Montag, 23. September 2013

Das Fotoalbum des Bernhard Falk

Viele von uns haben ja ein prallgefülltes Fotoalbum, in welchem unsere Erinnerungen schlummern, und auch der kleine Bernhard hat eins vom Weihnachts-Abu spendiert bekommen, jedoch hat er eine eigenartige Bildauswahl, humpelt er ja wie ein wandelndes Markierungskreuzchen durch den Bildausschnitt:






Der Text mutet fast wie eine Schatzkarte an und der stoisch-stehende Muntasir dient möglicherweise als Eiche, von welcher man seine 10 Schritte Richtung Irgendwo gehen muss, auf dass man dort die Schaufel schwinge und die Kiste aus dem Boden hebe. Wie? Sie erkennen darin eigentlich eine Drohung? Nun, da sind Sie nicht der einzige, fand obiges Glatzkopf-Schaustehen ja auch die amerikanische Botschaft nicht wirklich lieblich und sie sendete - laut rasendem Salafi-Reporter - ihre Kuffar-Häscher aus:


Natürlich ist die Empörung nur gespielt, hat man dies ja genauso bezweckt, würde es mir ja auch nicht gefallen, wenn ein verurteilter Bombenleger vor meinem Postkasten in die Linse starrt, jedoch hat er die Anhängerschaft intellektuell überschätzt, weiß sie ja mit dem extremistischen Fingerzeig nicht viel anzufangen:



Schon blöd, wenn die Ungläubigen den feurigen Sinn hinter den Fotos verstehen, die eigenen Groupies jedoch  den Hohlraum zwischen den Ohren mit ausgelutschten Teebeuteln gefüllt haben und deshalb klarere Aussagen brauchen, weswegen ich an den Brand-Uzun einen guten Rat richten möchte: Sprich klar und deutlich, wird ja nur dies den gewünschten Erfolg nach sich ziehen. Nur so werden sie Dich auch wirklich behirnen und nur so kommst Du wieder dorthin, wo Du meiner Meinung hingehörst. Und seien wir uns mal ehrlich - ein neuerlicher Hungerstreik würde Dir ehrlich nicht schaden.

Guten Tag

Kommentare:

  1. Wollen wir mal hoffen, dass seine Vollpfosten den dezenten Hinweis nicht verstehen.

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  2. Das war mir jetzt doch mal ein paar Minuten in Photoshop wert: Der Tourist Guy Bernhard Falk:
    http://berlinermorgen.files.wordpress.com/2013/09/tourist-guy-falk.jpg

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    1. Ich denke auch, der B. Falk hat seinen gleichnamigen Berlin-Stadtplan nie benutzen müssen, da er garnicht persönlich vor Ort war - Photoshop sei Dank! Immer die selbe Pose, immer der selbe nichts sagende Gesichtsausdruck - das bekommt man in echt so niemals hin,...es sei denn Stillhalten ist sein ganz persönlicher "kleiner Dschihad"? XD

      Ich bin Sleid

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  3. Auch unter den Salafisten macht sich mancheiner Gedanken, wie sie nun liegen, da sie sich mit den Falks und Ben Abdas gebettet haben:

    http://www.youtube.com/watch?v=gL14QuYxSiw

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    1. Ein Realo-Salafi kackt die Ultras an? Sehr schön! Wollen wir doch mal schau'n wann sich Bern(har)d "das Brot" Falk auch vor dessen Haustür fotografieren lässt - inklusive einer unterschwelligen Drohung im Netz?

      FouFou

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    2. Was ist das denn für ein Weichspül-"Salafist"? Man lese sich mal die Diskussion in den Comments durch...

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    3. Ich habe großen Respekt vor ihm.
      Er hat ein Gewissen !

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    4. Hätte er eins, würde er nicht so viel Müll von sich geben...

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    5. Der ist gemeint:
      http://www.youtube.com/watch?v=gL14QuYxSiw

      Er nennt sich Musa AlAlmani.
      Ich sehe einen jungen Mann, der Spiritualität zulässt, sich aber nicht von den Hetzern der Salafisten vereinnahmen lässt.
      Er schlüpft nicht unter deren falsches kommunitäres Identitätsmäntelchen, das zwangsläufig zu einem Sich-selbst-immer-Schönreden und Schuld-sind-auf-jeden-Fall-die-Anderen- Gerede führt, sondern er hat offensichtlich ein eigenes Gewissen und eine eigene Identität.

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    6. @ Anonym, 12:36

      Respekt? Der Mann hat Bomben gebastelt, sie Menschen in Tötungsabsicht vor die Wohnungstür gelegt, dabei auch unbeteiligte Opfer billigend in Kauf genommen und würde so etwas unter anderen Vorzeichen wieder tun. Wenn das nicht gewissenlos ist, was ist es dann???

