Dienstag, 29. Mai 2012

Mouhanad Khorchide - das neue Feindbild der Salafisten






http://www.zeit.de/2012/22/C-Interview-Salafisten



Na, das steht dem Ibrahim Al Almani anscheinend das Schäumchen vor dem Munde, hat er ja selten soviele Buchstaben unter die alles glaubende Jüngerschaft gerotzt - er scheint gar mächtig erzürnt zu sein.

Da kommt doch glatt ein geborener Muslime, der wirklich in einem islamischen Land aufgewachsen ist und seine Religion auch noch wirklich studiert hat und erklärt die neogläubigen Ex-Schulabbrecher mit Hang zu orientalischen Märchen zu unwissenden Plaudertaschen - verständlich, dass einem da der Kamm schwillt und das Häkelmützchen pfeift wie ein überkochender Teekessel. Mehr Wissen, als ein Salafist, hat ja eigentlich nur Gott selber, man fragt sich, was sich der Mouhanad Khorchide da erlaubt, bald werden ihm wohl voglianische Drohungen ins Postfach flattern, ist dies ja das übliche Mittel zur Wahrheitsmanifestierung - frei nach dem Motto: "Ich alles, Du nix, also Schnauze!".

Dabei hat man sich doch extra in wallende Gewänder gehüllt, sich einen Fusselbart ins Gesicht geklebt und ist sogar hundertmal gegen den heimischen Türpfosten gelaufen, damit eine Betbeulenimitation entsteht - waren diese Mühen jetzt gar umsonst? Fällt es gar langsam auf, dass man nichts ist und nichts kann? Wird man demnächst gar als das entlarvt, was man ist - ein Versager-Haufen auf dem Kriegspfad? Herrgott...Pardon...Herr Allah, das kann doch nicht sein, wo man doch dachte, dass man mit einer radikalen Koranverbiegung endlich die letzte extremistische Nische besetzt hat, die sich noch bot, war ja alles andere schon besetzt, schließlich gibt es hierzulande ja schon verbohrte Christen, verbohrte Atheisten und verbohrte Braun-Deutsche - der Islam war das letzte Ufer, an dass man noch keuchend gelangen konnte.

Nun aber kommen die Echten und die Gebildeten und nehmen das wieder in Besitz, was man ihnen zu entreißen versucht hat. Mit den urdeutschen Tugenden Kleingeist und Gründlichkeit wollte man seine eigenen Glaubensvorstellungen an die Macht bringen, grub dafür sogar den Traum vom tausendjährigen Reich aus und wollte nach über 70 Jahren endlich wiedermal in den Krieg ziehen und nun kommen diese sch.....Besserwisser und holen einen auf den Boden der Realität zurück. Schlimmer noch, faseln die ja sogar von Frieden und Liebe, und wollen Baukräne für Häuser und nicht für Hälse verwenden - so kann dies nichts werden mit der Weltbeherrschung und der Sklaverei, wird man sich so ja den Kaftan auch noch in 100 Jahren selber waschen müssen. Und das Eheweib, das man sich aus staubigen Gefilden importieren ließ, wird einem als einzige ewig an der Backe kleben, wo man doch schon so sehr von einem Harem geträumt hat, wo auch die größte Lusche von kurvigen Bräuten umhechelt wird - und nicht nur die erfolgreichen und gutaussehenden.

Es ist aber auch wirklich nicht leicht, wenn man mit Faulheit geschlagen ist - keiner will einen in seinen Verein aufnehmen, zumindest nicht die große Mehrheit der Gesellschaft, ist man ja so auch weiterhin zu einem Leben als Außenseiter verdammt - zumindest wenn man nicht bald ein anderes altes Buch zweckentfremden kann. Anbieten würde sich das Kamasutra, sind die Herrschaften dann ja dann zumindest auf eine lange Zeit beschäftigt. Und ab Stellung 50 kreuzlahm und verbogen. Aber Spaß hats zumindest gemacht. Und das ist ja auch nicht zu verachten.

Guten Tag


Kommentare:

  1. Was haben wir gelacht! Das ist mit weitem Abstand, der beste Artikel den ich hier je gelesen habe. Wenn jetzt noch eine entsprechende Entwicklung eintreten würde, dann wäre es noch schöner.

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  2. GEBORENER Muslime? soso... und ich dachte immer wenn der Mensch geboren ist ist er religionslos...

