv ist. Junge, arbeitslose Franzosen, Spanier, Griechen etc. könnte dann bei uns arbeiten.

    Ein andere Punkt ist, dass der organisierte Islamismus rigoros aus Europa verbannt werden muss. Keine Möglichkeiten für islamistischen Aktivismus, ob von der Muslimbruderschaft, den Grauen Wölfen (die wohl auch Religiöses für ihre Zwecke nutzen, daher hier in die Aufzählung gehören), Salafisten etc.pp. Islamistischen Staaten wie Saudi-Arabien und Qatar, evtl. auch der Türkei, nicht erlauben, weiter Einfluss auf die hiesigen muslimischen Communities auszuüben. Keine ausländischen Prediger einreisen lassen, besonders keine Hassprediger. Vielleicht haben die Ösis den richtigen Weg diesbzgl. eingeschlagen.

    Der islamistischen Propaganda online und offline endlich was richtiges entgegensetzen.

    Das Schaffen gemeinsamer Rituale und Traditionen, denn sie sind der Kitt jeder Gesellschaft. Mit bunten Straßenfesten hat man es versucht, hat aber nicht gereicht. Hier bedarf es mehr.

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    1. Innerhalb der EU gibt es genügend Arbeitslose, die mit ihrer Arbeitskraft der Wirtschaft zur Verfügung stünden.

      Ich denke, das Problem lag in der Vergangenheit darin, Kulturfremde ins Land zu holen. Nun werden sie nicht mehr gebraucht, die Kinder können aber weder vor noch zurück, sondern hängen zwischen Baum und Borke. Da ist der Islamismus doch eine Befreiungsbewegung, wenn man "gut" sein wiill. Er gibt eine Identität jenseits des Passes, indem eine "muslimische Umma" versprochen wird. Und schafft eine Verbindung zur Ursprungsidentität. Im Gegensatz zu den Eltern, die ja einst ins Land gekommen sind, um mehr zu verdienen als zu Hause.

      Wir könnten problemlos hunderttausende von Dänen, Holländern und Franzosen bei uns integrieren, denn die sind uns kulturell ähnlich. Probleme ergeben sich doch erst dann, wenn Kulturfremde einwandern und sich "einbringen wollen".

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    2. "Wir könnten problemlos hunderttausende von Dänen, Holländern und Franzosen bei uns integrieren,
      Was soll dieses "integrieren" von Europäern ?
      Als IT freelancer schaut man mal in die Angebote der internationalen Vermittler wie Hay, bewirbt sich auf einen Job geht in das Land zu Firma und leistet einen Vertrag ab.
      Mir ist noch nie einer auf den Pelz gerückt und wollte mich "integrieren". Man schaut sich halt die örtlichen Sitten an, eckt nicht an, zahlt seine Steuern und fertig. Und wenn man mal ins Fettnäpchen tritt wird das auch nicht groß übel genommen, dann gibts einen dezenten Hinweis, das wars.

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    3. " die Kinder können aber weder vor noch zurück"- könnten sie, wenn sie es wollten. Wenn sie aber auf einer Seite nur unter sich bleiben, auf der anderen Seite, aber lieber in Deutschland bleiben und dieses Land kritisieren, als was zu tun um hier anzukommen, da es ihre neue Heimat ist, kein Wunder...

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    4. @cairn
      Das haben sogar schon die Türken erkannt!So sagte doch ein Türke in einer Doku. Warum holt Deutschland keine Schweden oder so?Wir können doch nichts...

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    5. "@cairn
      Das haben sogar schon die Türken erkannt!So sagte doch ein Türke in einer Doku. Warum holt Deutschland keine Schweden oder so?Wir können doch nichts..."
      Ich glaube das Thema beschränkt sich nicht auf Türken .
      Wenn man sich mal die Statistiken ansieht spielen islamisch angehauchte Gruppen nicht so die Rolle. Ist auch die Frage warum so viele die Koffer packen.
      zb http://de.statista.com/statistik/daten/studie/28347/umfrage/zuwanderung-nach-deutschland/

      2013 Zuwanderung ca. 1,2 Mio., Auswanderung ca. 750 000.
      da spielen Türken nicht die Hauptmusik.
      Ist mehr so die Frage warum islamisches so favorisiert behandelt wird.
      Muslime sollen so 5% Anteil haben, die SPD will aber 15% der Führungspositionen mit Muslimen besetzen.
      Erfahrung gibts da ja, Gabriels erste Frau, mit der er eine Kind hat, war auch Türkin, anscheinend aber nicht muslimisch, er ist ja nicht konvertiert(steht jedenfalls nirgends). Wird bei wiki merkwürdigerweise in seiner vita verschwiegen, woanders im Lebenslauf auch.

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    6. "Die einfache Lösung des Problems: Massenweise Rückführungen in die alten Heimaten."

      Super einfach.
      Zwangsaussiedlung ...
      Demokratie und Menschenrechte wären damit beerdigt.

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    7. @Martina Zucki-die echte9. Juni 2015 um 22:25

      "" die Kinder können aber weder vor noch zurück"- könnten sie, wenn sie es wollten. Wenn sie aber auf einer Seite nur unter sich bleiben, auf der anderen Seite, aber lieber in Deutschland bleiben und dieses Land kritisieren, als was zu tun um hier anzukommen, da es ihre neue Heimat ist, kein Wunder..."

      Genau so ist es.
      Allerdings sind nicht alle so. Ich kenne da einige junge Frauen, die sehr darauf bedacht sind, ihre Chance in Deutschland zu ergreifen (die aber auch nicht auf ihre Religion und ein Stück weit auch nicht auf die Lebensart verzichten wollen).
      Für die Jungen ist der kulturelle Gap wohl noch schwieriger auszuhalten.
      Wir brauchen mehr Ahmad Mansours.

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    8. @Anonym10. Juni 2015 um 06:52
      Na, Schnappatmung?
      Man könnte anfangen, in dem man die Armuts-Migranten, die kein Asyl gewährt bekommen, schneller und konsequenter abschiebt. Das sind ja nicht gerade wenige. Dann die kriminellen Ausländer hinter her. Bis hierin noch alles palletti mit Demokratie und Menschenrechten. Auch könnte man die Aufenthaltserlaubnis von Ausländern nicht verlängern. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit haben eniges im Köcher. Einige rechtsstaatliche Demokratien wenden sie auch an. Wir nicht.
      Aber sollte es in Frankreich noch öfters zu heftigen Aufständen oder weiter terroristischer Anschläge kommen, werden dort die Forderungen nach Zwangsumsiedlung nordafrikanischer Migranten größer und salonfähiger.

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    9. Ja, wir brauchen mehr Ahmad Mansours. Der spricht die Probleme allerdings auch schonungslos an, in alle Richtungen.

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    10. "Der spricht die Probleme allerdings auch schonungslos an, in alle Richtungen."

      Naja, klar, die Probleme müssen angesprochen werden.
      Allerdings habe ich ihn noch nie programmatisch über "Rückführung" faseln hören.

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    11. Habe auch nicht behauptet, dass er das tue.

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    12. Ich denke der Vergleich zwischen Deutschland und anderen europäischen Staaten wie Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Belgien oder den Niederlanden hinkt aus folgendem Grund: In diesen Ländern kann nicht von "Einwanderung" im klassischen Sinne gesprochen werden, wenn die ehemaligen Kolonien als eigenes Staatsgebiet betrachtet wurden. Somit bestand für einen Großteil der "Eingewanderten" von vornherein ein Anrecht auf die Niederlassung im Mutterland. Da Deutschland bereits am Ende des 1. Weltkrieges seine Kolonien verlor, tauchte dieses "Problem" in Deutschland gar nicht erst nennenswert auf.

      Nach dem 2. Weltkrieg bestand in Deutschland ein akuter Mangel an Arbeitskräften, den man mit den "Gastarbeitern" erfolgreich beheben konnte. Ursprünglich war die Integration dieser Gruppe also überhaupt gar nicht vorgesehen. Dass sich dennoch ein maßgeblicher Teil der "Gastarbeiter" in Deutschland niedergelassen hat, sollte ehrlicherweise mittlerweile eher als Berreicherung denn als Belastung angesehen werden.

      Durch die jahrzehntelange Ignoranz, dass es sich hierbei de facto um eine Einwanderung handelte, wurde lange Zeit die Chance vertan, eine Regelung für die Immigration zu schaffen, so wie sie auch in klassischen Einwanderungsländern wie den USA, Kanada und Australien existiert. So oder so füllen Einwanderer mit hohem Ausbildungshintergrund häufig die Lücken, die bei uns - trotz des vergleichsweise gut strukturierten und ausgestatteten Bildungssystems - in den letzten Jahrzehnten aufgetreten sind. Und ob der Leistungsträger, der in unsere Sozialsystem einzahlt, letztendlich Kowalski, Öztürk, Russo oder Schmitz heißt, kann uns doch eigentlich völlig egal sein, solange sie sich alle zu unserer Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung bekennen und (spätestens in der zweiten Generation) deutsch als ihre Muttersprache akzeptieren.

