Montag, 16. September 2013

Von Nicht-Schwimmern und Kopftuch-Polizistinnen

http://www.welt.de/vermischtes/article119926493/Muslimisches-Maedchen-muss-zum-Schwimmunterricht.html

Ich weiß, ich bin mit dieser Nachricht spät dran, jedoch wollte ich auf Reaktionen aus dem Vogelheim warten und ich habe die Besten für Sie gesammelt, auf dass Sie sich - wie ich - am Kopf kratzen dürfen, sieht man ja die folgende Dummheit nur selten und darf sich deshalb einem kleinen Verwunderungsschub hingeben:




Na, hat Ihr Schwimmbad auch einen hauseigenen Spanner? Womöglich sogar einen mit Röntgenblick, der sich blicktechnisch durch den Burkini wühlt? Und warum ist es eigentlich Hetze, wenn man einem Kind das Schwimmen beibringt? Sollen "Königinnen" in Zukunft vielleicht ersaufen?  Wobei....das können sie im Salafismus ja eigentlich ohnehin nur in der Küchenspüle, ists ja der einzige Horizont, den so manche holde Braut in ihrem eher kümmerlichen Leben erkunden darf.

Wie? Ob ich nun auch endlich ins "alle Muslime sind schlecht" einstimme? Mitnichten, schicken die meisten ja ihre Kinder ohne zu murren in die Schule und selbst Klassenfahrten und Schwimmunterrichte sind für die wenigsten ein Problem, müssten ja sonst 100.000e Gerichtsurteile angestrebt worden sein und doch gibt es eine Minderheit, die sich gerne eine Extrawurst unter die Topf-Dattelpalme legen würde, meinen sie ja in ihrer geistigen Beschränkung, dass sich ein Land seinen Zuwanderern anpassen muss. Unterstützt werden sie dabei von Konvertitenbräuten, die knapp vor der Tor-Abmontage doch noch einen Bräutigam erhascht haben und diesen glücklichen Umstand mit der totalen Selbstaufgabe bezahlen, wurde die biologische Uhr vor dem finalen Klingeln doch noch einmal aufgezogen und dafür muss man dem Eheherrn unterwürfig danken, ist einem das alte Jungferndasein ja erspart geblieben.

Nun muss ja jedes Land ein paar Deppen aushalten, jedoch muss man ihnen nicht auch noch unter die Arme greifen und dies auch nicht im Wahlkampf, finde ich ja zum Beispiel den folgenden Vorschlag aus Hannover mehr als einfältig:

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Kein-Problem-mit-Kopftuch-bei-Beamtinnen

Nein, mir ist an sich das Kopftuch ziemlich egal, jedoch kann es nicht sein, dass mir zukünftige Polizistinnen in dieser Tracht entgegen-strafzetteln, hat ein Ordnungshüter ja neutral aufzutreten, zumindest nach außen. Oder will man in Zukunft auch Bischofsmützen und Schwesterntrachten erlauben? Und geht die Toleranz gar soweit, dass vom Irokesenschnitt bishin zum Totenkopfemblem alles zugelassen wird? Wohl eher nicht, wird derartiges ja zurecht mit der Bekleidungsvorschrift abgeschmettert, jedoch hat dies auch für uniformwillige Muslimas so zu sein, ist das Leben ja kein Kindertheater und man kann mit Höhenangst auch kein Dachdecker werden, wird wohl kein Zimmermannsbetrieb aus vorauseilender Toleranz nur mehr bodenebene Giebel in die Landschaft stellen.

Nein, das ist keine Diskiminierung, darf ja jeder seine persönlichen Entscheidungen treffen und dies natürlich auch in seiner  persönlichen Bekleidung, jedoch verlernt man zunehmends, dass es für jede Handlung auch Konsequenzen zu tragen gibt, ist das irdische Dasein ja kein Honigbächchen, aus dem man jederzeit herausschlabbern kann. Wer A sagt, der muss eben auch B sagen. Im Polizeidienst ebenso wie im Schulschwimmbad. Sonst ist man bei ersterem im falschen Beruf und bei zweiterem sogar  im falschen Land.

