Mittwoch, 26. November 2014

Sind hier eigentlich schon alle deppert?

http://www.welt.de/kultur/medien/article134714969/Vorsicht-mit-dem-schoenen-deutschen-Wort-Dschihad.html

Zuerst dachte ich ja, dass der Herr Broder da das Witzbäumchen schüttelte, jedoch scheint sich hierzulande wirklich eine neue Krankheit auszubreiten, gibts ja nach der Vogel- und Schweine- nun auch noch die Mimosengrippe:

http://www.neuemedienmacher.de/ueber-uns/

http://www.neuemedienmacher.de/wp-content/uploads/2014/11/NdM_Glossar_15_Nov_2014.pdf

Mir gefällt vor allem die Ächtung des Wörtchens "wir" hervorragend, sollte dies ja wirklich umschrieben werden, auf dass sich in Zukunft kein "ihr" mehr diskriminiert fühlt, weswegen nun auch sicher bald die Verdammung des egomanischen "Ich" folgt, sind uns ja alle euch, vor allem, wenn alle Du Sie sind.

Ja, auch der "Integrationsverweiger" sollte im Köcher steckenbleiben, auch wenn es durchaus manchmal stimmt, zudem ist ein "Mensch mit Integrationsbedarf" auch nicht wirklich besser, aber immerhin schmerzfrei, und ich nenne die fade Nudelsuppe der Schwiegermutter deswegen auch in Zukunft "Suppe mit Salzbedarf", schließlich bin ich ja korrekt, selbst wenn mir beim Löffeln weiterhin das Gesicht einschläft.

Nun hat man allerdings leider nicht zu Ende gedacht, fehlen da ja noch einige Verbesserungen, und da ich gerade ohnehin verschnupft zu Bette liege, habe ich diesen Missstand nun behoben, auf dass meine Anregungen auch Einlass ins Glossar finden mögen:

Arsch - in Zukunft "Fleisch, das meistens zum Sitzen gebraucht wird". Darf nicht verwechselt werden mit dem "Fleisch, in das des öfteren hineingekrochen wird", wäre dies ja diskriminiernd, und wird deswegen vom Erstgenannten auch gerne mit einem lauten Furz bedacht.

Geige - "Zupfinstrument", oder auch "Ohrenschmeichler", allerdings nur, wenn Vanessa Mae an den Saiten würgt. Unterscheidung notwendig, da sich so eine Verbindung mit dem "Fleisch, das meistens zum Sitzen gebraucht wird" abfedern lässt, zudem klingt es höflicher.

Rose - abwertend gegenüber dem Gänseblümchen, deswegen in Zukunft "Blume, die aus Kenia kommt und sauteuer ist", zudem sollte eine vorangestellte Farbwahl ebenso unterlassen werden, haben ja schon viele weiße den Kopf ob der verweigerten Rotheit hängen lassen, und dies für immer.

Tisch - diese Bezeichnung führte schon öfters zu Unmut, möchte der Ess- ja nicht mit dem Leichenxxxx verglichen werden, und bevor nun der Verband der Wickelxxxxx auch noch Sturm läuft, sei der Begriff "Holz" empfohlen, welchem ein "das in Schweden wuchs und in Billiglohnländern zusammengepfriemelt wird" vorangestellt werden kann. 

Mensch - also das ist jetzt mal wirklich vollkommen abartig, werden damit ja gerne unschuldige Namens-Maier herabgewürdigt, weswegen hier ein "Lebewesen, das auf zwei Beinen geht und nichts zu tun hat" angemessener erscheint.

Langeweile - Ja, auch dieses Wort gilt es zu umschiffen, läuft die kurze Weile ja soeben zum Europäischen Gerichtshof, auf dass sie nicht mehr als klein und unbedeutend angesehen werde, weswegen uns (Sie sehen, ich lerne)  in Zukunft brav "Neue Deutsche Medienmacher" verwenden, versteht da ja jeder, was gemeint ist.