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    13. "So oder so füllen Einwanderer mit hohem Ausbildungshintergrund häufig die Lücken, die bei uns - trotz des vergleichsweise gut strukturierten und ausgestatteten Bildungssystems - in den letzten Jahrzehnten aufgetreten sind. Und ob der Leistungsträger, der in unsere Sozialsystem einzahlt, letztendlich Kowalski, Öztürk, Russo oder Schmitz heißt, kann uns doch eigentlich völlig egal sein, solange sie sich alle zu unserer Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung bekennen und (spätestens in der zweiten Generation) deutsch als ihre Muttersprache akzeptieren."

      Ich denke mal, dass sich die meisten hier diesbzgl. einig sind.

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    14. @Anonym10. Juni 2015 um 11:21
      Nach dem 2. Weltkrieg bestand in Deutschland ein akuter Mangel an Arbeitskräften, den man mit den "Gastarbeitern" erfolgreich beheben konnte.

      Ein unter Türken gern kolportierter Mythos, der heutzutage sogar dahin gesteigert wird, dass "die Türken Deutschland wieder aufgebaut haben". Tatsächlich war es eine Form der Entwicklungshilfe, Türken als Gastarbeiter in Deutschland aufzunehmen:
      Wiederaufbau durch Ausländer – Türken und türkische Gastarbeiter in Deutschland

      Dass sich dennoch ein maßgeblicher Teil der "Gastarbeiter" in Deutschland niedergelassen hat, sollte ehrlicherweise mittlerweile eher als Berreicherung denn als Belastung angesehen werden.

      Inwiefern sollten sie denn als Bereicherung angesehen werden? Sie sind es ja nicht, sondern belasten unsere Sozialkassen ganz massiv. Sie sind bildungsmäßig Minderleister, überproportional häufig straffällig und neuerdings die 5. Kolonne der hiesigen Islamisierung.
      Ganz abgesehen davon, dass deutsche Mädchen schon seit den 80ern unter dem Sexismus der Bereicherer leiden mussten.

      So oder so füllen Einwanderer mit hohem Ausbildungshintergrund häufig die Lücken, die bei uns - trotz des vergleichsweise gut strukturierten und ausgestatteten Bildungssystems - in den letzten Jahrzehnten aufgetreten sind.

      Da reden wir ja aber keineswegs von Zuwanderern aus dem türkischen oder arabischen Kulturkreis. Die würden ja auch mehrheitlich nicht in klassischen Einwanderungsländern wie USA, Kanada oder Australien eine Green Card kriegen.
      Bei uns erfolgt die Zuwanderung durch Einheiratung der ostanatolischen Kusine, die kein Wort deutsch kann, maximal die zweite Grundschulklasse besucht hat, und ihre Kinder nicht in den Kindergarten gibt, weil sie nicht allein sein will.

      Und ob der Leistungsträger, der in unsere Sozialsystem einzahlt, letztendlich Kowalski, Öztürk, Russo oder Schmitz heißt, kann uns doch eigentlich völlig egal sein, solange sie sich alle zu unserer Freiheitlich-Demokratischen Grundordnung bekennen und (spätestens in der zweiten Generation) deutsch als ihre Muttersprache akzeptieren.

      Ja LOL.
      Das wäre uns unter dieser Prämisse auch egal.
      Aber so sieht es ja nicht aus, auch wenn es uns weisgemacht werden soll. Und wer die Diskrepanz bemerkt und aufzeigt, wird als -Rassist, Ausländerfeind, Nazi- diffamiert.

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    15. Ja, die Themen "Gastarbeiter" und "Bereicherung" sind sozialromantische Märchen. Aber es gibt immer noch genug ideologisch Verblendete.

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    16. @ Anna Lühse11. Juni 2015 um 13:00

      In der Tat halte ich die Aussage: "Da reden wir ja aber keineswegs von Zuwanderern aus dem türkischen oder arabischen Kulturkreis." für rassistisch, denn sie verkennt, dass gerade auch türkischstämmige (und allgemein nicht-deutschstämmige) Unternehmer wesentlich zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen. Übrigens liegt der Anteil an Abiturienten bei Kindern türkischer Abstammung in etwa in der gleichen Größenordnung wie bei den rein deutschstämmingen (ca. 30 bis 35%). Bei den arabischstämmigen Jugendlichen ist der Anteil dagegen mit ca. 10% in der Tat unterdurchschnittlich. Vergleichen wir dagegen diese Anteile mit denen von asiatischstämmigen Jugendlichen, sieht es schon ganz mau aus, bei denen liegt der Anteil nämlich um die 80%.

      Nun denn, bemerkenswert ist, dass Tobias Heinz' Artikel vorzugsweise durch deutschnationale Kreise zitiert wird. Daraus Gastarbeitern im speziellen (und Immigraten im allgemeinen) jeglichen Beitrag für unsere Gesellschaft abzustreiten, halte ich für hochgradig unredlich. Meine eigene Frau ist in dieses Land eingewandert und leistet ihren Beitrag durch den Unterricht der Mangelfächer Physik und Mathematik und ich kenne aus unserem Freundes- und Bekanntenkreis von viele weitere Beispiele (nicht zuletzt von türkischstämmigen Mitbürgern).

      Wie schon zuvor erwähnt, plädiere ich für die gezieltere Auswahl von Einwanderern nach Bedarfskriterien, um zu gewährleisten, dass unsere Gesellschaft davon u.a. stärker in Form von deren Sozialbeiträgen profitiert.

      "Ja LOL.
      Das wäre uns unter dieser Prämisse auch egal.
      Aber so sieht es ja nicht aus, auch wenn es uns weisgemacht werden soll."

      Ich weiß nicht, wer ansonsten versucht, dir etwas weiszumachen. Aber in diesem Zusammenhang sei die Lektüre der Zeit zu empfehlen (zugegeben eher linksliberal):

      http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-11/sozialsystem-deutschland-auslaender-bringen-milliardeneinnahmen

      http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-06/einwanderung-migration-mythen-fakten

      Rechtspopulistische Aussagen werden nicht allein dadurch wahr, dass man sie ständig wiederholt.

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    17. "Rechtspopulistische Aussagen werden nicht allein dadurch wahr, dass man sie ständig wiederholt."

      Richtig.
      Es erinnert übrigens an die Vorgehensweise der Salafisten.
      Und auf diesem Blog nimmt das leider in letzter Zeit überhand.

      Ninja

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    18. Zum Zeit-Artikel
      http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-06/einwanderung-migration-mythen-fakten
      kann man den ersten Kommentar zitieren:
      "So ein Unfug kommt dabei raus, wenn man alle in einen Topf schmeißt. Stammtischniveau für die Wiederlegung von Stammtischthesen."

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/gipfel-bund-verdoppelt-soforthilfe-fuer-fluechtlinge-13643002.html

      http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fluechtlingspolitik-milliardenhilfe-vom-bund-gefordert-13641192.html

      www.faz.net/aktuell/politik/forderung-an-bund-und-laender-staedte-wollen-unterstuetzung-bei-fluechtlingsunterbringung-13552266.html

      http://www.fr-online.de/politik/nach-g7-union-fordert-mehr-grenzkontrollen,1472596,30926106.html

      "Aufgegriffen wurden in den letzten zwei Wochen auf Straßen, Flughäfen und in Zügen dann aber offenbar weniger Demonstranten als Flüchtlinge, Schleuser oder nicht-europäische Reisende ohne Visum im Pass: Die Bundespolizei registrierte 10 555 Verstöße gegen das Aufenthalts- und 29 Verstöße gegen das Asylverfahrensgesetz. 692 Personen wurden nicht ins Land gelassen, 1056 standen auf Fahndungslisten. Von ihnen wurden 135 mit Haftbefehl gesucht. Außerdem wurden 237 Personen mit Drogen in den Taschen erwischt. Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei waren das doppelt so viele Aufgriffe wie zu normalen Zeiten, in denen nur stichprobenartige Grenzkontrollen zugelassen sind."

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    19. Nachtrag zu Anonym 12. Juni 2015 um 01:30:

      Interessanterweise scheint Tobias Heinz, der Autor des hier zitierten Artikels: "Wiederaufbau durch Ausländer – Türken und türkische Gastarbeiter in Deutschland" gleichzeitig für die vom hessischen Sozialministerium herausgegebene Dokumentation "Potenziale von Migrantinnen" verantwortlich zu sein:

      http://www.hlz.hessen.de/fileadmin/pdf/hsm_potenziale_von_migrantinnen.pdf

      Vor dem Hintergrund seiner Aussage

      "Insbesondere nicht-westliche Gastarbeiter (z. B. Türken) konnten (und können auch heute) zu keiner Zeit einen positiven Beitrag zum Aufbau, Wiederaufbau oder Wachstum der deutschen Wirtschaft leisten",

      halte ich es für sehr bemerkenswert, dass ausgerechnet dieser Tobias Heinz die Verantwortung für die Dokumentation des hessischen Sozialministeriums zu den Pontenzialen von Migrantinnen übertragen wurde.