      Ich bin Sleid

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    7. Ich plädiere dafür, den Salafismus anzuprangern und nicht die jungen Leute, die bedauerlicherweise darauf hereingefallen sind.

      Mit zunehmendem Alter der Betroffenen und fortschreitender Verstrickung in salafistische/islamistische Machenschaften, wie das bei Herrn Falk der Fall ist, erübrigt sich allerdings die Differenzierung.
      Wie heißt es allenthalben: Denkt darüber nach, bevor es zu spät ist ...

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    8. @) ninjaT 25. September 2013 05:08

      Gilt ihre drollige Empfehlung auch für die Auseinendersetzung mit dem Rechtsfaschismus? Wo genau liegt denn die Altersgrenze, ab der das Kopfabschneiden oder Schädeltreten oder auch nur das Jubelieren ob obiger Taten nicht mehr als lässliche Jugendsünde nur mit einer herzlichen Umarmung goutiert wird?
      Wenn Sie gerne jüngliche, salafistische Dschihadisten nach dem Schlachtfest in Syrien in die Arme nehmen wollen, ist jetzt die beste Gelegenheit. In ein paar Jahren kann man dann bei Mate-Tee und Shisha-Pfeife ämüsiert in Erinnerungen an "wilde Jugendtage" schwelgen, wo der eine dem "Bullenschwein" mit einem Pflasterstein die Kiefer leerte und der andere an fremder Diebe Gliedmaßen schnieppelte. - "Lustig war es doch irgendwie damals, nicht wahr?"

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    9. Mein lieber Teer. Haben Sie schon mal etwas von einem Menschenbild gehört, das besagt, dass der Mensch fehlerhaft ist und der ständigen Korrektur bedarf ?
      Ich persönlich halte dasselbige für WAHR, und ich beanspruche es für mich. Um ehrlich zu sein, ich habe es nötig, es für mich zu beanspruchen. Dasselbe nehme ich dann auch von anderen Menschen, Ihnen inklusive, an.
      Ich plädiere nicht dafür, schlechte Taten gut zu heißen, und auch nicht dafür, sie irgendwann im Rückblick zu glorifizieren, sondern auf Nachsicht für Menschen, die sich irren können.

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    10. Zu der Frage, ob es auch für den Rechtsfaschismus gilt:
      es muss logischerweise für Alle gelten.
      Auch wenn es schwer fällt ...
      In die Arme nehmen nach den Untaten will ich Niemanden, es könnte jedoch sein, dass sie zur Einsicht kommen, irgendwann.
      Wer bin ich, Jemanden abzuschreiben ?

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    11. @) ninjaT25. September 2013 10:32

      "Wer bin ich, Jemanden abzuschreiben ?"

      Wollen wir hoffen, dass der Blutsäufer Assad in Syrien nicht die Oberhand behält, denn sonst wächst der Kreis der "Bürgerkriegsflüchtlinge" kurzerhand um diese rustikale Personengruppe:.

      http://www.sueddeutsche.de/politik/opposition-in-syrien-islamisten-sagen-sich-von-uebergangsregierung-los-1.1780675

      Nein, die würden gegebenenfalls sicher nicht alle Zuflucht in Deutschland suchen. Und bestimmt sind die nicht alle blutjung. Aber wenn so 10,20 oder 30% eine vorübergehende Heimstatt in Deutschland finden würden (quasi als Fronturlaub bis zum nächsten Einsatz inkl. Kost, Logis, Heilbehandlung und Taschengeld), hätten Sie ausreichend Gelegenheit zum geistigen Gesundkuscheln.

      Hier tummeln sich denn doch noch einige rorarot Bebrillte.

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    12. @) ninjaT25. September 2013 10:22

      Nachtrag:

      Mußten Sie bei der Zahl 50.000 auch schlucken?

      Ihre philanthrope Geisteshaltung in allen Ehren - aber ich glaube einfach nicht, dass Sie sie den Charakter und die Gefährlichkeit des radikalislamischen Terrors richtig einschätzen.

      Nur zu gerne werden diese "Gotteskrieger" als verschwindend kleine Gruppe in einer zu vernachlässigenden islamischen Strömung (die natürlich mit dem richtigen Islam eigentlich nix zu tun hat; mehr noch, ihn sogar missbraucht) verharmlost. Tatsächlich aber ist es die militante Speerspitze einer islamischen Bewegung, die weltweit zig Millionen von Anhängern zählt, beständig wächst und immer rücksichtsloser und brutaler agiert.

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    13. Teermaschine, Sie irren sich. Aus meinen Kommentaren lässt sich leicht feststellen, dass ich die islamistische Vision des von Syrien ausgehenden Gottesstaats kenne. Ich kann Ihnen auch verraten, dass ich im Gespräch mit Muslimen erfahren habe, dass diese Vision allgemein bekannt sind, in der Regel aber allegorisch verstanden werden.
      Es ist mir bewusst, dass diese Enthüllung dazu geeignet ist, die Ablehnung des Islam zu bestätigen.
      Nur haben Sie und wir Alle mit pauschaler Ablehnung von Islam samt Muslimen nichts gewonnen.
      Meine Stellungnahme zum Islam können Sie in einem Kommentar zum Beitrag vom 2.8.2013 (Von Auftrags...) lesen.