Falls Ihnen auch etwas eingefallen ist, dann können Sie ...oder Euch....Mann (und Frau), ist dummschwätzen anstrengend... kann Mann (und auch Frau) es ja in den Kommentaren posten, auf dass wir uns in Zukunft alle einer korrekten Wortwahl bedienen mögen. Andere Probleme haben wir ja scheinbar ohnehin nicht.

Gute Tageszeit, zu der die Sonne untergeht





Kommentare:

  1. Georg??? Korrigiere, bitte: die Geige hat Saiten, nicht Seiten :-)))

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    1. Danke. Ich lese zuviele Salafis, da verliert man den Blick für die richtige Rechtschreibung. :D

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  2. Paal, alias GUNKL hat auch ein paar sehr schöne nicht-diskriminierende Begriffe auf Lager:
    Toter = Stoffwechselbefreiter
    Trottel = Cerebral-Asket

    https://www.youtube.com/watch?v=PZ_vejs6fMU

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  3. Ich bin weder in Deutschland geboren, noch ist deutsch meine Muttersprache. Und dennoch fühle ich mich stets mitgemeint, wenn es "wir Deutsche" heißt. Dies ganz ohne Einsatz einer Integrationsarmada.

    Diskriminiert fühle ich mich von diesen Neusprechfreaks, die selbst anscheinend noch nicht so ganz in Deutschland angekommen sind und sich nicht mitgemeint fühlen, wenn ihr Ursprungsland nicht erwähnt wird.
    Weil sie sich eben nicht als deutsch empfinden.
    Not in my name!

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    1. Unsere rheinischen Konver(knall)tüten sind dafür tatsächlich das beste Beispiel, Munafiqun wie sie im Buche stehen. Dudeln ständig darabische Sprüche ab und sind die besten Muslime Deutschlands, immer bestrebt der Islamauslegung der Salaf zu folgen.

      Es ist schon sehr bemerkenswert, dass erst ein Vogel und ein Lau zum Islam rechtgeleitet werden mussten, um die Dawah in Deutschland zu dem zu machen, was sie jetzt ist: Eine erfolgreiche Rekrutierungsaktion bei den Verlierern unserer Gesellschaft für den real existierenden Islamischen Staat (oder zumindest für eine gelungene nationale Desintegrationskampagne).

      Jaaa, die Ummah kann stolz sein, auf unsere aufrichtigen nationalen Salafisten. Sie zeigen den Muslimen in Deutschland, wie der Islam wirklich zu verstehen, nämlich wörtlich.

      Nur blöd dabei, dass sie ja gar nicht ihren eigenen Ansprüchen und Maßstäben gerecht werden, solange sie nicht endlich Hidschra ins gelobte Kalifat unternehmen. Und so bleibt bei genauer Betrachtung von den stolzen Löwen der Ummah nur ein kleiner Haufen erbärmlicher Munafiqun.

      Die Welt darf mit ansehen, was real gelebter Islam der Altvorderen bedeutet. Daher ist es nur zu gut nachvollziehbar, warum unsere konvertierten Super-Prediger mit der eigenen Hidschra zögern und lieber noch ein Weilchen im Dar al-Harb verharren. Außerdem ist die Fitna der Kuffar-Almosen auch viel zu verlockend und so verdammt bequem (ist ja auch bald Weihnachten).

      Aber könnte dieses heuchlerische Verhalten jemals Allahs Gefallen finden, liebe Geschwister im Islam? In Anlehnung an einen Auspruch von Jesus möchte ich euch sagen: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein nationaler Salafist ins Paradies gelangt!

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    2. "Nur blöd dabei, dass sie ja gar nicht ihren eigenen Ansprüchen und Maßstäben gerecht werden, solange sie nicht endlich Hidschra ins gelobte Kalifat unternehmen."

