Donnerstag, 17. Mai 2012

Saloua Mohammed und der Friedensmarsch von Bonn

Ich berichte ja tagtäglich über das Schlechte, was in Namen des Islams so durch unsere Straßen randaliert, fast möchte man meinen, dass der Glaube einzig im Radau beheimatet ist, jedoch stimmt dies natürlich nicht - eine kleine, aber sehr laute Minderheit verwechselt den Koran mit einer Anleitung für Haudrauf und Schlagnieder. Vergleichbar mit den Rechten, für welche das Grundgesetz auch schnellstmöglichst durch "Mein Kampf" ersetzt werden muss, liegt deren Lebenssinn ja nur im Rassismus und in der Angst vor allem, was sich nicht von Adi´s geliebter Grünkohlsuppe ernährt und keinen Schäferhund Namens Blondie zuhause hat.

Nun ist die vernünftige Mehrheit der Menschen - wie des öfteren angemerkt - ja zumeist eher leise und besonnen, was jedoch nicht wirklich wahrgenommen wird, erzeugt überlegtes Handeln ja kein großes Medienecho, deshalb liegt es an unsereins Veranstaltungen wie folgende zu bewerben, dürfen die ja im Salafistengebrüll nicht untergehen:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/lokales/bonn/bad-godesberg/Muslime-verurteilen-Gewalt-article763279.html

https://www.facebook.com/events/430867826931343/


Meine allerliebsten Freunde und Geschwister in der Menschlichkeit,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

für den kommenden Sonnatg, dem 20.05.2012 habe ich einen Friedensmarsch von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr organisiert. Dieser Friedensmarsch ist unter dem Motto:


"WIR lassen uns Hetze und Haß NICHT gefallen!- Bonn für Frieden und Gewaltlosigkeit!"

Dieser Friedensmarsch ist nicht nur für die Bonnerinnen und Bonner, sondern für die ganzen Bürgerinnen und Bürger der BRD. Zusammen, Seite an Seite, als gewaltlose und friedliche Menschen werden wir Hass, Hetze und Spaltung in der Gesellschaft die Stirn bieten. Genug zugeschaut. Genug weggeschaut! Lasst uns gemeinsam einen Marsch des Friedens umsetzen, der die Herzen zum bebt bringt und wieder Vertrauen und Sicherheit in diese bringt. Aber was bin ich ohne EUCH/Sie?

Darum bitte ich euch/Sie von Herzen: Macht/Machen Sie Werbung dafür (E-Mail, SMS,Facebook, etc. ...), unterstützt/en mich! Lasst/Lassen Sie uns gemeinsam die 100 Marke brechen. Stellt/en euch/sie sich vor: 100 Personen, Hand in Hand als eine Menschenkette gegen Rassismus, Hass, Hetze von allen Seiten, Spaltung und Gewalt!

Treffpunkt: Ecke Honneferstr./ Ellesdorfer Str. 13
53179 Bonn (am Penny)
Route: Von da aus in Richtung König Fahd Akademie.

Warum dorthin? Um ein Zeichen zu setzen, den Opfer unser Mitgefühl auszusprechen und um den Nachbarn DANKE zu sagen, denn die meisten haben die Stadt Bonn kontaktiert und gesagt: "Wir hassen Muslime nicht. Das was vorgefallen ist, ist ein Problem. Aber wir hassen unsere muslimische Mitmenschen nicht."

Was wird gebraucht?
Weiße Fahnen: Um den Frieden zu signalisieren, gerne auch weiße Armbinden.
weiße Rosen/Blumen und Plakate mit FRIEDLICHEN Parolen, Wasser-und Plätzchenspenden für den Erfrischungsstand sind mehr als Willkommen.

Was wird NICHT gebraucht:
Hasserfüllte, fanatische und gewalttätige Menschen. Auf dass sie ihre Herzen von all diesen schlechten Dingen heilen lassen. Dann wären sie mehr als willkommen, um mit uns Hand in Hand ein Zeichen der Menschlichkeit und der Gewaltlosigkeit zu setzen.

Bei Fragen: saloua50@hotmail.com

Ich bitte vorallem Familien mit ihren Kindern zu kommen, um ein Zeichen der Zuversicht und der Liebe zu setzen. Begleitet werden wir von der Polizei Bonn.