      Ich will nicht ausschließen, dass ich beim Zitat der beiden Publikationen einer Verwechslung aufgesessen bin, sollte es sich in Wirklichkeit um zwei verschiedene Personen handeln.

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    20. @Anonym12. Juni 2015 um 04:30
      Starker Artikel von Heinz.
      "Insbesondere nicht-westliche Gastarbeiter (z. B. Türken) konnten (und können auch heute) zu keiner Zeit einen positiven Beitrag zum Aufbau, Wiederaufbau oder Wachstum der deutschen Wirtschaft leisten"
      Und Bääm!
      Aber die Propagandamschine wird die Märchen noch in alle Ewigkeit erzählen.

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    21. "Starker Artikel"
      Kommt da jeder zu dem Ergebnis, das ihm lieb ist?

      Ich gehe davon aus, dass jeder "Gastarbeiter" der in den 60er Jahren gekommen ist, der sein Arbeitsleben in Deutschland verbracht hat, ein Anrecht hat, in Deutschland zu bleiben, genauso wie seine Kinder und Enkel, die hier aufgewachsen sind.
      Dafür plädiere ich, weil ich Spiegelneuronen habe.

      Ich frage mich, was die Vorkommentatoren stattdessen im Hirn haben? Handelt es sich um eine schwere Dysfunktion? Wie kann das behoben werden?

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    22. @Anonym12. Juni 2015 um 01:30

      In der Tat halte ich die Aussage: "Da reden wir ja aber keineswegs von Zuwanderern aus dem türkischen oder arabischen Kulturkreis." für rassistisch, denn sie verkennt, dass gerade auch türkischstämmige (und allgemein nicht-deutschstämmige) Unternehmer wesentlich zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.

      Nachdem du ergänzt: Bei den arabischstämmigen Jugendlichen ist der Anteil dagegen mit ca. 10% in der Tat unterdurchschnittlich., verwechselst du offensichtlich "rassistisch" mit "falsch", nachdem du Arabern ein Bildungsdefizit nachweist. Oder bist du "araber-rassistisch"?

      Zu den Fakten:
      Übrigens liegt der Anteil an Abiturienten bei Kindern türkischer Abstammung in etwa in der gleichen Größenordnung wie bei den rein deutschstämmingen (ca. 30 bis 35%).

      Wie diese Studie zeigt, ist dies ganz und gar nicht der Fall, sondern der türkische Anteil liegt bei 12,2% (männlich) resp. 14,8% (weiblich) im Vergleich zu 41,7% (deutsch, männlich) resp. 47,4% (deutsch, weiblich).

      Ich frage mich, wo ihr Linksgutmenschen eure Studien herhabt. Neulich wollte mir eine erläutern, dass Ausländer signifikant seltener straffällig werden als Deutsche. In einem Umfeld, wo man vom bloßen Augenschein her erkennen kann, dass dies nicht zutrifft.

      Nun denn, bemerkenswert ist, dass Tobias Heinz' Artikel vorzugsweise durch deutschnationale Kreise zitiert wird. Daraus Gastarbeitern im speziellen (und Immigraten im allgemeinen) jeglichen Beitrag für unsere Gesellschaft abzustreiten, halte ich für hochgradig unredlich.

      Und ich halte es für hochgradig amüsant, Quellen danach zu bewerten, wer sie rezipiert. Das nennt sich Denkverbot, und ich persönlich halte nicht viel davon. Offensichtlich kommt nur dummes Zeug heraus, wenn man sich an politisch korrekte linke Quellen hält, weil die nicht die Realität für wahr gelten lassen können, sondern im Zweifelsfall lügen und fälschen, um den dummen deutschen Michel "umzuerziehen".
      Die Presse hält mit, verschweigt und verdreht Tatsachen, weil die ja "den Falschen in die Hände spielen könnten".
      Quellen sollten immer gegengecheckt werden, aber nicht dahingehend, ob der Verfasser die "falsche politische Richtung" vertritt, sondern ob er Tatsachen oder Lügen verbreitet.
      Ist das nach der heutigen Gehirnwäsche eigentlich noch leistbar, oder reicht es bereits, jemanden unter "Naziverdacht" zu stellen (indem er von Rechtsextremen gelesen wird), um eine Rezipierungsblockade hervorzurufen?

      Ich weiß nicht, wer ansonsten versucht, dir etwas weiszumachen. Aber in diesem Zusammenhang sei die Lektüre der Zeit zu empfehlen (zugegeben eher linksliberal):

      Ich halte diese Behauptungen für Unsinn, zumal auch keine überprüfbaren Quellen angegeben werden. Migranten aus dem türkisch-arabischen Kulturkreis ziehen massiv Gelder aus dem Sozialbudget ab, zum einen, weil sie im Vergleich zu Deutschen und anderen Migranten im Bildungswesen selten Fuß fassen, seltener eine Ausbildung absolvieren, noch seltener eine akademische Laufbahn einschlagen. Und häufig auf Sozialleistungen angewiesen sind.

      Aufgrund der Ausrichtung auf Parallel- und Gegengesellschaften benötigen sie weitaus häufiger "Integrationsmaßnahmen", Förderbeschulung, Familien- und Jugendhilfe.

      Hinzuzuzählen sind auch die Schäden, die verursacht werden durch Kriminalität und Angriffe auf LehrerInnen.

      Die vielen Döner-, Gemüse- und Handyläden, die als "Innovationsbereitschaft" der türkischen Zuwanderer gewertet werden, reißen das Ganze nicht raus, und verschweigen die Tatsache, dass in diesen Läden die Verwandtschaft beschäftigt wird, wobei die Steuererklärung und die Sozialabgaben häufig "orientalisch" behandelt werden.

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    23. @Ninja

      Es erinnert übrigens an die Vorgehensweise der Salafisten.
      Und auf diesem Blog nimmt das leider in letzter Zeit überhand.


      Es steht dir jederzeit frei, faktenbasiert gegenan zu argumentieren.
      Ich weiß, das ist ungewohnt, da seit einigen Jahren ja stalinmäßig "Wahrheiten" herrschen, euphemistisch "political correctness" also "Richtigkeit" das politische Feld beherrscht.

      Da ist es dann schwer, aus dieser "Staatsmeinung" heraus das Mühlenrad der Argumentation, der politischen Auseinandersetzung, wieder in Schwung zu bringen.

      Angesicht der zunehmenden Politik-, Demokratie- und Wahlverdrossenheit der Bürger sollte es zumindest für diejenigen Kräfte, die sich in der derzeitigen Politik nicht wiederfinden, an der Zeit sein, sich wieder mehr zu beteiligen und sich -auch in den social media- wieder mehr Raum zu verschaffen.

      Klar, dass dies denjenigen nicht passt, für die die Sache grad rund läuft, die nicht von Fakten behelligt werden, sondern der Mainstreammeinung hinterherlaufen. Eine Zumutung, plötzlich wieder Argumente suchen zu müssen, mit widerstreitenden Fakten umgehen zu müssen, und ihre Stamminformationsquelle als "Lügenpresse" gegeißelt zu sehen.

      Mich erinnert deine Haltung, Ninja, an die Salafisten, weil die sich ja auch nur daran halten, was "in ihrer Heiligen Schrift geschrieben steht" und alles andere als Blasphemie betrachten.

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    24. @Anonym 12. Juni 2015 um 12:19
      Heul leise! Ist ja erbärmlich!
      Du könntest vielleicht endlich mal was posten, was deinen hohen Intellekt beweist. Da kam bisher nichts. Also, vorwärts.

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    25. Was soll es für einen Sinn machen, in diesem Blog mit Kommentatoren zu diskutieren, die von Turkophobie angetrieben sind und offen rechtspopulistische Thesen vertreten ("Insbesondere nicht-westliche Gastarbeiter (z. B. Türken) konnten (und können auch heute) zu keiner Zeit einen positiven Beitrag zum Aufbau, Wiederaufbau oder Wachstum der deutschen Wirtschaft leisten." Zitat Tobias Heinz)? Die Verwendung des Begriffs "Lügenpresse" unterstreicht diesen Habitus nur zu deutlich, wird dieser Begriff ja vorzugsweise von frustrierten Rechtspopulisten, Sozialisten bzw. Nationalsozialisten verwendet, um nicht genehmen Journalismus zu diskreditieren. Vielleicht wären solche Kommentatoren doch besser bei PI aufgehoben (möglicherweise finden die entsprechenden Kommentare auch bereits schon dort statt).

