Sonntag, 6. Mai 2012

Die Messerstecherei von Bonn

http://www.derwesten.de/politik/mordkommission-nach-gewalt-bei-pro-nrw-gegendemo-id6624522.html



Nun, ich und viel andere wissen, dass die überwiegende Mehrheit der Muslime nicht hinter den Salafisten steht und ich denke mal, das diese auch wissen, dass die wenigsten Deutschen mit Pro-NRW einverstanden sind - jedoch hilft dies in diesem Fall nichts, auch wenn dies der Herr Jäger noch so sehr betont. Es hilft den niedergestochenen Polizisten nichts, es hilft den Menschen in Bonn nichts und es hilft auch bundesweit nichts, geht die extremistische Saat ja sehr gut auf und wächst immer mehr in den Himmel - in beiden Richtungen.

Warum aber muss ich und die überwiegende Mehrheit der Bürger dies ertragen? Kann mir das einer erklären? Einer schiebt dem anderem die Schuld zu, das Wort "Hetzer" wird herumgereicht wie ein verwelkender Blumenstrauß und ein Idiot nach dem anderen meint, sich auf Kosten der Allgemeinheit in den Mittelpunkt stellen zu müssen:



Ich habe es satt und mir schwillt schön langsam der Hals auf Rekordgröße, kann ich es ja überhaupt nicht verstehen, was es einer Demokratie schaden würde, wenn man Salafisten und Pro-Nrw als das sehen würde, was sie nunmal sind - gewaltbereite Vollpfosten auf dem Weg des Extremismus. Wohin Toleranz gegenüber solchen Radaubrüdern führt sieht man ja gut in der nicht allzualten Geschichte, war der Mörderclub der Nazis ja zuerst auch nur ein kleiner Haufen, welchen keiner so richtig ernst nahm - Millionen von Menschen durften diese Fehleinschätzung mit dem Leben bezahlen. Nun glauben ja vor allem unsere Volksvertreter, dass sie aus diesen Geschehnissen gelernt haben und versuchen jedem Hirnkasperl, der da zu Vorschein tritt, eine Bühne zu gewähren .....und erreichen damit genau das Gegenteil, klebt ja wieder Blut auf den Straßen, wie anno dazumal. Und auch die Anwerbung prügelbereiter Jünger funktioniert wie zu NSDAP Zeiten, wird ja jegliche Ausschreitung mit den Worten "seht ihr, ich hatte recht" untermalt, was vor allem geistig etwas labile Mitmenschen anspricht - die Versagerclubs wachsen deshalb stetig.

Warum müssen für diese Toleranz nun aber unbeteiligte Menschen ihren Kopf hinhalten, warum dürfen sich Polizisten für eine Weichspülerpolitik ein Messer in den Leib rammen lassen und warum darf auch in Zukunft fröhlich weiter gespalten werden? Warum reagiert man nur und agiert nicht? Und warum soll ich überhaupt noch wählen gehen, hat ja sowieso fast keiner mehr den Arsch in der Hose mal Tacheles zu reden und unliebsame Entscheidungen zu treffen. Würden Sie mir das mal bitte erklären Herr Jäger? Und wo Sie schonmal da sind, können Sie mir auch gleich mitteilen, warum man heute auf den Volkswillen pfeift, will ja die überwiegende Mehrheit weder Salafisten, noch Braunhemden. Sollte man vielleicht gar den Minderheitenschutz abschaffen und stattdessen einen Mehrheitenschutz einführen? Eine Möglichkeit wärs, vielleicht hat ja dann die extremistische Hirnonanie ein Ende. Mann, wäre das schön.

Guten Tag



PS.: Ich wünsche den verletzten Polzisten gute Besserung und den Tätern einen knüppelharten Richter.

Kommentare:

  1. Nun die Islamisten wollen jede Kritik verfolgen, denn das Hochhalten von Karikaturen, die von einem bekannten Karikaturisten kreiert wurden und sogar von einem Preis ausgezeichnet wurden sind ja eigentlich keine Provokation. Denn wenn jener Karikuratist nun um sein persönliches Leben fürchten muss, wegen seiner Karikaturen dann entlarvt sich die Sekte islam. Schon allein das die Islamisten politisch auftrten und das politische Leben mitgestalten wollen, wird nämlich die Satire und die Karikatur als natürliche Folge haben werden. Denn Karikatur und Satire sind Instrumente der politischen Kritik welche die Protagonisten entlarven sollen. Schon allein das sie Kritiker auf eine solche tödliche Weise verfolgen entlarvt sie als eine totalitäre Ideologie.
    Hier möchte ich George Orwell zitieren


    A totalitarian state is in effect a theocracy, and its ruling caste, in order to keep its position, has to be thought of as infallible.