      So ist es. volle Zustimmung dem obigen Kommentator.
      Auch wenn mich persönlich der Islam nicht überzeugt, möchte ich hier trotzdem darauf hinweisen, dass "gestandene" (konservative, orthodoxe) Islamgelehrte ganz andere Ansichten haben als unsere heimischen Geleerten.
      Das ist hier zu lesen:

      http://madrasah.de/leseecke/islam-allgemein/offener-brief-al-baghdadi-und-isis

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  4. Also, ich persönlich halte ja diese grobschlächtige Unterscheidung zwischen 'Salafisten' und 'Salafiten' für äußerst unglücklich, das läßt ja kaum Raum zum Differenzieren.
    Vielleicht könnte man das System, ausgehend von dem Paar Salafisten / Salafiten nach gegebenem Vorbild durch Extension und Reduktion um jeweils einen Buchstaben erweitern, wobei die Anzahl der Buchstaben den Grad der Gewaltbereitschaft kennzeichnet. Das sähe dann in etwa so aus:
    ...
    ...
    Salafistististen
    Salafististiten
    Salafististien
    Salafististen
    Salafistiten
    Salafistien
    Salafisten
    Salafiten
    Salfiten
    Saliten
    Salten
    Saten
    Sten
    ...
    ...
    Wie man sieht, ist das System in Richtung Gewaltbereitschaft fast unbegrenzt erweiterbar, was der Intention Allahs und seines Proleten sicher entgegenkommt, wohingegen wir nach unten schnell an natürliche Grenzen stoßen. Na, macht ja nichts. Dass da Bedarf besteht ist eh unwahrscheinlich.
    Zur weiteren Verfeinerung könnte man dann durch entsprechende Attributierung die Ausprägung der gruppenspezifischen Gewaltaffinität innerhalb der jeweiligen Gruppe graduieren.
    Da hierfür als Attribute so Begriffe wie 'radikal' oder gar 'extremistisch' wegen ihrer durchweg negativen Konnotation ausscheiden, würden sich vielleicht verschiedene Abstufungen des freundlichen Wörtchens 'moderat' (nicht wahr, dabei wird einem doch richtig warm ums Herz) anbieten. beispielsweise so:

    gänzlich unbeschreiblich moderat
    super hyper elefantös moderat
    ganz hervorragend moderat
    außerordentlich moderat
    unübertrefflich moderat
    monumental moderat
    exorbitant moderat
    äußerst moderat
    mega moderat
    sehr moderat
    moderat
    etwas moderat
    wenig moderat
    so lala moderat
    leidlich moderat
    weniger moderat
    sehr wenig moderat
    noch weniger moderat
    eingeschränkt moderat
    sehr eingeschränkt moderat
    kaum noch irgendwie moderat
    nicht mehr recht erkennbar moderat
    ...
    ...

    Schon mit dem hier ausgearbeiteten Modell lassen sich 22x13=286 Grade der Gewaltbereitsch... tschuldigung, meinte natürlich: der 'steigerungsfähigen Friedfertigkeit' eindeutig benennen, von "nicht mehr recht erkennbar moderaten Salafistististen" bis "gänzlich unbeschreiblich moderaten Sten" spannt sich da ein wahnsinns Spektrum auf!

    Jetzt brauchen wir nur noch ein hochpräzises Meßgerät, um bei den jeweiligen Leuten den zu bezeichnenden Grad der Gewaltbereitsch... tschuldigung, meinte natürlich: 'steigerungsfähigen Friedfertigkeit' auch exakt festellen zu können.
    8=( ;-Þ

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    1. Kreativ bist du ja! ;)

      Ich bin Sleid

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    2. @Anonym26. November 2014 14:12
      "Kreativ bist du ja! ;)
      Ich bin Sleid"


      Ja, nicht wahr? Mein schickes Hütchen habe ich selbst designt!
      8<{;-D

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  5. Bayerischer Rundfunk ächtet die männliche Endung
    http://www.cicero.de/salon/geschlechterkorrekte-sprache-bayerischer-rundfunk-aechtet-maennliche-endung/58535

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  6. @ Anonym26. November 2014 13:06

    [....Bayerischer Rundfunk ächtet die männliche Endung....]