      Politik-, Demokratie-(!) und Wahlverdrossenheit (übrigens WELCHER Bürger)? Was soll denn bitte schön die Alternative zur Demokratie sein? Eine derart demokratieskeptische oder gar -feindliche Einstellung dürfte bei den bekennenden Antidemokraten wohl auf die größte Zustimmung stoßen. Und damit befinden Sie sich ja wieder in bester Gesellschaft mit Nazis, Linksautonomen und Salafisten. An welcher Stelle des derzeitigen politischen Spektrum finden Sie sich dann wohl am besten wieder? Darf ich vermuten, am ehesten bei der AfD und der Pegida-Bewegung? Oder darf's noch etwas weiter rechts sein?

      Bitte schön, beteiligen Sie sich, aber dann gefälligst im Rahmen der Freiheitlich-Demokratischen(!!!) Grundordnung.

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    26. Nur so als Beispiel, wenn die AfD auf 15% bei der nächsten BT-Wahl käme (wird nicht passieren), wäre dieses Resultat doch durch Beteiligung im Rahmen der freiheitlich-demokratischen Grundordnunh zustanen gekommen, oder?

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    27. @Anna
      "Fakten" Du berufst Dich auf Fakten.
      Und aus den Fakten leitest Du nicht nur die Ablehnung des Islam ab, sondern auch die der Muslime.

      Politik sollte pragmatisch und faktenorientiert, und vor allem sollte sie für die Menschen sein.
      Für Alle, Dich und die türkisch- und arabisch-stämmigen Mitbürger.
      Denn, auch wenn die von Dir angeführten Statistiken so stimmen sollten (was ich jetzt nicht im letzten nachprüfen kann), handelt es sich um Mitbürger, Objekte und Subjekte der Politik. Wenn der Großvater als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen ist, dann ist jedes einzelne Mitglied dieser Einwandererfamilie nicht anders als andere Deutsche zu behandeln.
      (Rechte und Pflchten, sonst musst Du das noch anmerken).

      Willst Du dazu auffordern, dass die (Bio-)Deutschen den Anstand verlieren gegenüber "Migrationshintergründlern"? Dass sie sie stigmatisieren wegen schlechterer Statistiken?
      Nicht gut genug eingeordnet, Extremisten hervorgebracht, zu viele Sozialhilfeempfänger ...
      "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen."
      (Sorry an alle Schwarzen)

      Nicht mit mir.
      Ich frage mich, welche Fakten je dafür sprechen könnten, den Anstand zu verlieren?

      Ninja

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    28. "Ich frage mich, welche Fakten je dafür sprechen könnten, den Anstand zu verlieren? "
      Zb die vorgegene Auffassung der Lehre sich als allen anderen
      überlegen zu zeigen und deren Unterwerfung Pflicht ist.
      Sure 48: al-Fath (Der Sieg)
      "Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand über alle Religionen zu geben. Und Allah genügt als Zeuge.

      Muḥammad ist Allahs Gesandter. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen gegenüber hart, zueinander aber barmherzig. "

      Wenn probiert wird das befehlsgemäß auszuleben, die unterworfenen Völker können berichten was passiert, wenn Muslime Macht haben.

      Nicht gerade ein Ausbund an Toleranz und friedfertigem Zusammenleben.

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    29. Oh, schaut mal, wie moralinsauer sich ninja windet! Da stimmen Fakten nicht mit dem verschrobenen Weltbild zusammen und schon wird nach Mama geplärrt, als ihr jemand das Schäufelchen geklaut hätte.
      Ich hätte ja mal dazu aufgefordert, dass die Kinder und Enkelkinder bestimmter Gastarbeiter und solche, die hier z.B. aus dem Libanon "Schutz" gesucht haben, mehr Anstand gegenüber der Mehrheitsgesellschaft an den Tag legen, dann wäre das vorherrschende Bild vielleicht ein besseres.
      Mit ihrem schlechten Benehmen haben sie sich ganz alleine stigmatisiert. Andere Migrationshintergrundler haben ein viel positiveres Ansehen in der Mehrheirsgesellschaft alks unsere muslimischen Zuwanderer. Woran mag das liegen? An selektivem Rassismus? Oder doch an den Leuten selbst?

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    30. " Andere Migrationshintergrundler haben ein viel positiveres Ansehen in der Mehrheirsgesellschaft alks unsere muslimischen Zuwanderer. Woran mag das liegen? An selektivem Rassismus? Oder doch an den Leuten selbst?"
      Mangelndere Anpassung wohr der starken Religionsbetonung geschuldet ? Weniger Schuläbschlüsse, überdurchschnittlicher Sozialleistungsbedarf, weit höhere Kriminalität als der Durchschnitt. Ghettobildung von Parallelgesellschaften ?
      Bekämpfung der staatlichen Regeln? Gibts viel.

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    31. @ Anonym15. Juni 2015 um 06:20

      Aber sicher wäre das zu akzeptieren. Bis jetzt hat die AfD ja noch keinen Anlass gegeben, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden und es erwägt auch noch niemand ein Partei-Verbot. Wenn die Wahl keiner Manipulation unterworfen wird, wäre das Ergebnis selbstverständlich zu akzeptieren. Mal schauen, ob es die AfD noch so lange geben und wie populär sie dann sein wird.

      Nichtsdestotrotz muss es sich die AfD aufgrund ihrer politischen Aussagen gefallen lassen, als (zumindest) rechtspopulistisch eingestuft zu werden. Pauschal alle Deutschen mit türkischen oder arabischen Migrationshintergrund als Problem für unsere Gesellschaft darzustellen halte ich jedenfalls für unredlich und UNANSTÄNDIG.

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    32. "Pauschal alle Deutschen mit türkischen oder arabischen Migrationshintergrund als Problem für unsere Gesellschaft darzustellen"
      Wie wäre es mit 50%?

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    33. @Anonym15. Juni 2015 um 11:59
      --"Ich frage mich, welche Fakten je dafür sprechen könnten, den Anstand zu verlieren? "
      Zb die vorgegene Auffassung der Lehre sich als allen anderen
      überlegen zu zeigen und deren Unterwerfung Pflicht ist.--

      Also bitte, das soll ein Grund sein, den Anstand zu verlieren?
      Es ist vielmehr ein Grund, den politischen Islam, der verfassungsfeindlich ist, gesetzesmässig auszusperren.
      Der Staatsvertrag mit den muslimischen Verbänden ist nicht ohne Grund noch nicht zustande gekommen, denn das Bewusstein über die politischen Anteile des Islam ist auf muslimischer wie auf nichtmuslimischer Seite nicht genügend präzise.
      Du beschwörst zB. eine Notwehrsituation, die nicht gegeben ist. Die Gesetzgebung findet im Bundestag statt, und nicht nach einzelnen Koranversen, die selbst die Mehrheit der Muslime samt muslimischen Verbänden nicht fundamentalistisch auslegen würden, so wie Du.
      Wenn Du sie für "Wölfe im Schafspelz" hältst, dann tritt dafür ein, dass in einen Staatsvertrag mit den islamischen Verbänden eindeutige Sperren eingebaut werden.
      (Religion ausüben: ja, islamisch-politische Konzepte: nein)
      Durch das Auftreten des IS/ des Dschihadismus wird auch in den islamischen Verbänden die Gefährlichkeit des politischen Islam thematisiert. Deshalb wäre zu hoffen, dass ein vernünftiger Austausch bzw. eine vernünftige Einigung zustande kommt.
      (und wenn nicht, dann nicht)

      Was aber soll die Ausgrenzung ("Segregation") einer großen Bevölkerungsgruppe bringen ?
      Sie ist
      1. unanständig und
      2. schädlich, sowohl innergesellschaftlich als auch für die Außenbeziehungen.

      Ninja

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    34. Was spricht denn eigentlich dagegen, dem Beispiel Österreichs zu folgen und ein Islamgesetz zu verabschieden?

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamgesetz-oesterreich-regelt-islam-europaeischer-praegung-a-1020536.html

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    35. @Ninja

      Ich frage mich, welche Fakten je dafür sprechen könnten, den Anstand zu verlieren?

      Offensichtlich benötigst du lediglich Projektion, Verleumdung und Diffamierung, um -mir gegenüber- den Anstand zu verlieren.

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    36. Turkophobie

      Deine Neologismen könnten Syptom einer schweren Geistesstörung sein, ggf. auch einer Massenpsychose geschuldet sein als Steigerung der Folie à deux.

      und offen rechtspopulistische Thesen vertreten ("Insbesondere nicht-westliche Gastarbeiter (z. B. Türken) konnten (und können auch heute) zu keiner Zeit einen positiven Beitrag zum Aufbau, Wiederaufbau oder Wachstum der deutschen Wirtschaft leisten." Zitat Tobias Heinz)?