    Ein totalitärer Staat ist effektiv eine Theokratie und seine regierende Kaste muss als unfehlbar erscheinen, um sich an der Macht zu halten



    Nun diese Gefahr geht vor allem vom Islam aus, die radikalen Anhänger werden nämlich totalitäres Regimes errichten, wenn sie sie nicht schon errichtet haben.

    Zum Beispiel werden zur Zeit alle Islamkritischen Seiten wie PI oder Pro-NRW gerade lahmt gelegt. Diese Sieten rufen aber nicht zu Mord und Totschlag auf, sondern die Salafisten und andere Islamisten rufen zu Mord und Totschlag auf. Und das sie vor Mord nicht zurückschrecken, bezeugen ihre Attacken gegenüber Polizisten.
    Das haben die Autonomen auch noch nie bisher gemacht, Autonome zerstören nur Gegenstände des verhassten Systems, es ist bei Autonomen Konsens keine Menschen zu ermorden.


    Für die Meinungsfreiheit und freie Rede und freie Kritik !

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    1. Uwe von Verdun6. Mai 2012 um 06:27

      @Klotho
      Nicht nur wegen diesem Kommentar „KlothoApr 22, 2012 02:38 AM“ begrüße ich Sie als Christlafist!

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    2. Ich fühle mich nicht beleidigt, in islmischen Ländern herrscht nun mal keine Meinungsfreiheit, es sind im Grunde genommen alle totalitäre und sexistische Regimes. Frauen können dort nicht über ihren Körper frei verfügen, ihnen wird das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung verweigert.

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  2. Man kann über ProNRW denken, was man will - aber sie haben sich an die Spielregeln gehalten. Wir haben in Deutschland Meinungsfreiheit, Versammlungsrecht, Religionsfreiheit.

    Was wir nicht haben, ist ein Anspruch auf den Schutz religiöser Gefühle.

    Natürlich war es die pure Provokation seitens ProNRW. Aber das muss man ertragen können. Lassen wir dies durchgehen, indem wir es mit eben dieser Provokation entschuldigen, ist ein gefährlicher Anfang gemacht. Wodurch wird man sich in Zukunft provoziert fühlen? Unverhüllte Frauen? CSD? Eine Kirche?

    Ich hoffe, dass die Täter wegen versuchtem Mordes belangt werden und ein deutliches Signal gesetzt wird.

    Für ProNRW kann hier nur gelten - so sehr man ihre Meinung auch ablehnt, als Demokraten müssen wir anerkennen und dafür sorgen, dass sie ein Recht haben sie zu äussern.

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    1. Uwe von Verdun6. Mai 2012 um 07:28

      ProNRW missbraucht wie die Salis die Spielregeln dieser Gesellschaft. Das Grundgesetz ist konzipiert für das Miteinander, nicht für den Hass. Die sind gegen Moschee, können sie im Rahmen der Gesetze. Was haben Karikaturen damit zutun. Ich persönlich sehe es als Straftat an, gezielt Gewalt zu provozieren. Ich sehe es als moralischen Abgrund an, wenn man billigend die Gesundheit anderer als Schutzschild benutzt. Ich sehe das Verbot der ProNRW Aktionen nicht als Kniefall vor dem Islam an, weil alle drei monotheistischen Religionen hochempfindlich sind. Sie kommen schließlich alle aus demselben Stall und sind stark miteinander verwurzelt. Wie gesagt, Karikaturen über den Jüdischen oder Christlichen Glauben würden den inneren Frieden weitaus größer gefährden. Beispiel sei nur ein Gedicht und das Thema Günter Grass. Die Lösung ist der Laizismus. Dann endet dieser Wahnsinn endlich und nimmt den Faschisten eine Angriffsfläche. Aber nie würden gerade die Kirchen Deutschland aus ihrem Klammergriff lassen. Deutschland ist für die Kirchen machtpolitisch und wirtschaftlich ein Goldesel.

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    2. Tut mir Leid, das halte ich für absolut falsch. grass hat sich gegen Israel als Staat, nicht gegen den jüdischen Glauben gerichtet.

      Wo will man denn bei Provokationen die Grenze ziehen? Lassen wir Vergewaltiger durchkommen, weil sich eine Frau oder ein Mann besonders aufreizend gekleidet hat? Lassen wir Rechtsradikale davonkommen, weil sie sich durch die Anwesenheit von Ausländern provoziert fühlen? Hooligans, die auf einen Fan der gegnerischen Manschaft losgehen, weil dieser ein entsprechenden Schal trägt? Und extremistische Moslems, weil sie sich heute von Zeichnungen, morgen von unverschleierten Frauen und nächstes Jahr von homosexuellen provoziert fühlen? Wehret den Anfängen. ProNRW bewegt sich haarscharf an der Grenze, überschreitet sie aber bisher nicht. Ob es uns gefällt oder nicht, sie haben das Recht dazu.

