Dienstag, 19. Februar 2013

Die Fatwa von der Mehrehe

Ich liebe Fatwas. Sie sind so......nein, nicht klug, ich suche ein anderes Wort......nein, auch nicht lieblich......ich habs: Doof. Und lächerlich auch. Wie? Ob ich schon wieder einen neuen Gassenhauer erblickt habe? Ja und zwar auf www.ahlu-sunnah.com, einem wahren Hort des Stumpfsinns, erklärt man da ja im folgenden Aufsatz den richtigen Umgang mit der Mehrehe in Deutschland:


Sie möchte heiraten, doch das Gesetz erlaubt keine Mehrehe


Sie möchte heiraten, doch das Gesetz erlaubt keine Mehrehe. Was sollte sie tun?

Frage (Nr. 11744):
Ich bin kürzlich zum Islam konvertiert. Als ich mich mit dem Islam beschäftigte, doch bevor ich ihn annahm, verabredete ich mich mit einem muslimischen Mann. Wir verliebten uns und führen immer noch eine Beziehung. Ich fühle mich extrem schuldig! Ich liebe ihn und er liebt mich, doch ich verstehe, dass ich meine Beziehung mit ihm beenden muss, wenn wir keine Lösung für unser Problem finden. Er fühlt sich ebenso schlecht wie ich. Er hat mich gebeten, ihn zu heiraten, doch er ist bereits verheiratet und wir leben in einem Land, in dem Polygamie nicht erlaubt ist. Gibt es die Möglichkeit, dass wir eine islamische Heirat durchführen, die im Islam anerkannt wird, doch nicht vom Staat, sodass er keine Probleme bekommt?

Antwort:
Alles Lob gebührt Allah.

Erstens:

Wir preisen Allah, dass Er dich zum Islam führte, und wir bitten Ihn darum, deine Rechtleitung und Frömmigkeit (Taqwā) zu erhöhen.

Zweitens:

Der Islam erlaubt die Mehrehe, auch wenn du in einem Land lebst, in dem sie nicht gestattet ist. Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „dann heiratet, was euch an Frauen gut scheint, zwei, drei oder vier.“ (4:3).

Gemäß einem bei Bukhāri von ibn `Abbās überlieferten Hadīth sind die Besten dieser Ummah diejenigen, die die meisten Ehefrauen haben. Der Prophet (Allahs Frieden und Segen seien auf ihm) praktizierte die Mehrehe, wie auch die rechtgeleiteten Khalīfen. Es besteht ein Konsens unter den Gelehrten zu dieser Angelegenheit. Die Schwester, die diese Frage gestellt hat, darf den Mann in Anwesenheit ihres Wali (Beistand) und zweier Zeugen heiraten und die Ehe bekannt geben, um die notwendigen Bedingungen einer Eheschließung zu erfüllen. Es ist nicht notwendig, dies offiziell registrieren zu lassen. Es ist auch nicht notwendig für die erste Frau, davon zu wissen. Dies gilt, wenn die Heirat möglich ist. Ist sie nicht möglich, dann lautet unser Rat an die Schwester, dass sie den Mann vergessen sollte, solange die Angelegenheit kompliziert ist. Allah sagt (ungefähre Bedeutung):
„… Und wer Allah fürchtet, dem schafft Er einen Ausweg (aus jeder Schwierigkeit)“ (65:2)
„Und wenn die beiden sich trennen(durch Scheidung), wird Allah jeden aus Seiner Fülle bereichern. Allah ist allumfassend und allweise.“ (4:130).
Es kann besser sein, diesen Mann nicht zu heiraten, und Allah kann ihr einen anderen Mann zur Ehe geben. Sie hat Recht, wenn sie sagt: „Ich verstehe, dass ich meine Beziehung mit ihm beenden muss, wenn wir keine Lösung für unser Problem finden.“
Sie sollte ihr Herz daher auf den Gottesdienst konzentrieren, die Regeln des Islams lernen, ihren Glauben stärken und Allah anflehen, sie zu leiten und sie standhaft sein zu lassen.

Scheikh Dr. Khālid ibn ‘Ali al-Muschayqih

Und ich dachte immer, dass sich die Orte der Massenfummelei Swingerclub nennen. Tja, wieder etwas dazugelernt, wobei sich für mich nichts ändert, mache ich ja auch weiterhin einen großen Bogen um diese Etablissements, egal ob sich diese nun "zum fröhlichen Rudelbums" oder auch "zur geilen Fatwa" nennen. Ist nix für mich alten Monogamisten. Da kann mich auch kein Gott umstimmen.

Guten Abend


Kommentare:

  1. Sklaven des Islam-- Der Verschleierte Völkermord der Araber
    https://www.youtube.com/watch?v=2IKa5jy7Bgo

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  2. Ich war mal vor Jahren von einem Klassenkameraden zu einem Vortrag in seine junge Gemeinde eingeladen worden. Thema "freie Liebe". Da wurde vorgeschwärmt, wie toll das doch wäre, wenn eine Frau mit 9 Männern zusammenlebt. Während die Protestanten dort alle begeistert schienen, habe ich mich mit meinen beiden Freundinnen nur dumm angeschaut. Irgendwie konnte ich mir das für mich nicht vorstellen. Allerdings frage ich mich, was nun der Unterschied zwischen dieser Kommune und einer Vielehe ist. Außer, dass im Islam festgelegt ist, dass nur ein Mann mehrere Frauen haben darf, ist dies für mich auch eine Art von Kommune- halt eine nach islamischer Vorstellung.
    Ich bin da auch wie du Georg eher konservativ und monogamistisch eingestellt.

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    1. Konservative Einstellung könnte genau so auf die Akzeptanz hindeuten...