      "Rechtspopulismus" (eine weitere Neologie) ist ein stalinistisch anmutender Kampfbegriff, der lediglich dazu dient, Tatsachenbehauptungen zu diskreditieren, anstatt sich -demokratisch- mit Rede-Gegenrede-Argumentation abzugeben. "Folgen Sie denen nicht!"....sondern lieber mir....alternativlos....

      Die Verwendung des Begriffs "Lügenpresse" unterstreicht diesen Habitus nur zu deutlich, wird dieser Begriff ja vorzugsweise von frustrierten Rechtspopulisten, Sozialisten bzw. Nationalsozialisten verwendet, um nicht genehmen Journalismus zu diskreditieren.

      Medienbeteiligung der SPD

      Vierte Gewalt

      Journalisten sind links

      Ältester Nachweis der Lügenpresse

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    37. Politik-, Demokratie-(!) und Wahlverdrossenheit (übrigens WELCHER Bürger)? Was soll denn bitte schön die Alternative zur Demokratie sein?

      Offensichtlich erfährt das Ninja hier und jetzt das erste Mal die reale Welt außerhalb ihrer AStA-Realität, in der man ganz arg politisch ist und bunte Fähnchen weht, kurz zur Seite rutscht, wenn die wilden Jungs in Schwarz "Nazis keine Chance geben", und man sich als Retter der Demokratie versteht.

      Demokratieverdrossenheit ist, wenn man nicht mehr auf die Straße gehen kann, seiner Meinung Gehör verschaffen darf, weil man bestenfalls niedergebrüllt, schlechtestenfalls niedergeprügelt wird.

      Wenn man nur noch wählen kann zwischen dunkelrot, rot und rosa und als Komplementärfarbe grün.
      Und es als "harmonische Koalition" gefeiert wird, wenn zwischen Linken und CDU keine erkennbaren Unterschiede mehr existieren.
      Und andere als "WELCHE BÜRGER" gebrandmarkt werden.

      Wir sind auf dem Weg zu einer Einheitspartei AKA SED, mit 99,9% Zustimmung zur Großen, echt Großen Koalition, weil die Nichtwähler nicht mehr mitspielen, sondern als "Antidemokraten" draußen bleiben müssen.

      Die Alternative zu den heute herrschenden Zuständen wäre eine Demokratie.

      In der es unterschiedliche Parteien gibt, die sich von einander unterscheiden und ein Profil haben. So wie es mal war.

      An welcher Stelle des derzeitigen politischen Spektrum finden Sie sich dann wohl am besten wieder? Darf ich vermuten, am ehesten bei der AfD und der Pegida-Bewegung? Oder darf's noch etwas weiter rechts sein?

      Früher war es mal lustig und interessant, wie sich die verschiedenen Parteien untereinander beharkt haben und sich mit ihren unterschiedlichen Positionen hervorgetan haben, um Wählerstimmen geworben haben.

      Heute gibt es nur noch "Nazi" oder "Große Koalition".

      Brüderlichkeit oder Tod!

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    38. @Anonym16. Juni 2015 um 02:23

      "Pauschal alle Deutschen mit türkischen oder arabischen Migrationshintergrund als Problem für unsere Gesellschaft darzustellen"
      Wie wäre es mit 50%?


      Statistik ist fies, weil sie sich nicht mit Einzelbefindlichkeiten aufhält, sondern gnadenlos mittelt.

      Sicherlich ist es ungerecht, -allen- Türken und Arabern zu unterstellen, in der deutschen Gesellschaft Minderleister zu sein, die sich schlechter integrieren, krimineller sind, und aus dem Sozialsystem mehr rausholen als sie einzahlen: dass sie also durchschnittlich keine Bereicherung unseres Sozialsystems darstellen, sondern es stattdessen -zusätzlich zu unseren eigenen Kevins und Schantalls- belasten.

      Jeder kennt einen Türken oder Araber, auf den das gar nicht zutrifft, aber um das Ausmaß der Zuwanderung unqualifizierter Unterschichten zu bewerten, haben diese Einzelfälle keine Relevanz, angesichts der Faktenlage.

      Im statistischen Durchschnitt ergibt sich genau dies:
      dass Türken und Araber mehr Kosten verursachen, als sie einbringen.

      Das hat nichts mit neologistischen Neusprech-Konstrukten ("Turkophobie") zu tun, sondern damit, dass weder die Türkei noch Arabien uns die "Creme dela Creme" schickt, sondern deren unqualifizierten Hilfsarbeiter, die sie zu Hause nicht durchbringen wollen und die nun auf unser Sozialsystem hoffen.

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    39. @Anna Lühse16. Juni 2015 um 09:37

      @Ninja

      Bitte konkret: wo habe ich Dich diffamiert?

      Ninja

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    40. Los, raus mit den Fakten, wo wird bestätigt, "dass Türken und Araber mehr Kosten verursachen, als sie einbringen."? Bitte um belastbare Zitate und Quellen!

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    41. @ Anonym 16. Juni 2015 um 23:45

      “ Los, raus mit den Fakten... “

      Und schon wieder entblödet sich ein großmäuliger Vollpfosten und gewährt uns einen aufschlussreichen Blick in sein besenrein ausgeräumtes Oberstübchen.
      Diese Gesellschaft tut gut daran, nicht jedes soziologische Problem nach Ethnien oder auch anderen Kriterien getrennt statistisch zu erfassen - zumal dann nicht, wenn das Ergebnis einer aufwendigen und damit teuren statistischen Erhebung nicht zielführend und damit ohne politischen Mehrwert ist.

      Diese bewusst getroffene politische Entscheidung zur Beschränkung der staatlichen Datensammelleidenschaft beinhaltet natürlich immer auch die Gefahr, soziologische Prozesse falsch, zu spät oder gar nicht wahrzunehmen.

      Der von mir ansonsten sehr geschätzte Thilo Sarrazin lieferte in seinem zurecht umstrittenen Bestseller “Deutschland schafft sich ab“ ein brillantes Beispiel für statistischen Unfug:
      Im Arbeitsmarkt finden sich die ersten beiden Migranten-Generationen überproportional häufig bei einfachen und einfachsten Tätigkeiten und Berufsbildern, die in der Regel auch entsprechend schlecht entlohnt werden. Wie könnte es aber auch anders sein, angesichts ihrer Biografien und Voraussetzungen?
      Entsprechend ihren Tätigkeiten ist ihr Pro-Kopf-Beitrag zur gesamtgesellschaftlichen Wertschöpfung eher bescheiden. Was aber sagt eine statistische Größe wie etwa der Beitrag zum BSP über den tatsächlichen gesellschaftlichen Wert einer Leistung aus? Würden zum Beispiel ausnahmslos alle Araber und Türken als Straßenfeger arbeiten und sie eine Verdoppelung ihrer Arbeitsentgelte durchsetzen, sei es nun durch einen Arbeitskampf oder durch den Gesetzgeber, hätte sich, laut Sarrazin, ihr Wert für die Gesellschaft über Nacht verdoppelt - denn wer will schon Tag für Tag durch Unrat stiefeln und die Arbeit kann auch nicht “outgesourced“ werden. In gleicher Weise darf man, nein, muss man auch die Tätigkeiten anderer Berufsgruppen, insbesondere der berühmt-berüchtigten Berliner Gemüsehändler, bewerten. Eine solch smplifizierende Kosten-Nutzen-Rechnung macht schlicht keinen Sinn, denn es handelt sich eher um eine Verteilungsfrage denn um eine Frage der Wertschöpfung.

      Andererseits gibt es zweifelsohne Indikatoren, die Anlass genug geben sollten, einmal etwas genauer hinzuschauen. Wenn z.B. mehr als 70 % der in Berliner Jugendhaftanstalten einsitzenden Straftäter Moslems sind, muss man schon einmal nach den Gründen fragen, warum gerade Jugendliche mit diesem Background sehr viel eher schwere und schwerste Straftaten begehen - auch, um die stets knappen Ressourcen zur Prävention effizient einsetzen zu können.

      Für den verantwortlichen Umgang mit Fakten ist also dein pubertäres Geplärre wenig hilfreich, denn sonst kommt noch ein Schwerstverstrahlter wie Du auf die irrwitzige Idee, das genaue Gegenteil, nämlich den volkswirtschaftlichen Gewinn der Zuwanderung, in Euro und Cent berechnen zu wollen. Wer ließe sich denn dann wohl beispielsweise das Saldo des viele tausend Köpfe zählenden Mhallamiye-Clans anrechnen, der die Solidargemeinschaft seit ihrer Anlandung zu Beginn der achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts hunderte Millionen kostete? Die libanesischen Araber? Die Kurden? Oder doch die Türken?

      Also, schön den Ball hübsch flach halten!