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    3. Weisst du nicht das es schon oft Karikaturen über das christliche Glaubenswelt gab, eines war eine Karikatur von Jesus Christus mit Gasmaske am Kreuz hängend von einem berühmten Künstler gezeichnet, sein Name fällt mir gerade nicht ein. Und dieses Bild hat ein grossen Skandal damals verursacht. Der Künstler hat aber mit seine Karikatur den Gaseinsatz während des 1. Weltkrieges kritisiert. Denn so wie sich der christliche Glaube als Religions des Friedens dargestellt, hat der Künstler treffend die Heuchelei der pseudochristlichen Gesellschaft angegriffen.
      Diese Doppelmoral ist ein Bestandteil aller monotheistischen patriarchalischen Sekten und sie schrecken vor Schädelbergen nicht zurück. Und der islam ist nicht besser als die Christen.

      Es liegt in der Natur des männlichen Menschen sich das Vorrecht zu nehmen, anderen den Tod zu bringen, andere zu quälen und zu foltern nur um seine Ideologie voranzubringen.

      Frauen haben die Leichenlücken aufgefüllt die alle Todesschwadronen welcher männlichen Ideologie auch immer hinterlassen haben.

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    4. Karikaturen mit Symbolen des christlichen Glaubens aht es auch immer gegeben, Karikaturen sind ein politisches Mittel um die dunklen Seiten, die Doppelmoral, die Lügen zu entlarven.
      George Grosz zeichnete ein gekreuzigten Christus mit Gasmaske und erzeugte damals einen riesigen Skandal mit diesen Bild, er prangerte die Verwendung von Gas als Kampfmittel im ersten Weltkrieg an und verwendete das Symbol des gekreuzigten Jesus eben weil doch die Lehre von Jesus Christus eine Religion des Friedens ist.

      Also gab es schon immer Karikaturen und Spötterei die Religionen betreffend.
      Schon im Mittelalter gab es solchen Spott, vor allem gegenüber Priestern die Wasser predigten und selber Wein tranken.

      Vielleicht ist auch die patriarchalische Doppelmoral die eine blutige Spur durch die Geschichte zog.

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  3. @Anonym: genau so sehe ich es auch!

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  4. Uwe von Verdun6. Mai 2012 um 08:41

    Vertreter des Staates Israel, nicht nur in der Person des Innenministers, bezeichnen Grass als Antisemit. Was ist Antisemitismus? Ich zitiere.“ Antisemitismus bezeichnet eine pauschale Ablehnung der Juden und des Judentums.“ Wer das Gedicht richtig gelesen hat und neutral ist, wird den Vorwurf eines Antisemiten als haarsträubend bezeichnen. Unvorstellbar, wenn er dem Gedicht noch eine Karikatur beigefügt hätte.

    Als Grundsatz für eine rote Linie bei Provokationen könnte man anführen: Alle Aktivitäten, die darauf ausgerichtet sind, den inneren Frieden und die Ordnung zu gefährden, müssen unterbunden werden. Eine Ausstellung der Karikaturen selbst ist absolut in Ordnung. Ich würde sogar eine Karikaturen-Ausstellung, die sich mit der Sensibilität der Monotheisten auseinandersetzt, begrüßen. Aber eine Erklärung, warum dies vor Moscheen passieren muss, entzieht sich meiner Logik. Außer dem Anheizen von Gewalt. Und damit bewegt man sich außerhalb des Grundgesetzes. Das mit provozierter Vergewaltigung ist Sali Blödsinn, Hooligan Gewalt ist Nazi-Gesinnung. Reine Entschuldigung für kriminelles Verhalten.

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  5. Woher wollen Muslime wissen, dass das Mohammed ist der in den Karikaturen dargestellt ist? Hat jemand von ihnen gesehen wie er aussieht??? naja vielleicht war's der Mohammed der in der Kebapbude verkauft der in den Bildern dargestellt wird.

    armes Völkchen...

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  6. Der islam ist ein ausgestellter Freibrief für Männer zur Vergewaltigung von Frauen und Kindern. Denn Frauen haben selbst dafür zu sorgen das sie nicht vergewaltigt werden, konnten sie selbst die Vergewaltigung nicht verhindern, weil sie nicht genügend Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen haben um nicht vergewaltigt zu werden, so sind die Frauen grundsätzlich daran schuld das alle Sicherheitsvorkehrungen nicht genutzt haben und das sie trotzdem vergewaltigt wurden.

    Sicherheitsvorkehrungen ein männlicher Verwandter muss sie escortieren, nur ihre Augen dürfen öffentlich zu sehen sein, ab Dämmerung darf sie sich mehr auf der Strasse zu sehen sein. Ausgangssperre ab Abenddämmerung, hat sich gefälligt im Haus aufzuhalten, darf nur mit Erlaubnis und männlicher Eskorte das Haus tagsüber verlassen.

    Pfui Teufel

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