Montag, 15. Juli 2013

Rambazamba in Offenbach


Ich weiß ja nicht, ob Sie es wussten, aber in Offenbach hat ein Zahid Khan vor Kurzem wiedermal einen Vortrag gehalten und ich bin nun wirklich kein großer Freund seiner Thesen, jedoch erschreckt mich die Gegenseite um ein rießiges Eck mehr, ist der Schriftsteller ja harmlos, während das Gegenüber mir zunehmend auf die Nerven geht ( ab Minute 5 gehst richtig zur Sache) :



Meine Damen und Herren von der Empörungsfront, es mag Sie verwundern, aber selbst wenn der Buchautor den Propheten in Frage stellen sollte, dann darf er das hier und zwar ausgiebig, ists ja sein gutes Recht, an dem Sie nichts zu rütteln haben, selbst wenn er dessen Namen in güldenen Lettern in den Schnee pinkelt. Dies mag natürlich in Riad anders gesehen werden, juckt aber hier nichtmal einen altersschwachen Hundefloh, vor allem, da die Zivilisation hier Straßen und Gassen erschaffen hat, auf welchen Sie unliebsamen Worten eiligst entflüchten können. Nun wird der ein oder andere anmerken, dass er den Worten des träumenden Herrn Khan entgegnen darf und dies auch lautstark, jedoch zählt Gewalt niemals zu dieser Freiheit, wird die händische Diskussion zumeist ja mit obigem Asphaltknutschen beantwortet.

Auch dies mag in Riad anders gesehen werden, interessiert aber hier denselben blutsaugenden Pelzhüpfer und sollten Sie sich an diese friedlichen Gepflogenheiten nicht halten können, dann ersuche ich Sie uns aus dem Lichte zu gehen und zwar weiträumig, plagt man sich hierzulande ja schon mit den einheimischen Braun-Steinzeitmenschen genug und man braucht deswegen keine Import-Neandertaler, selbst wenn sie sich noch so billig geben. Wie? Jetzt sind Sie beleidigt und wollen Ihrem Zorn Luft machen? Nun, ich bin ja kein Unmensch, weswegen ich es Ihnen ausnahmsweise erlaube - Sie dürfen den Wasserkrug auf Ihren Monitor werfen und Ihren PC mit einem Fußtritt gen Jenseits dribbeln. Nichts zu danken. Ich helfe gerne. Vor allem Deppen.

Guten Abend





Kommentare:

  1. Wie oft kann man eigentlich die gleichen zwei Worte schreien, ohne sich hohl vorzukommen?
    Ob es dazu schon eine Studie gibt?

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    1. @Anonym 15. Juli 2013 09:12
      >> Wie oft kann man eigentlich die gleichen zwei Worte schreien, ohne sich hohl vorzukommen?

      Für den wohl recht häufigen Fall, dass der persönliche Wortschatz nur unwesentlich mehr zwei Worte umfasst, läßt sich das logisch folgern: Lebenslänglich!

      >> Ob es dazu schon eine Studie gibt?

      Daher ist `ne Studie dazu verzichtbar und wird´s dementsprechend kaum geben. Falls doch, würde ich gerne das Studiendesign sehen. ;o)

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  2. Eine Krähe hackt der anderen...blabla...diese ganzen Muslimversteher sollten sich mal lieber den "normalen" Muslim als Vorbild nehmen als ständig über ihre Propheten zu Diskutieren: Die Salafis (und auch friedliche!!! Sunniten) sehen Mohammed als letzten Propheten, die Schiiten warten auf den letzten Imam (den 5., den 7. oder den 12., je nach Glaubensrichtung), der die Welt retten soll, die Ahmadyia meinen, Jesus sei nicht gestorben, sondern nach Indien ausgewandert und Mirza Ahmad ist der letzte Prophet. Die Muslime haben nicht eine Ummah, sie haben unzählige Ummahs die untereinander komplett zerstritten sind!

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    1. Du hättest vielleicht noch die "Quraniyya" erwähnen sollen. Eine sehr interessante Gruppe, über die man auch hier mal berichten könnte.

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  3. Die guten Beiträge auf diesem Blog sind mit Witz geschrieben, die schlechten mit Zorn. Dieser zählt zur zweiten Kategorie.

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    1. @Anonym 15. Juli 2013 15:05
      >> [...] die schlechten mit Zorn. Dieser zählt zur zweiten Kategorie.

      Darf ich korrigieren? Sie haben die falsche Präposition gewählt: Nicht MIT dem (Dativ) Zorn, sondern ÜBER den (Akkusativ) Zorn (wobei "blinde Wut" wohl zutreffender wäre).
      Ihre ganz persönliche Wertung, welche Beiträge gut, welche schlecht sind, soll Ihnen natürlich unbenommen bleiben.
      Im Übrigen liegt es in der Natur dieses Blogs, dass wohl ALLE Beiträge in die Katagorie "Zorn über extremistische Religioten" fallen.

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    2. Zorn schafft Zorn.

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  4. Wie die wilden Raubtiere.

    Was nicht gefällt, wird kleingemacht oder umgebracht.
    Mit zivilisiertem Verhalten hat das nichts zu tun.

    Am besten ab in die Gummizelle und dort kann sich der Mob ja sehr gut austoben!!!

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