Montag, 25. November 2013

Hamed Abdel Samad in Ägypten entführt?

http://www.focus.de/politik/ausland/aegyptische-journalisten-melden-deutsch-aegyptischer-autor-abdel-samad-offenbar-entfuehrt_id_3429470.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/hamad-abdel-samad-deutsch-aegyptischer-autor-offenbar-entfuehrt/9122840.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article122228476/Deutscher-Publizist-in-Aegypten-verschwunden.html

http://www.ruhrbarone.de/deutsch-aegyptischer-autor-hamed-abdel-samad-entfuehrt/

Ich hoffe, dass sich diese Nachricht in Luft auflöst und Hamed wieder unversehrt auftaucht, habe ich ja selten so das Quaken einer Ente erbeten wie bei dieser Geschichte und ich hoffe auch, dass folgende Petition, welche im Internet die Runde macht, unnötig ist, jedoch kann sie nicht schaden, kommt man sich ja zumindest nicht so hilflos vor.

Petition auf Change.org

Ja, ich weiß, viel ist das nicht, aber mehr kann unsereins nicht tun, außer vielleicht noch einen Spruch des deutschen Mathematikers Georg Christoph Lichtenberg hier anzuführen:

"Es ist fast unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.."

Hamed hat schon viele Fusselbärte versengt. Mögen sie auch weiterhin brennen.

Guten Tag


Kommentare:

  1. Hamed Abdelsamad: "Im Islam ist die Ablösung von Ehr-Komplex unvollständig."
    Er hat die Wahrheit gesagt.
    Leider wäre er nicht der Erste, der dafür büßen müsste.
    Hoffentlich ist es eine Ente ....

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  2. Ich mag Hamed nicht, und darum kann er bleiben, wo der Pfeffer wächst. Vor wenigen Monaten distanzierte er sich noch von PI und riet Imam Idriz sogar zu einer Anzeige gegen Stürzenberger, was ich wirklich gut finde. Aber insgesamt doch ein unsympathischer Zeitgenosse.

    Wer sich in Gefahr begibt...

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    1. Ich habe ihn bei einem Abendessen persönlich kennengelernt und muss sagen, dass er alles andere als ein unsympathischer Zeitgenosse ist. Aber das ist ja persönliche Geschmacksache.

      "Wer sich in Gefahr begibt": Was soll denn das heißen? Sollte er (und wir alle) lieber die Klappe halten, nur weil unsere Meinung ein paar durchgeknallten Faschisten nicht passt?

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    2. Sie billigen die Entführung einer Person (und mehr) als legitimes Mittel, um diesen mundtot zu machen und weil ihnen seine Nase nicht passt!? Was sind sie denn bitte für ein charakterloses Subjekt?

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    3. 6 kommentare soweit und nur einer, der die entführung feiert. das macht mir hoffnung. (allerdings weiß ich natürlich nicht, welchen bodensatz georg bereits gefiltert hat.)

      auch wenn es wenig helfen wird, ist mein wunsch fromm und stark: erbauer, so es dich gibt, beschütze den hamed!

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    4. dem kann man nur zustimmen. gerade wegen seiner vitae ist es hamad nicht hoch genug anzurechnen, das er an dieser welt nicht verzweifelt ist und auch seinen humor nicht verloren hat. gott schütze unseren hamed l'Amazigh

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  3. @Anonym25. November 2013 03:16

    Ihre Anmerkung "Wer sich in Gefahr begibt..." ist völlig deplaziert und unangebracht, denn Hamed Abdel ist Ägypter und hat das Recht sein Heimatland zu besuchen und dass OHNE Gefahr zu laufen von radikalen Islamisten entführt zu werden!

    Zunächst einmal hoffe ich das sich diese Geschichte um das Verschwinden von Hamed Abdel als ein Missverständnis aufklärt und das er wohlbehalten und unbeschadet wieder auftauchen wird, denn Hamed Abdel ist ein Teil der Muslime mit denen man gerne das Zusammenleben ohne Vorurteile praktiziert. Er ist ein Angehöriger des Islam, den ich ohne Vorbehalt an meiner Seite vertreten möchte, denn er ist KEIN Befürworter der radikalen Muslime die all das verteufeln was NICHT zu ihrer unmenschlichen Weltanschauung gehört.

    Was bilden sich diese extremistischen Muslime dabei ein, wenn sie sich überall auf der Welt wie die Axt im Wald benehmen und allen anderen Menschen den Glauben mit Gewallt aufzwingen wollen, den diese vom rechten Weg abgekommenen Fanatiker als ihr alleiniges Recht ansehen und ihre Ansicht von Gott durch Mord und Elend verbreiten wollen?
    Nein, diese religiösen Rambos sind keine Muslime, sie sind die Missgeburt der Hölle und aus der Selbigen emporgestiegen, um das Elend auf der Welt als die Vertreter von Satan weiter zu verstärken und zu verbreiten.

    Auch ein Pierre Vogel ist ein Vertreter Satans, denn er spricht als ein Scheinheiliger darüber das der Materialismus den Menschen nicht glücklich macht. ER jedoch spricht vor einem großen Haus und einem Ferrari. Auf diesem Ferrari steht der Name von Pierre Vogel mit dem alleinigen Anspruch auf diese Karosse geschrieben (siehe dort in weißer Schrift geschrieben: Pierre Vogel.de – copyright by)! http://www.youtube.com/watch?v=peB0-vyUalU

    Wer sich auf die Seite dieser Satansjünger der Salafisten stellt, der muss schon ein sehr gestörtes Verhältnis zu sich selber, seinen Mitmenschen gegenüber und dem Glauben haben, der von diesen verblendeten Fanatikern völlig falsch verstanden wird. Aber was will man auch von Satan und seinen Boten anderes erwarten, denn das Wort Mensch und der Glaube findet in ihrem Wortschatz in der Wirklichkeit keine Bedeutung!

    Wer den Satan und seine Jünger bekämpfen will, der muss sich für das kalte Wasser entscheiden!

    Zum Ende meines Kommentars möchte ich noch einmal auffrischend erwähnen dass ich aufrichtig hoffe dass Hamed Abdel kein Leid zugeführt wird und er uns als bald wieder wohlbehalten durch seine unversehrte Anwesenheit begegnen wird, denn Hamed Abdel gehört für mich zu den Menschen, die das Dasein der Menschheit auf eine angenehme Art bereichern und NICHT das bekämpfen, was NICHT ihrer Religion entspricht.

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  4. Georg, warum schließt du dich eigentlich nicht der wiedergegründeten Weißen Rose an? Die würden dich doch bestimmt sofort aufnehmen!

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    1. Die Mitgliedschaft bei boxvogel ist auch ehrenwert.

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    2. das ist wohl wirklich ehrenwert. denn die weisse rose ist etwas aus der geschichte, aber der boxvogel ist aktuell L'Amazigh

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    3. Weil er clever ist und weiß, dass die "Weiße Rose" eine Schande für ihren namensgebenden Vorgänger ist und wohlwollend als pathetisch und anmaßend betrachtet werden kann. Wohlwollend.

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