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    1. Naja, nach der Taufe zB offiziell nicht mehr und da es diese bei den Muslimen nicht gibt, stimmts eigentlich schon. Ob dies richtig, oder falsch ist, will ich gar nicht beurteilen.

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  3. Da wird man heute Abend im Ersten Programm der ARD genau hinhören was dort ab 21.45 Uhr geprochen, oder gepredigt wird!


    "Report Mainz", heute, 29. Mai 2012, 21.45 Uhr im Ersten Salafismus-Debatte: Islamist Reda Seyam rechtfertigt Todesurteil bei Beleidigung des Propheten Mohammed Mainz (ots) - Vor dem Hintergrund der Debatte um Mohammed Karikaturen und die jüngsten Gewaltausbrüche radikaler Salafisten hat der bundesweit bekannte Islamist Reda Seyam es grundsätzlich gerechtfertigt, wenn Menschen getötet werden, die den Propheten Mohammed beleidigen. In einem Exklusiv-Interview mit dem ARD-Politikmagazin "Report Mainz" sagte er: "Das ist ein Urteil im Islam. Diejenigen, die den Propheten beleidigen, da ist es das Urteil des Islams, ihn zu töten. Da können wir nichts dagegen [machen], wenn Allah und sein Gesandter uns das als Vorschrift gegeben hat. Aber wer das machen soll, das kann ich Ihnen nicht sagen. Das liegt an jedem selbst."

    Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zeigte sich im Interview mit "Report Mainz" entsetzt über die Aussagen Seyams. Er sagte: "Das ist in der Tat noch einmal eine neue Dimension. In dieser Klarheit, in deutscher Sprache, in unserem Land, letztendlich diese Kampfansage: Jeder, der sich dem Islam in den Weg stellt, muss damit rechnen, dass er einen Kopf kürzer gemacht wird." Herrmann kündigte an, die Aussagen auf mögliche Straftatbestände hin zu überprüfen.

    Nach "Report Mainz"-Recherchen kursieren solche mittelalterlichen islamischen Rechtsurteile derzeit in salafistischen Internet-Foren. Der Bonner Djihadist Yassin Chouka, der sich im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet aufhalten soll, hatte kürzlich in einer Internetbotschaft zur Tötung von Mitgliedern der rechtsextremen "Pro NRW" und Journalisten aufgerufen, weil sie Mohammed-Karikaturen gezeigt hätten. Auch er berief sich dabei auf das islamische Rechtsurteil.

    Danach gefragt, ob er die Aufforderung Choukas unterschreibe, sagte Seyam gegenüber "Report Mainz": "Ich weiß nicht. Wenn ich in der Lage bin, dann will ich Ihnen Bescheid sagen." Bayerns Innenminister Herrmann dazu: "Wenn es keine klare Distanzierung von Todesurteilen oder Mordaufrufen gibt, dann wird die Minderheit an gewaltbereiten, an fanatischen Muslimen es genau so verstehen, sich daran zu beteiligen. Und das ist völlig unerträglich."

    Nach Einschätzung von Experten gehört Reda Seyam zu den Schlüsselfiguren der radikalen Salafisten-Szene. Die Islamismus-Expertin Claudia Dantschke von der anerkannten Extremismus-Aufklärungsstelle "Zentrum Demokratische Kultur" sagte gegenüber "Report Mainz": "Er ist ein Symbol durch seine Aktivitäten. Er hat es geschafft, sich in Berlin zu etablieren, mit einer eigenen Gemeinde, wo er Jugendarbeit macht, also junge Leute in seinem Sinne ausbildet. Und er taucht überall in diesen Netzwerken auf, bundesweit, wo es darum geht, bestimmte Propaganda zu machen im Sinne des radikalen Salafismus. Da kann man ihn durchaus als Spiritus Rector bezeichnen."

    Reda Seyam war in den 90er Jahren als Kameramann im Bosnienkrieg. Zudem soll er sich an der Finanzierung des Terroranschlags von Bali 2002 beteiligt haben. Er selbst streitet dies ab.

    http://www.presseportal.de/pm/75892/2261254/-report-mainz-heute-29-mai-2012-21-45-uhr-im-ersten-salafismus-debatte-islamist-reda-seyam/rss

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  4. Oh was giften sie auf Dawa-News. Die Kommentare könnten schlechte Comedy sein, aber die meinen das ernst, die verwirrten.

    Köstlicher Artikel, Georg

    Clarimonde

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