    Auch wenn die männliche Endung meist nur zehn bis fünzehn Zentimeter beträgt, sollte man sich das doch nochmal überlegen. Wer weiß wie die Masse der Männer reagiert, wenn sich ersteinmal flächendeckend Kastrationsängste in unserer Gesellschaft festgesetzt haben.

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  7. http://mephisto976.de/news/nicht-jeder-salafist-ist-ein-terrorist-46701

    hier sagt es mal einer es giBT friedliche "Salafisten" die als Hassprediger bezeichnet werden. Und diese gilt es zu respektieren wie jeden anderen auch.

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    1. @Anonym26. November 2014 16:03

      Stimmt! So wie sich nicht jede Bronchitis zur Lungenentzündung auswächst, hat auch längst nicht jeder Hassprediger das Zeug zum Terroristen. Bestimmt können viele davon kein Blut sehen. (Zumindest nicht ihr eigenes.)
      Und natürlich habe ich Respekt vor denen, sowohl vor den einfachen Hasspredigern als auch vor den terroristischen Hasspredigern: Wie vor einem freilaufenden Leistenkrokodil oder anderen archaischen Bestien. Allerdings haben wir auch probate Mittel dagegen, wir müssen sie nur anwenden.

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  8. Wow - looks like Bayerischer Rundfunk and Neuemedienmacher are overwhelmed by the discussion about the guy on the traffic light for pedestrians. Not enough females popping up on traffic light.
    More serious: I am missing the words apostate, atheist, kufr, heathen, .... Or is someone again afraid to do something against these highly negatively charged words since the religious feelings of the few might be hurt.
    How about Hallodri"

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    1. "More serious: I am missing the words apostate, atheist, kufr, heathen, .... Or is someone again afraid to do something against these highly negatively charged words since the religious feelings of the few might be hurt."

      Worte sind nicht das Problem, sondern der Geist dahinter, der sie verwendet.
      "apostate, atheist, kufr, heathen" werden von Leuten benutzt, die eine bestimmte Ideologie verfolgen, und wenn man ihnen "alternative" politisch korrekte Bezeichnungen nahelegt, meinen sie immer noch dasselbe.

      Während man sich ausführlich Gedanken darüber macht, wie man Menschen mit einer dunklen Hautfärbung politisch korrekt bezeichnen könnte, meidet man das eigentliche Problem des Rassismus'. Ohne Rassismus könnte man jede Bezeichnung verwenden, denn die Kränkung liegt nicht in dem Wort, sondern in der Haltung dahinter.

      Wenn Asiaten uns als Langnasen bezeichnen, ist das sicherlich genauso unnett, wie wenn wir sie als Schlitzaugen bezeichnen, aber was wäre anders, wenn sie uns nun plötzlich als Maximalnasierte bezeichnen würden?

      Ich verbinde mit "Zigeunern" positive, wahrscheinlich naiv-romantische Bilder, habe mir daher beim Zigeunerschnitzel nie was gedacht. Nun wurde es umbenannt, da "Zigeuner" wohl ein Schimpfwort ist. Diejenigen, die Vorurteile gegen "Zigeuner" haben, werden diese nicht ablegen, nur weil sie sie jetzt anders nennen sollen. Und ich träume manchmal noch vom "Zigeunerleben"...

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    2. @ Anne Luehse 0153
      I could not more agree with your statement.
      However, the point I was trying to make is the fact that no one dares to attack religions for their degrading and blunt racism.
      Peace from Borneo





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    3. @Ulf
      Ja, und da hast du auch den Nagel auf den Kopf getroffen.
      Vielleicht sollte man es den "Neuemedienmachern" mal vor die Füße werfen und sich darauf freuen, wie sie "apostate, atheist, kufr, heathen" politisch korrekt ausdrücken würden.
      :-)

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  9. Schon seit vielen Jahren gibt es eine Diskussion darüber, ob die "Politische Korrektheit" (böse Zungen sprechen auch "Korrektur") einen Sinn mache, oder bloß nur Unsinn sei. Hier wird etwa der talienischer Schriftsteller Umberto Eco zitiert:

    „Umberto Eco hat es auf den Punkt gebracht, indem er sagte: Die ‚Politische Korrektheit’ ist überhaupt nur dazu da, um das einer Sache zugrunde liegende, aber ungelöste Problem zu kaschieren.