Guten Tag


Kommentare:

  1. ich kränkel gerade etwas rum, weil ich wahlfieber habe. das kenne ich von früher, als das ein eher euphorisierendes gefühl war. heuer sind meine symptome eher schüttelfrost und erbrechen.

    wen wähl'n wir denn?

    cdu? hm - nö (siehe georgs 2. link)

    fdp? hm - nö (eine partei mit dem dauerbeleidigten forderle mazyek geht gar nicht)

    grün? hm - nö (kinder sind ne feine sache, aber eine zu große körperliche nähe ist nicht so meins) und: http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2010/11/07/9-11-10-deutschfeindliche-zitate-der-grunen-u-a/

    links? hm - nö (nö!)

    spd? hm - nö (http://www.bild.de/politik/inland/scharia/spd-minister-fordert-scharia-gerichte-in-deutschland-22419166.bild.html
    http://www.emma.de/home/news-archiv/news-detail/datum/2013/07/12/gabriel-die-tagesschau-und-das-kopftuch/

    gibt es denn gar keine alternative? hm...

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  2. Leider hat es die Politik verbockt. Nun sieht sie sich alternativlosen Zustand, jeder Forderung der Islamisten wohlwollend zu überdenken und die Islamfaschisten wissen das.

    Jetzt missbrauchen Sie Kinder, wie diese 13-jährige, um ihre Ziele durchzusetzen. Ich bin ja mal froh, dass es hier ncht geklappt hat.

    Islamisten/Salafisten und was-weiß-ich-für-isten brauchen klare Grenzen und einen unmissverständlichen Befehlston, sonst glauben sie, sie hätten das Sagen auf ganzer Ebene.

    Interessant ist allerdings, dass dieses Schwimmverbot wieder mal nur für Mädchen gilt. Die gehirngewaschenen pupertären Jungs sind meist in ihrem Männlichkeitswahn soweit gestärkt, dass sie gar nicht genug von halbnackten Mitschwimmerinnen bekommen können. Aber das ist ein Produkt der Erziehung zu "echten Männern".

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    1. @ Clarimonde

      "(...) Erziehung zu echten Männern."

      ...zu "Löwen"! ;)

      www.funny-pics.biz/images/lions-satisfaction-moment.jpg (Achtung! Nackte Tiere!)

      Ich bin Sleid

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    2. "Die gehirngewaschenen pupertären Jungs sind meist in ihrem Männlichkeitswahn soweit gestärkt, dass sie gar nicht genug von halbnackten Mitschwimmerinnen bekommen können."

      Da muss ich dich aber jetzt wohl enttäuschen, das ist auch bei nicht-homosexuellen Nichtmuslimen der Fall.

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    3. @ Sleid: die "echten Männer" stehen nicht umsonst in "" - und "Löwen" ??? Dass ich nicht lache. Wenn man unsere Salafisten anguckt, dann ist im Tierreich nur wenig Vergleich. Vielleicht Hyänen. Die jagen auch im Rudel.

      @ Anonym: da gebe ich dir recht, aber die Schwestern von nicht homosexuellen Nichtmuslimen dürfen Schwimmen lernen und haben dank einer aufgeklärten Erziehung meistens schneller ihren Fuß in den Eiern des Grapschers als der gucken kann.

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  3. Karikaturen sagen oft mehr als eintausend Worte:

    www.wiedenroth-karikatur.de/02_PolitKari090122_Islam_Baeder_Badeanzug_Burkini_Zugestaendnis.html

    Eine Deutsch-Türkin spricht Klartext:

    http://dastandard.at/1304554377028/Seyran-Ates-im-Interview-Gegen-die-Doppelmoral-im-Islam

    Ich bin Sleid

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  4. Sollte man jemanden zur Entblößung zwingen dürfen, wenn er das nicht möchte? