Sonntag, 3. Februar 2013

Ahmad Mansour und der Ehrenmord

https://www.facebook.com/mansour.ahmad/posts/10151708672218065?comment_id=233556348&notif_t=feed_comment_reply

Ein wirklich sehr guter Text von Ahmad Mansour, welchem ich hiermit meine Hochachtung ausdrücken möchte, sind ja derartig offene Auseinandersetzungen zum Thema Gewalt gegen Frauen sehr, sehr selten und werden zumeist mit der Rassismuskeule auch sofort erschlagen. Es darf nicht darüber gesprochen und auch nicht diskutiert werden, jegliches Verbrechen wird sofort relativiert und schöngeredet und doch gibt es sie - andauernd und immer wieder, wobei die meisten Fälle Gott sei Dank nicht blutig enden, was jedoch nicht als eine Besserung der Situation gedeutet werden darf, beugen sich die meisten Mädchen und Frauen ja einfach den Befehlen des männlichen Verwandtschaftsumfelds und können so zumindest  überleben.

Wie? Ich verallgemeinere? Durchaus nicht, so weiß ich schon, dass viele sich von den alten Traditionen gelöst haben und doch ist die Gruppe der Töchterunterdrücker nicht klein und auch keine mickrige Minderheit, beginnt Bevormundung ja schon im Kleinen, was das Ganze nicht wirklich besser macht:



Nein, ich glaube nicht, dass der selbstgefällige Vater in diesem Video seiner Tochter etwas antun würde und doch verhindert er ihr selbstbestimmtes Leben und es ist mir deswegen auch vollkommen wurscht, wie das in seinem Herkunftsland gehandhabt wird - hier gibts darüber nichts zu diskutieren und das selbst dann nicht, wenn sich alle heimischen Islamverbände jammernd und heulend am Boden wälzen. Der Wille dieser Männervereine darf nicht wichtiger sein als der Wille des bzw der Einzelnen und selbst die Meinung eines Imams juckt mich dabei wenig, so geht in unserem Lande der weltliche Staat ja vor, was zwar nicht jedem gefallen muss, er aber trotzdem verinnerlichen sollte, ist er sonst ja eben nicht integriert. Perfekte Deutschkenntnisse sind keine Garantie für eine gelungene Eingliederung in die hiesige Gesellschaft, ist ja die innere Einstellung ja viel, viel wichtiger und dies sieht man auch an obigem Beispiel, ist der kuhhandelnde Erzeuger ja dem europäischen Sozialverhalten ferner als der Mond von der Erde.

Es gibt aber auch Gutes zu berichten, gibt es da ja einen Verein, welcher eine Veränderung bewirken will und sich gegen Unterdrückung im Namen der Ehre einsetzt: Heroes

http://www.heroes-net.de/
http://www.spiegel.de/schulspiegel/leben/junge-muslime-echte-helden-gegen-falsche-ehre-a-668832.html

Es wundert mich ehrlich, warum derartig gute Projekte fast unbekannt durch die Gegend werkeln und ein Bushido einen Bambi in die Pratzen gedrückt bekommt, scheint ja der Wurm sich durch unsere Wertigkeiten zu fressen und einzig der laut Brüllende wahrgenommen zu werden, auch wenn er noch soviel Schmarrn von sich gibt. Vernunft und Intelligenz arbeiten zumeist in der Stille und dies muss sich vor allem bei der derzeitigen Lage dringend ändern, deshalb möchte ich an die Fernsehmacher eine Bitte richten: Laden Sie das nächstemal keine verschleierte Schweizerin und keinen leintuchtragenden Selfmade-Scheich zu sich ins Studio, sondern Menschen die wirklich etwas zu sagen haben. Keine kamerageilen Schwätzer, sondern Leute, die wirklich etwas zum Guten bewegen wollen. Scheiß auf die Quote, es lebe die Vernunft. Zumindest sollte es so sein. Finde ich zumindest.

Guten Abend


Kommentare:

  1. Umm Duadachschaden3. Februar 2013 um 10:07

    Da kann ich Ihnen nur beipflichten Herr Elser.
    Auch Serap Cileli kann ich immer nur danken für ihre Arbeit und ihr mutiges Handeln, trotz aller
    pöbelnden Angriffe der Fraktion der Unterbelichteten und Rüpel, die sich einbilden
    etwas zu sein, nur weil sie Eier in der Hose haben, auf denen Allah steht.
    Und warum ein Bushido einen Preis für gelungene Integration erhalten hat, zeigt die Dummheit der Verantwortlichen. Bushido hat eine deutsche Mutter und einen nordafrikanischen Vater,ist hier geboren. Was gibt es da an Integration ?
    Und sein Verhalten hat immer gezeigt, dass seine soziale Kompetenz niedriger als ein Stück Toast ist.

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  2. Hier ein neues Video von Sabri:

    https://www.youtube.com/watch?v=Lz9I0RiuOfw

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    1. Am Ende des 2. Teils stellt Sabri eine Frage: Worin unterscheiden sich denn nun parktizierende Moslems von Salafisten?"
      Der 3. Teil ist noch nicht online. Meine Antwort an Sabri wäre: "Normale praktizierende Muslime" hören Musik, haben Familienphotos an der Wand und geben auch dem anderen Geschlecht die Hand. Ich arbeite in Familien, in denen auch der Islam "normal" praktiziert wird, weiß also wovon ich rede. Auch müssen deren Kinder kein Kopftuch tragen und sie sehen ihrem männlichen Gegenüber auch in die Augen. Aber dass sind denn wohl wieder Kuffarmoslems, arme Salafis...Achja, dass einige sich als gläubige Muslime bezeichnen, dann und wann aber auch Alkohol trinken, macht sie für mich sympathisch....Salafis nennen sie Höllenbewohner lol

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    2. Ich hoffe, dass Muslime endlich mal gegen diese Idioten Stellung beziehen. Ich kenne sehr viele "moderate" Muslime, werde auch weiterhin mit denen darüber reden. Aber mir fehlt eine übergeordnete islamische Distanz, die endlich mal Stellung bezieht. Im kleinen Rahmen habe ich schon oft Äusserungen gegen die Salafiten gehört. Es wird an der zeit, dass sie auch im ganzen Stellung beziehen...gegen die Kaftanträger...

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  3. die Videos von Sabri Ben Abda und von Millatu Ibrahim sehen verdammt ähnlich aus. Animation, Schrift, Effekte und Musik (vorallem die Stimmverzerrung). Zufall?

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    1. Sabri ist nicht der einzige der sich mit Videobearbeitungsprogrammen auskennt, Reda Seyam bedient sich u. a. auch gerne dieser Technik, die für ihn doch eigentlich als radikaler Islamist auch das Werk des Teufels sein müsste! Jedoch sind diese Salafisten für ihre Doppelmoral bekannt, die Hauptsache für sie ist doch dass das Geld für sie fließt und sie damit die anderen Religionen und deren Anhänger bekämpfen können, und dass nennen diese Verblendeten dann den heiligen Krieg, den sie mittlerweile auch in vollem Ausmaß und notfalls mit Gewalt gegen den Westen führen!



      http://www.report-k.de/Politik/Lokales/Islamist-Reda-Seyam-weist-sich-in-Koeln-als-Journalist-aus-und-schlaegt-in-Berlin-auf-Spiegel-TV-Team-ein

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