    Eco hat Recht. Die PC fragt nicht, ob man ‚Neger’ liebt oder nicht, ob man ‚Zigeuner’ akzeptiert oder nicht, ob man ‚Eskimos’ für Rohfleischesser hält oder nicht, sondern sie begnügt sich mit einer oberflächlichen, sprachlichen Kosmetik. Und genau das ist verlogen.“

    (Peter Stiegnitz: „Das darf man nicht mehr sagen“, in: Wiener Zeitung, 14.2.2009)

    Oder hier noch ein Link zu Hans Winkler (Gastkommentar, "Die Presse.com", Wien)

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/389289/Die-politische-Korrektheit-ist-politisch-nicht-korrekt

    Nun kann man über die "political correctness" noch länger streiten, aber gefährlich wird sie vor allem, wenn sie auch die Intoleranz schützt! Daher ist beim Thema "Salafismus" ein politisch korrekter "Anstandswauwau" vollkommen fehl am Platz. Hier müssen die Masken endlich fallen und Klartext gesprochen werden! Dazu der französischer Philosoph Claude-Adrien Helvetius (1715 - 1771):

    " Wer die Intoleranten duldet, macht sich an ihren Verbrechen mitschuldig."

    mfg
    Mario Mondgötze

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  10. Diese Sprachregelungen sind wirklich der allergrößte Schwachsinn! Das führt lediglich dazu, dass auch das neue, vermeintlich politisch korrekte Wort nach einiger Zeit auch zu einer Art "Beleidigung" wird. Man denke an das eigentlich neutrale Wort "Ausländer". Da es häufig in negativen Zusammenhängen in Nachrichten auftauchte (ob nun zu Recht oder zu Unrecht ist dabei irrelevant) klang es irgendwann wie eine Beleidigung. Dann verwendete man "Migranten". Aber auch mit diesem Wort passierte dasselbe. "Menschen mit Migrationshintergrund" war dann die neueste Errungenschafts. Aber auch damit wird es ähnlich verlaufen, zumal es auch unpraktisch lang ist und von manchem bereits mit "Migros" abgekürzt wird, was dann sogar nach "Negros" klingt. Überspitzt gesagt: Ob ich nun "Du Hurensohn" oder
    "Du Sohn eine Prostituierten" oder "Du Mensch mit Vorfahren mütterlicherseits, die im Bereich der käuflichen Liebe tätig sind" sage ändert nichts der Bedeutung. Man kann Probleme nicht durch umbenennen lösen. In meinen Augen hat diese Rumdoktorei sogar eher einen gegenteiligen Effekt. Dazu fällt mir der folgende, etwas böse Witz ein:
    "Man darf jetzt nicht mehr 'schwarz fahren' sagen. Es muss heißen 'fahren, wie es die Farbigen tun'"

    Action Jackson

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  11. Im Ernst: Ich werde ab jetzt, wenn ich es nicht vergesse, Salafiten statt Salafisten schreiben.

    Warum?
    Ich denke mal, dass die Anhänger der Salafiyya beim Wort "Salafisten" durch dessen Endung beleidigt sind. Sala- fisten: da können anzügliche Assoziationen aufkommen, die den Salafiten nicht genehm sein dürften.

    Da mir an Polemik nichts liegt, lasse ich mir das Missfallen der Salafiten gesagt sein, und lasse den missliebigen Begriff.

    Für mein Anliegen ist die Bezeichnung "Salafiten" genauso tauglich.
    "Sala..sten": Anhänger des Salafismus, einer Ideologie.
    "Salafiten": Angehörige eines Stammes, der sich von den Salaf ableitet
    (analog zu Israeliten oder Semiten)

    Es passt, die Salafiten als Stamm zu sehen, finde ich.

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