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  3. Well George - you ask many questions that would fill and has already filled libraries to answer.
    Anyway - I single out one reason. Religion - and this time I do not mean only fundamentalist religion. Religion bears in itself the hallmark of
    intolerance be it for the simple fact that all religions claim divine supremacy and to be the one and only true god given explanation.
    I am still grateful to my father who taught me one thing: it is negligible
    what you are but it is all about who you are. I met people of all religions
    and all kinds of points of view and from all over the world - some of them infected with the disease of homosexuality or atheism - and was allowed to travel some 20 countries before the tender age of 18. I ended up being a world citizen with no allegiance at all. I shite on my nationality, religion. weight, length, the car I drive or anything that, the seize of my shoes - all imposed on me in order to define what I am. That's a disease. And the worst disease is religion - even worse than nationalism. I am as much a Gerry as I am a Christian, Muslim, Red Indian, faggot, a Tommy, a frog, ... I was not asked and voicing dissent afterwards will only make you an
    outsider. And for the Christian readers of your blog just remember Rwanda and Bosnia or the roman catholic kiddie fuckers and those who covered and still cover up their crimes or the conflict in Ireland or the hatred against homosexuals in Christian Africa and your own country exposed by
    religious christian retards. How about Christian missionaries who until today - against any cultural context and background - do not hesitate to destroy families and communities in the name of their heavenly mate - later, justifying themselves that the ones they converted (incl. the use of
    monetary incentives) are now saved by their Lord. With all due respect can you at least recognize some resemblance in the ideologies called religion - all of them knowing and propagating the ultimate truth? What is wrong with my tree, plant or mountain spirits? Have they been proven wrong or non existent by any other religion - especially religions that are imposed on human beings in European or Arab schools? No - I do not think so. So what does it say about their validity - well at least in my humble opinion they are as valid as my mountain spirit and I ask them kindly to fuck off
    due to unsubstantiated evidence. I do not know the truth - what a wonderful experience to learn every day something new and surprising. No dogma, no god.
    Human rights according to the UN I fully support.
    And as much as I like your blog I sincerely hope you will forgive me for
    publishing in the future in Muslim, Hindu, Buddhist, .... countries the highly
    inflammatory statements of Christian fundamentalists in the US and
    Europe up to the point of proclaiming the killing of heathens that do not convert. I have a reputation to defend - being an atheist , anti religious, anti christian, multi cultural and Muslim. If this sounds confusing to you - do not worry - it is not confusing for a Gerry Court.
    Was religious adultery not forbidden by all Abrahamic Gods? You see - even I can interpret the holy books for my own benefit. Who can prove that I am wrong in my capacity of a self declared idiot - the kiddie fucker lot,
    the throat hacking lot, the orthodox lot, the Jew hating lot, the liberal religious lot, the sun dance lot, the head hunters lot, the mountain spirit lot, .... ?
    Only one thing can prove me wrong - man made laws enshrined in the UN Declaration of Human Rights. I repeat: MAN MADE LAWS and not imaginary dreams of weed hooked desert dwellers.

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  4. "Innerhalb der EU gibt es genügend Arbeitslose, die mit ihrer Arbeitskraft der Wirtschaft zur Verfügung stünden."

    Arbeitskraft ist aber reichlich wenig ohne entsprechende Ausbildung.
    Wie wärs denn die Auswanderung von über 100 000 gut Ausgebildeten
    mit entsprechendem Umfeld zu verhindern.
    Zwischen 2009 und 2013 wurden rund 710.000 Fortzüge registriert (spiegel)

    EIn großer EU Plan müsste sich aber stark an die einzelnen Länder anpassen, welche Einwanderer da sind.
    Bei der Wahl der Türkei hat zb hier eine absolute Mehrheit für Erdogan gestimmt, in England 14 %

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    1. Diese "absolute Mehrheit" von angeblichen 53 Prozent Stimmenanteil für die AKP entspricht, bei einer in den Medien angegebenen Wahlbeteiligung zwischen 34 und 44 Prozent, dann in Wirklichkeit aber maximal doch nur knapp 23 Prozent! ;)
      Dennoch darf natürlich angenommen werden, dass auch viele Nichtwähler mit Sultan Erdogan sympathisieren und sie ihre Stimme nur aus lauter vorauseilender Siegesgewissheit nicht abgegeben haben.

      Ich Bin Sleid

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  5. Was ich gesehen habe:

    - einen Film, der fast ohne Frauen auskommt
    - ein sog. "Ghetto", das im Vergleich zu einem historischen Ghetto sehr grün und wohnlich erscheint und
    - errichtet, um zugewanderten Gastarbeitern in den 70ern Wohnraum zu verschaffen...

    und hier scheint das Kernproblem zu liegen.
    Es wurde die Masseneinwanderung von billigen Arbeitskräften forciert, die nach der Deindustrialisierung zu Arbeitslosen mutiert sind.

    Ich sehe in dem Film die Nachfahren der Gastarbeiter, ein Prekariat, das in der postindustrialen und globalisierten Welt nicht mehr benötigt wird, und sich zu Tode langweilt.
    Und auf dumme Gedanken kommt, die Gangstawelt romantisiert (endlich Abenteuer!) und feiert und so manchen Euro dabei macht, über das Limit des Sozialgeldes hinaus.

    In Min. 16ff wird dann klar gemacht, dass der Islamismus, ausgehend von Saudi-Arabien und Qatar, in dieses Vakuum stößt, ein "neues Selbstbewußtsein" schafft mit dem "Religiösen Erwachen" vulgo dass hier die Jihadisten rekrutiert werden.

    Hier die erwähnte UOIF und die Verbindung nach Qatar. Unsere hehren Verbündeten im Kampf gegen den ISlamismus und Ausrichter der WM 2022...

    In dem Beitrag ging es wohl darum, sich gegen die "Islamradikalisierung" zu "wehren", aber ich denke doch, dass man darauf nicht ausschließlicch fokussieren sollte, sondern genauso die "banale" Kriminalität im Visier behalten sollte.

    Und schließlich wieder auf den Ausgangspunkt der Probleme zurückgehen sollte, nämlich dass in den 70ern Masseneinwanderung forciert wurde, um billige Arbeitskräfte zu rekrutieren, die heute nicht mehr gebraucht werden, weil sie wegrationalisiert wurden bzw. durch die Globalisierung zu teuer geworden sind.

    So hat man sich eine wachsende Unterschicht herangezogen, die entweder "innovativ" (kriminell) versucht, teilzuhaben und/oder der Bedeutungslosigkeit Sinn zu verleihen, indem man sich mörderischen Kulten anschließt, die die eigene Überlegenheit begründen.

    Denn Multikulti hat nie funktioniert, die nachwachsende Generation steht immer zwischen Baum und Borke.

    Was an der deutschen Medienlandschaft aktuell "vorbeigeleitet wird" (Lügenpresse?) ist, dass aktuell in Lille/Frankreich mal wieder die Hütte brennt, oder das ungünstig geparkte Auto.
    Frankreich: Bürgerkriegsähnliche Zustände

    Zu meinem Eingangspunkt, dass in dem Film keine Frauen vorkommen, möchte ich diesen Missstand gerne beheben mit dem folgenden Link:
    Ni Putes Ni Soumises
    und auch gleich einmal der Mutter des Möchtegern-Imams beipflichten, dass "Koketterie" der Frauen eine gute Sache ist und vermüllsackte Frauen "nach nichts aussehen".

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    1. Guter Beitrag. Hättest du auch Lösungsvorschläge?

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    2. @Anonym9. Juni 2015 um 11:17

      "Guter Beitrag. Hättest du auch Lösungsvorschläge?"

      Anna Lühse postet hier gratis, was Lösungen betrifft wende Dich doch bitte an unsere Politiker, die werden dafür bezahlt. ;)

      Grinsekatze

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  6. Nein, ich habe keine Lösungsvorschläge, wie wir diesen Hybriden loswerden.

    Alles was ich vorzuschlagen hätte, wäre "Nazi", und somit sinnlos, wobei ich nicht einmal in erster Linie für Abschiebung plädieren würde, sondern für "Zwangsarbeit zum Wohl des Ganzen", aber das ist auch "Nazi".

    Daher GIBT es keine Rettungsvorschläge, weil die europäische Geschichte entweder voll Nazi oder Kolonial oder beides ist, und dadurch die Handlungsbereitschaft sowohl der Linken als auch der Konservativ-Ölgläubigen Kapitalisten absolut gelähmt ist. Was der Witz des Jahres ist, da es lediglich Raum gibt für eine weitere faschistische Ideologie.

    Nein, ich habe keine Lösungsvorschläge, außer dir zu raten, so wie ich Misanthrop zu werden.