Mit friedlichen Grüßen!

Saloua Mohammed

Eine Demo ohne Steine und Messer, ohne sich gegenseitig aufpeitschende Extremistengruppierungen, einzig dazu da, um Geschlossenheit gegen Spaltungsversuche aus jeglicher Richtung zu zeigen - es sollte mehr solche Märsche geben, kann ja eine geeinte Bevölkerung mehr bewirken, als so mancher Politiker. Nun mag der eine oder andere anmerken, dass die obige Aktivistin doch auch aussieht wie eine Salafistenjüngerin, trägt sie doch ein gleichartiges Gewand, jedoch sollten wir uns vor diesem Vorurteil schön langsam verabschieden, gehts ja eher weniger darum, was man über seinem Haupt trägt, sondern welche Ideologie in diesem steckt und da kann ich bei Frau Saloua nur Gutes erkennen, setzt sie sich doch schon seit langer Zeit für die Rechte von Frauen ein und kümmert sich um Obdachlose und alte Menschen, wobei sie auch  keinen Unterschied im Glauben macht - was natürlich den schäumenden Brüdern der Vogelgang so gar nicht gefällt:



http://www.ahlu-sunnah.com/threads/29398-Saloua-Mohamed 
http://www.ahlu-sunnah.com/threads/38371-lifemaker?highlight=Lifemakers


Eine Frau, die nicht die blutenden Steinewerfer-Löwen gesundpflegt, sondern sich lieber um alle Menschen in Not kümmert - wo gibts denn sowas? Allah wird dies niemals gutheißen......meint man zumindest in der ewiggestrigen Radaubande, ist bei denen ja Gott ein metzelnder und kein gütiger und die Frau eine untertänige und keine selbst denkende. 

Ich jedoch finde es gut, wenn die unterschiedlichen Kulturen zusammenrücken und darum möchte ich meine Leser aufrufen an diesem Marsch teilzunehmen - gegen Extremismus und Gewalt von allen Seiten. Wie meinen? Sie sind aber trotzdem nicht mit allem einverstanden, für was der Islam so steht? Das müssen Sie auch nicht, solange sich aber vernünftige Menschen darüber unterhalten und diese auch gewillt sind, aufeinander zuzugehen, ist alles im grünen Bereich, sagt man ja nicht umsonst "durchs Reden kommen d’Leut zam".

Guten Tag 





Kommentare:

  1. der friedensmarsch war super!!! das zeichen gegen gewalt wurde gesetzt und saloua mohammed ist uns allen ein vorbild :) weiter so!

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  2. Wenn mich nicht alles täuscht waren auch Salafisten in Zivil unter den Teilnehmern des Friedensmarsches, also die, gegen die sich dieser Friedensmarsch eigentlich gerichtet hat. Dann könnte man fast glauben dass sie ihre Taktik geändert haben und die Götzendiener nicht nur laut bedrohen, sondern auch ihren Widersachern die Folgen wenn man gegen den Islam ist, leise ins Ohr flüstern. Wer Polizisten mit Messern schwer verletzt und sie mit Steinen beschmeißt oder zu Mord an die Andersgläubigen aufruft, dem ist ja alles zuzutrauen.

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  3. Prof. Dr. M. Rosenthal27. Mai 2012 um 04:14

    ich finde es eine unverschämtheit, wie man mit dieser großartigen rau umgeht! schauen sie selbst!

    http://www.freiheitlich.me/?p=8055

    da bleibt mir als atheistin wirklich die spucke weg. so viel unsinn auf einmal..

    der friedensmarsch wurde von saloua mohammed ALLEIN iniitiert. der integrationsrat war nur ein teilnehmer von vielen dort.schade, dass man vor lauter hass nicht sehen kann, dass diese initiative von herzen gestartet wurde und frau mohammed von herzen an den frieden glaubt.sie versucht sich für die liebe und den frieden sowohl in der muslimischen community, als auch in der mehrheitsgeselschaft einzusetzen.was sie erntet ist diskriminierung, hass, morddrohungen und skrupellose verleumdnung von beiden seiten.

    schade.und sowas wie unsere gesellschaft will sich als zivilisiert und fortschrittlich sehen?fort schritt vom frieden weg in richtung hass.mehr nicht.