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    14. @) ninjaT26. September 2013 05:27

      "Nur haben Sie und wir Alle mit pauschaler Ablehnung von Islam samt Muslimen nichts gewonnen."

      Da frage ich doch mal ketzerisch zurück: Au fein,was gibt es denn zu gewinnen? - Ich darf Sie zitieren:

      "Außerdem anerkenne ich die offensichtlichen zivilisatorischen Errungenschaften der islamischen Kultur und die gemeinschaftlichen Werte innerhalb der islamischen Gesellschaft."

      Wie gnädig von Ihnen.
      Was meinen Sie denn mit "Anerkennung"? - Die bloße Kenntnisnahme können Sie kaum meinen. denn die "islamische Kultur" findet ebenso ihre Anerkennung wie alle anderen Kulturen, seien es noch gelebte oder längst vergangene. - Nein, Sie meinen etwas anderes, wenn ihre "Anerkennung" mehr als bloße Anbiederung und damit inhaltsleere Floskel ist. Ihre Anerkennung meint eine über das bloße Maß der Kenntnisnahme hinausgehende Wertschätzung; so meinen Sie es; so wird es auch verstanden.
      Nun finden aber heute viele Kulturen ihre Anerkennung (zugegeben, das war früher einmal anders), von den venezolanisch-brasilianischen Yanonami über alte Ägypter und antike Griechen bis hin zu vorzeitlichen Bandkeramikern. Aber genießen sie besondere Wertschätzung? - Ja, wenn sie die Wurzeln unserer "Kultur" bildeten, sie maßgeblich beeinflußt haben oder aber zentrale Werte mit unserer Kultur teilen.
      Nun ist doch wohl unter uns unbestritten, dass der islamische Einfluß auf die Entwicklung der mitteleuropäischen Kulturen eher rudimentär war. Also muss ihre Wertschätzung für die islamische Kultur daher rühren, dass sie mit uns wenigstens einen gemeinsamen Wertekanon teilt, besser noch uns als Vorbild dienen kann ( das ist bestes Multi-Kulti - das Miteinander sich befruchtender Kulturen). Und jetzt noch einmal gefragt:

      Was gibt es denn zu gewinnen?

      Das ist tatsächlich die zentrale Frage. Welcher islamische "Kulturschatz" gehört denn ihrer Meinung nach dringend aufgenommen in unseren Wertekanon? Was finden Sie in der islamischen Kultur, das Sie in hiesigen Kulturen so schmerzlich vermissen? Was genau also findet ihre "Anerkennung", ihre Wertschätzung? - Nein, ich erwarte nicht wirklich eine Antwort darauf. Warum nicht? - Ich darf Sie nochmals zitieren:

      Der Islam hat zwei Seiten, die Eine spirituell, die Andere politisch."

      Oh, wie recht Sie doch haben - es sind 2 Seiten einer Medaille. Und bis heute ist es noch niemand gelungen, den politischen Anspruch vom spirituellen Kern zu trennen - wenigstens nicht verbindlich für eine nennenswerte Zahl von Moslems (das war übrigens die Motivation für die Forderung nach so etwas wie dem "Euroislam" - das Ergebnis kennen wir).

      Ja, ich bekenne, ich lehne den Islam ab; ebenso das Judentum; das Christentum; den Buddhismus; Scientology; auch das fliegende Spaghetti-Monster (wenngleich mit das als Pasta-Fan noch am sympathischsten ist) - aber ich respektiere das Grundrecht auf freie Religionsausübung, auch wenn ich am liebsten jede Form der jenseitigen Heilslehre von dieser Erde tilgen möchte. Denn auch die "privatest" gelebte Religion trägt ihren gequirlten Usinn in die Welt - aber damit müssen und können wir leben!

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    15. @) ninjaT26. September 2013 05:27

      Übrigens - ich irre nie und wählte schon an der Mutterbrust stets die besser gefüllte Zapfstelle; und überhaupt kam mit mir das Gute und das Schöne in diese Welt!

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    16. Wie sagte Galileo, als die Schergen der Inquisition von ihm abließen ?
      "!... und Sie irrn sich doch ...!"

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  4. Ach, von diesem Touri-Typen gibt es auch einen Kurzvortrag auf Youtube vor der Deutschen Bank in Frankfurt. Ähnliches Gefasel wie vorm Bundestag. USA die BRD und die Deutsche Bank sind schuld und man habe das Recht auf einen Gottesstaat.

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  5. ist fotografieren nicht haram?

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