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    1. "Daher GIBT es keine Rettungsvorschläge, weil die europäische Geschichte entweder voll Nazi oder Kolonial oder beides ist,"
      Wurde alles göttlich abgesegnet, oft im Rahmen der Missionierung der Neuen Welt.
      Auch Europa wurde christlich kolonialisiert, bis heute.

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    2. @Anna
      "Was der Witz des Jahres ist, da es lediglich Raum gibt für eine weitere faschistische Ideologie."
      So ein Quatsch! Bei Dir hat wohl die Katastrophenstimmung übernommen.
      Ich bitte Dich: schalt mal um!
      Denk nicht unentwegt: wir haben zugelassen, dass die "bösen" Einwanderer unwiderruflich unsere "gute" "reine" Kultur verändern. Denn:
      1. Jede Kultur verändert sich, immer.
      2. Schädliche Bewegungen wie Islamismus und übertriebener Nationalismus müssen bekämpft werden, argumentativ, präventiv, wie auch immer.
      3. Es müssen integrative Elemente geschaffen werden.

      MfG Ninja

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    3. Hey, du bist ja gerade dabei, noch die Moderatoren von Spiegel-TV zu toppen mit deinem deprimierenden Pessimismus. Klar liefert die europäische Geschichte jede Menge schlechte Beispiele (angeführt von dem Scheiß, den die Deutschen angerichtet haben). Gleichzeitig hat aber auch das Konzept der Aufklärung seinen Ursprung in Europa (und zugegebenermaßen auch in den Anfängen der USA). Ich sehe es ähnlich wie Ninja: Jede Kultur verändert sich, und das ist auch erforderlich, um den Herausforderungen gewachsen zu sein.

      Naja, und das mit der Zwangsarbeit ist halt eigentlich nur unglücklich ausgedrückt. Ein tatsächlich praktiziertes Arbeitsförderungsgesetz klingt doch schon wesentlich besser. So oder so liegt der Schlüssel (wie so oft) in der Forcierung Bildung. Schließlich wurde die Schulpflicht in Deutschland nicht in erster Linie aus sozialen Gründen eingeführt, sondern vor allem um im internationalen Wettbewerb der aufstrebenden Industrienationen bestehen zu können.

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    4. "Jede Kultur verändert sich, und das ist auch erforderlich, um den Herausforderungen gewachsen zu sein."

      Genau. Die Herausforderungen der Zeit bewirken die Veränderung.
      Allerdings kann "der Teufel nicht mit dem Belzebub ausgetrieben werden". Es sollte nicht auf ein Problem mit Massnahmen geantwortet werden, die schlimmere Probleme schaffen.
      Zum Beispiel ist es sicher nicht hilfreich, den politischen Islam, -der schädlich ist-, mit Islam- und Muslim-Feindlichkeit -die ebenfalls schädlich sind- zu bekämpfen.

      Für mich geht es in der aktuellen Situation darum:
      Wie kann der politische Islam adäquat und effizient bekämpft werden?
      Wie kann Islam-Muslim-Feindlichkeit vermieden und ggfalls bekämpft werden?
      Wie kommen wir zu einem guten Zusammenleben?

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    5. @Anonym10. Juni 2015 um 11:58

      Ich mag hier einmal meinen Lieblingsjuden (frei) zitieren:
      Kultur ist, wenn einer seinem Nachbarn den Kopf abschlägt und aus dem Schädel eine Blumenvase macht.
      Zivilisation ist, wenn er dafür lebenslänglich in den Knast geht.


      Soviel zur Kultur und zu Multikulti.

      So oder so liegt der Schlüssel (wie so oft) in der Forcierung Bildung.

      Gescheitertes Konzept.

      Und mein "deprimierender Pessimismus" ist bloßer Realismus. Dass du dies als deprimierend empfindest, zeigt lediglich auf, dass du entgegen aller Realität zu positiv denkst und nun ent-täuscht bist.

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    6. "dass du entgegen aller Realität zu positiv denkst und nun ent-täuscht bist."

      Nun sag bloss: Das Leben ist gar nicht schön?
      Arme Anna.

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  7. @Anna also Frankreich hat aufgrund der Kolonialisierung indem sie über 1 Mio Algerier töteten die Plicht zb. Algerier aufzunehmen und ihnen ordentliche Lebensstandarts zu ermöglichen.

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    1. Wäre es nicht besser gewesen, wenn Frankreich für diese Lebensstandards in Algerien gesorgt hätte? So hätten Algerier nicht ins Land der Ungläubigen übersiedeln müssen.

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    2. Es stört mich, wenn Einwanderer immer als DAS Problem angesehen werden.
      In dem Film wurde eine schwierige Einwandergruppe gezeigt - aber ist es wirklich so, dass ein Land / nur mit Einwanderern / mit Einwanderern nur / Schwierigkeiten hat?

      Gerade in Frankreich dürfte z.B. ein hoher Anteil der an Universitäten Beschäftigten Einwanderer sein (ich kenne leider keine Zahlen), sie stellen Frankreich ihre intellektuellen Kapazitäten zur Verfügung.
      Das kann von den Herkunftsländern her als braindrain angesehen werden.
      Zum Glück aber ist Wissenschaft aus Prinzip international vernetzt. Akademiker-Einwanderer werden in der Regel nicht als Braindrain betrachtet, sondern als Multiplikatoren des internationalen Austauschs, als Katalysatoren von Entwicklung, als Vermittler, als wichtige Knotenpunkte der internationalen Vernetzung.
      Genauso kann zum Beispiel im nichtakademischen Bereich ein Khalid Merroun (der Imam aus der Doku) als wichtiger Vermittler angesehen werden.

      Es gibt auch ein autochthones Prekariat (einheimische Asoziale).
      Sind sie prozentual weniger zahlreich als die entprechende Gruppe unter den Einwanderern der Nachfolgegenerationen?

      Leider scheinen einheimisches und Einwanderer-Prekariat sich selten untereinander zu solidarisieren (da mögen vielleicht wirklich Kulturunterschiede eine Rolle spielen), sondern sie formieren sich gegeneinander. Die einen wählen den Front National, die anderen wenden sich einem integristischen Islam zu.

      Ich schätze mal, dass die eine Haltung genauso schädlich ist wie die andere. Sie unterscheiden sich nur in der Außenansicht, im Grunde ähneln sie sich wie ein faules braunes Ei einem faulen weißen Ei ähnelt.

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    3. Frankreich hat die Pflicht so einiges für die Algerier zu tun und tut auch. Sobald Algerier nach Frankreich kommen kriegen sie Wohnungen und Sozialgelder. Den Rest sollten sie aber schon selber erledigen. Der Allmächtigte bietet dir Hilfe an, aber die musst du auch nehmen und was daraus machen.

      Ich habe eine Freundin, wohnhaft in Lyon, selber Algerier und ihr Mann auch. Diese beiden haben sich Arbeit gefunden und es geht ihnen nicht schlecht. Hingegen ist hinter ihrem Haus ein langer Wohnblock in dem junge Algerier wohnen, wo täglich Polizeisirenen heulen, weil die Leute so gut wie nichts machen. Von Drogenrazzien sag ich jetzt mal gar nicht, was da los ist. Dafür ist der französische Staat nicht verantwortlich, dass diese Leute sind, wie sie sind...

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    4. @Anonym9. Juni 2015 um 21:13
      also Frankreich hat aufgrund der Kolonialisierung indem sie über 1 Mio Algerier töteten die Plicht zb. Algerier aufzunehmen und ihnen ordentliche Lebensstandarts zu ermöglichen.

      Der Unabhängigkeitskrieg hat Frankreich ganz sicher nicht zur Ehre gereicht, aber ich kann daraus nicht die "Pflicht" ableiten, "Algerier aufzunehmen und ihnen einen ordentlichen Lebensstandard zu ermöglichen".

      Meinst du -ganz Algerien-? Sollte Frankreich also jedem Algerier ohne Gegenleistung bis ans Ende aller Tage einen ordentlichen Lebensstandard ermöglichen ohne Eigenleistung, auf französischem Grund und Boden?

      Ich denke, du hast das nicht zu Ende gedacht.

      Und offenbar reicht es vor allen Dingen jungen Männern nicht aus, vom Staat Wohnung und Alimentation zu erhalten, sondern sie fangen an zu randalieren, wenn sie sich nicht gebraucht fühlen.

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  8. Interessante Doku.
    Sieht nach Polarisierung und gesellschaftlicher Spaltung aus.
    Rebellion ist das Privileg der Jugend. Sie ist nicht Schicksal. Älteren ist es vorbehalten, dagegen zu halten.
    Die islamistische Rebellion wird gesellschaftlich nirgendwohin führen, und sie wird Krieg und Tod bringen. Für alle, denen etwas am Leben liegt, ist es eine Pflicht, dagegen zu halten.
    Diese Rolle übernehme ich gern an der Seite von Nadia, der Mutter von Souhail, dem Sozialarbeiter Charles Aka, dem Imam Khalil Merroun.
    Ninja

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    1. Sehr gut, ninja. Hoffentlich hilft's.