    saloua mohammed weiter so und viel kraft, denn sie werden weiterhin von all denen bekämpft die ihre hass-politik durchsetzen wollen. sie sind ein friedliebender mensch und solche menschen wie sie sind denen ein dorn im auge.sowohl den nazis, den salafis als auch die möchte-gern-demokratie verteidiger.und diese hassaufrufe aus der rechten ecke sind mittlerweile wirklich eintönig geworden.frau mohamed ist ein sonnenschein für unsere BRD und daran können auch solche hassartikel nichts ändern.

    welch schande…es kann nicht die lösung sein, dass wir deutsche SO sehr auf das aussehen einer person fixiert sind und ihr aufgrund dessen schlechte absichten unterstellen, und all die guten taten nicht akzeptieren, WEIL die dame einen eigenen kleidungsstil hat.

    so viel niveau sollte man noch an den tag bringen.man sollte fair und ehrlich sein. auch soll man endlich aufhören, über frau mohammed zu richten.nehmen sie doch persönlich kontakt zu ihr auf und prüfen sie vor allem ihre absichten.

    diese frau ist ehrlich und ihre ehrlichkeit wird mit diskriminierung und marginalisierung gestraft, was alles andere als fair ist. ich bin bonnerin und war bei einigen aktionen dieser menschenrechtsaktivistin dabei.

    sie hat versucht in unterschiedlichen moscheen und isl. vereinen strukturen zu verändern, zur öffnung dieser zu führen, sogar im rat der muslime war sie 2 jahre lang aktiv.immer wieder wurde sie enttäuscht, wegen ihrem geschlecht diskrimniert und marginalisiert.

    viele muslimische vereine BOYKOTTIEREN sie, in den moscheen darf sie keine vorträge halten, weil sie “unsinn” erzählt oder es sogar wagt, themen wie homosexualität, häusliche gewalt etc. aufzugreifen. sowohl der rat der muslime, als auch die ansar moschee in bonn bad godesberg haben die gutmütigkeit dieser frau schamlos ausgenutzt, wie ein stück dreck auf den boden geworfen, und dann “hardcores” aufgerufen, sie fertig zu machen, wo sie auch sein mag.

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  4. Prof. Dr. M. Rosenthal27. Mai 2012 um 04:15

    für die “hardcores” ist sie eine teuflin und die frauen in bonn dürfen nicht auf ihren veranstaltungen, weil sie eine “schlechte” muslima ist und die frauen zum unglaube aufruft.was sie schlimmes macht? sie setzt sich gegen gewalt und hass im namen der religion ein, bietet den männern in ihrer community die stirn und wird mit verachtung und ausgrenzung gestraft.

    der RAT DER MUSLIME BONN hat ihre aktion ABSICHTLICH nicht aufgesucht und boykottiert, so wie die muslimischen vereine in bonn auch, WEIL sie ein freigeist ist. ich habe lange gespräche mit frau mohammed gehabt und habe auch gesehen, wie man in ihrer community mit ihr umgeht: die salafisten haben ihr sogar mit morddrohungen gedroht, so wie nazis auch.

    TROTZDEM gibt sie nicht auf. was bedeutet das? sie GLAUBT TATSÄCHLICH an das gute im menschen, und wie sie sagt: “GANZ GLEICH, woran man glaubt. es lebe die menschlichkeit!”

    als dann überraschenderweise der bonner OB jürgen Nimptsch zum friedensmarsch erschien, war das eine katastrophe für die männer aus den vorständen: warum gelang es denn diesem kleinen mädel, so viele menschen zu mobilisieren, sogar den OB und uns nicht?üble nachrede war vorprogrammiert, so dass sogar WIR aktive im interkulturellen dialog wind von der sache bekamen.SCHRECKLICH!!

    ein verein aus mehlem hat sogar den friedensmarsch ausnutzen wollen, um werbung für seinen verein zu machen. frau mohammed ließ umgehend diese werbung einsammeln.seitdem ist sie auf der roten liste dieses arabischen vereins.diese fakten hat mir niemand erzählt.ich habe all dies persönlich mitbekommen.

    wir stehen als europäer für die emanzipation der frau und für die demokratie. darum MÜSSEN wir diese frau in ihrem kampf unterstützen!

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    1. Ich bin ganz Ihrer Meinung - dies sei nur so nebenbei angemerkt.

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