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  3. Umm Duadachschaden19. Februar 2013 um 09:56

    es gibt aber einen feinen Unterschied, nämlich

    dass ein Mann aus diesem Kulturkreis alle seine Frauen
    nicht selbst ernähren muss, wie es im Koran vorgeschrieben ist,sondern hier mit Einverständnis des Staates, alle von Hartz4 leben können, nebst unzähligen Kinderlein und sogar
    in mehreren Wohnungen, da es zu den Besonderheiten seiner
    Religion gehört und man natürlich seinen Frauen in der Heimat nicht zumuten kann, ohne diesen "Göttergleichen" zu bleiben.

    Und hier kann er im übrigen islamisch, so viele Frauen heiraten wie er will, da es kein Zentralregister gibt und die Moscheen dies nicht weiter geben. Es ist zur Zeit
    bzw, seit längerer Zeit unter Salafisten üblich, so viele
    junge Frauen wie möglich, verliebt zu machen, sie mit Heirat in der Moschee zu ködern und damit zur Konversion zu bringen. Bringt Punkte für das Paradies. Dann wird Frau
    rücksichtslos ausgetauscht gegen die Nächste.
    Und labile Frauen, die eine bestimmte Disposition haben
    sind leichte Beute für diese Kriminellen und ihre Sekte.

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  4. Die orthodoxen "Muslime" glauben doch, das nur eine streng islamische Gesellschaftsordnung ein besseres und gerechteres Leben für alle Menschen bedeuten kann.
    Eine wesentliche Ungerechtigkeit fängt doch aber schon mit der Polygamie an. Auch wenn wir einmal die Ungleichbehandlung von Mann und Frau in Bezug auf Auswahl mehrerer Ehepartner außer Acht lassen, so stellt sich doch die Frage, warum im Idealfall (alle Menschen wären sunnitische "Muslime", würden den Koran wörtlich auslegen und unsere Welt wäre ein absolut friedlicher Ort) rund 25 Prozent der Männer überhaupt keine Chance hätten, sich erfolgreich nach einer Lebenspartnerin umzuschauen, weil der gesamte "Vorrat" an Frauen schon vergeben wäre.
    Gleichzeitig bescheinigen ihnen dann auch noch irgendwelchen Hadithe, dass sie nicht zu besten der Ummah gehören können, egal welchen Beitrag sie zur islamischen Gesellschaft auch leisten, da sie ja nicht Allahs "Frauenbevorratung" maximal eingehalten haben.
    Was für eine Idiotie im Namen eines angeblich gerechten Gottes.
    Und eben weil dieses koranische Konzept so stumpfsinnig ist, kann es auch nur einem menschlichen Geist entsprungen sein, in einer Zeit, als kriegsbedingter Frauenüberschuss an der Tagesordnung war.
    Somit sind und bleiben "Muslime" also doch Mohammedaner!!!

    Ich bin Sleid

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    1. Nun, das mit dem Männerüberschuss war in der Expansionphase des Islam keinerlei Problem. Immerhin kann man im Dschihad ungläubige Frauen erbeuten. Deren Ehe galt als aufgelöst. Von denen darf man so viele genießen, wie man möchte (Konsens aller Rechtsschulen). Übrigens hatten die (Sex-)Sklavinnen nicht das Recht, Schleier zu tragen.

      Gruß
      Dirk

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    2. Wie kommt es eigentlich, dass Dirks wie du nicht erwähnen, dass man Jihad nicht für Kriegsbeute führt.

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    3. @Dirk

      Ich beziehe mich in meinem Gedankenspiel ja auch eine mehr oder weniger "ideale" islamische Gesellschaft, quasi das Endergebnis einer islamischen Weltherrschaft.
      Nach eigenem Verständnis der Salafisten alias Wahabiten alias Islamfaschisten liegt das Hauptziel ihrer öffentlichen Betätigung darin begründet, dem Islam zum weltweiten "Sieg" zu verhelfen und ein Weltkalifat zu errichten - was ihnen Allah (aber wohl eher Mohammed) im Koran versprochen hat.
      Dieses dient natürlich keinem Selbstzweck, sondern soll die Basis einer besseren, friedlichen und gerechten Welt sein.
      Eben diese Welt wäre meines Erachtens aber zu rund 25 Prozent aller männlichen Muslime von vornherein absolut ungerecht, entspräche aber sich widersprechenden Aussagen des Korans.
      Um Gerechtigkeit für alle zu erreichen, müssten entsprechende Teile des Korans und der Sunna neu bewertet werden, was dann aber die Glaubwürdigkeit eben dieser in Frage stellen würde.
      Was geschieht mit all den Männern, die keine Frauen abbekommen können? Schwul werden ist ja schließlich haram.
      Werden die chemisch oder physisch kastriert um ruhig gestellt zu werden? Werden entsprechend viele Frauen geklont?
      Kann solch ein Zustand als gerecht bezeichnet werden? Kann solch ein Quatsch die Wunsch eines allmächtigen Wesens sein???
      Das denke ich nicht!

      Ich bin Sleid

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    4. @Tamer,

      Sure 48, Vers 20: "Allah verhieß euch, reiche Beute zu machen und beschleunigte sie euch und hielt der Leute Hände von euch ab, zum Zeichen für die Gläubigen, um euch auf einen rechten Pfad zu leiten; ..."

      Im Übrigen könne Sie sich über die Herkunft des Begriffs "Razzia" (< ghazwa) informieren - ursprünglich kleineren dschihadistische Beutezüge (Sklaven, Sklavinnen, Gold etc.).
      Warum war die islamische Expansion so erfolgreich? Versprochen wurde das Paradies oder - im Überlebensfall - reiche Beute, eben auch an Frauen (sozusagen konnte nix schiefgehen in der Ideologie).

      Gruß
      Dirk

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