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  9. @Anonym10. Juni 2015 um 03:12
    klar das auch aber da nicht alle Algerier Strengläubig sind , ist das umsiedeln nicht unbedingt ein Problem für sie auch wenn natürlich jeder gerne in seiner Heimat bleibt wenn die Strukturen dort stimmen.

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  10. Lasst sie betteln, lasst sie verrecken!

    Nirgends steht geschrieben, dass der Mensch ein bedingungsloses Anrecht auf existenzsichernde Zuwendungen durch die Gemeinschaft besitzt. Das ist weder ein Natur- noch ein Menschenrecht.
    Wer also mit Erreichen der Volljährigkeit nicht auf existenzsichernde Zuwendungen des Staates verzichten kann, erhält diese nicht ohne adäquate Gegenleistung. Was meint aber adäquat? - Unter heutigen und hiesigen Bedingungen würde man eine Arbeitspflicht mit einer wöchentlichen Pflichtstundenzahl von 40 für uneingeschränkt Erwerbstätige ansetzen. Je nach Grad der Erwerbsminderung kann diese Pflichtstundenzahl bis auf Null reduziert werden. Andererseits verliert man mit der ersten unentschuldigten Fehlstunde jeden Anspruch. Sinn und Zweck der auszuübenden Tätigkeit ist absolut zweitrangig und kann vom mäßig spannenden Straßen fegen bis zum nicht so spannenden Strand harken reichen.
    Zielführende Aus- oder Fortbildungszeiten würden natürlich uneingeschränkt angerechnet und überdurchschnittliche Leistungen mit einem anerkennenden Bonus honoriert.

    Das klingt nach Reichsarbeitsdienst? - Nein, das ist das zentrale, von mir überspitzt dargestellte Motiv des unter dem Namen Hartz IV bekannten Arbeitsförderungsgesetzes. Und hätten wir mutige Politiker, die dieses Reformwerk kaltblütig und konsequent umgesetzt hätten, wären Deutschland und mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz Europa heute um vieles weiter. Nichts befördert die Integration mehr als ein existenzsicherndes Arbeitseinkommen und die Angst vor einem Sturz ins Bodenlose!

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    1. " Nichts befördert die Integration mehr als ein existenzsicherndes Arbeitseinkommen und die Angst vor einem Sturz ins Bodenlose!"
      Na dann schaffen wir doch die Renten gleich ab und lassen arbeiten bis man umfällt.
      Geh mal zur Schule und lerne was üder demokratische Gesellschaft und Solidargemeinschaften.
      Gesundheitswesen wir natürlich nur noch bar bezahlt und Dummschwätzer kommen in Erziehungslager.

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    2. @ Anonym 10. Juni 2015 um 12:05 Uhr

      Möchtest Du deinen drolligen Unsinn nicht besser schnell löschen? Er ist einfach zu peinlich. Gleich anschließend suchst Du dir eine Arbeit und erwartest gespannt die erste Lohnabrechnung (Subjekt-Prädikat-Objekt? Dreisatz? - Mehr brauchst Du nicht, Du bist schon doof genug). Wenn Dir bis dahin immer noch nicht klar ist, was der Unterschied zwischen Sozialversicherungsbeiträgen und Steuern ist, darfst Du gerne wiederkommen und dann wird Dir das jemand erklären.

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    3. @Anonym10. Juni 2015 um 12:05
      "…
      Na dann schaffen wir doch die Renten gleich ab und lassen arbeiten bis man umfällt."


      Ach, bevor wir so rabiat rangehen, lernen wir vielleicht erst einmal den Unterschied zwischen einer sozialen Transferleistung und einer Versicherungsleistung.
      Das erweitert nicht nur den Horizont, es schützt auch vor Gaga-Argumentationen.

      "Geh mal zur Schule und lerne was üder demokratische Gesellschaft und Solidargemeinschaften."

      Finde ich supi, dass du Schulbildung für wichtig hältst. Aber vielleicht solltest du deine erst beenden, bevor du andere Menschen (die offensichtlich um Größenordnungen mehr davon genossen haben) über Begriffe zu belehren versuchst, die ihr (ebenfalls offensichtlich, es sei denn, du hast mal wieder gefehlt) im Unterricht noch nicht behandelt habt. Na, vielleicht lernt ihr das ja noch im nächsten oder übernächsten Jahr, obwohl das beim heutigen Schulsystem alles andere als sicher ist. Ich greife mal ein wenig vor:

      a) Demokratie bedeutet NICHT, dass ein arbeitsscheuer, dissozialer, segreganter Pöbel bestimmen darf, welche Transferleistungen ihm aus der Wertschöpfung der Restgesellschaft zustehen. Selbst dann nicht, wenn dieser Pöbel irgendwann die Mehrheit bilden sollte!

      b) Solidarität bedeutet das Tragen gemeinsamer Verantwortung für ein definiertes Kollektiv, und zwar aufgrund gegenseitiger Verpflichtung zwischen Individuum und Kollektiv. Für das Individuum bedeutet das, dass es sich nicht nach Gutdünken, sondern im Rahmen seiner Fähigkeiten an der Wertschöpfung der Gemeinschaft zu beteiligen hat. Andernfalls ist sein Anspruch auf die Solidartät ebendieser Gemeinschaft nichtig.

      Und wenn man nicht, wie du es in manipulativer Absicht hier vorführst, einzig auf den letzten Satz von Teermaschines Kommentar rekurriert, ist dessen Aussage im vorstehenden Sinne auch offenkundig. Kann es sein, dass deine wütende Entrüstung daher rührt, dass du deutliche Einbußen zu befürchten hättest, sollte sich die Kritik an den Auswirkungen von Transferleistungen in Zukunft einmal in konkreten Maßnahmen niederschlagen? Du Ärmster!

      "Gesundheitswesen wir natürlich nur noch bar bezahlt und Dummschwätzer kommen in Erziehungslager."

      Zu Versicherungsleistungen: Siehe oben. Obwohl natürlich gerade bei den GKVen die Grenzen zwischen Versicherungs- und Transfer-Leistungen nicht nur immer mehr verschwimmen, sondern sich das Gewicht immer weiter hin zu letzteren verlagert.
      Möglicherweise wird ja in naher Zukunft sogar dein gewünschter Aufenthalt in einem "Erziehungslager" darüber finanziert.
      Na, mir soll's recht sein, was tut man nicht alles für die geistige Gesundung seiner Mitmenschen (und etwas Ruhe vor Dummschwätzern). Stell schon mal 'nen Antrag. Und: Viel Glück!

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    4. "Möchtest Du deinen drolligen Unsinn nicht besser schnell löschen? Er ist einfach zu peinlich."
      Dem kann ich nur beipflichten.

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    5. @Teermaschine
      "Lasst sie betteln, lasst sie verrecken!"

      Bitte: von wem sprichst Du denn hier?
      Ohne Präzisierung musst Du aufgrund dieser Aussage als pauschalisierender populistischer Schwätzer bezeichnet werden.

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    6. @ Anonym 11. Juni 2015 um 3:42 Uhr

      Natürlich ist meine Überschrift ein provokanter “eyecatcher“, denn in keinem bösen, kapitalistischen Land der westlichen Welt muss ein Mensch verhungern. Gleichwohl sollte man sich ab und wann in Erinnerung rufen, dass Manna nicht vom Himmel fällt und Strom nicht einfach so aus der Steckdose kommt. Gleichwohl geistern immer wieder einmal Schnapsideen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen oder ein kostenloser ÖPNV auch unter durchaus talentierten Mehlmützen.
      Ob die Pufferbacke Pierre Vogel wohl seinen ägyptischen Brüdern erklären konnte, wer die teure medizinische Behandlung in Deutschland tatsächlich finanziert? - Es ist eben die Solidargemeinschaft der zumeist tief ungläubigen Krankenversicherten, die seiner Tochter das Leben gerettet hat. Jeder von uns Kuffar bezahlt mit seinen Versicherungsbeiträgen die Honorare der Ärzte und die Rechnungen der Medikamente, die eben auch nicht vom Himmel fallen. Wie hoch war denn wohl der Beitrag dieses adipösen Fuzzelbärtchens über die letzten zehn Jahre an dem Solidarsystem, an dem seine Tochter jetzt partizipiert?

      Sei es drum - wenn Dich schon eine provozierende Überschrift intellektuell so sehr fordert, darfst Du mich gerne als pauschalierenden, populistischen Schwätzer bezeichnen.

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    7. @Teermaschine
      "Sei es drum - wenn Dich schon eine provozierende Überschrift ..."

      Ich habe es verstanden: Teermaschine wirft schon mal vorweg Teer aus ...

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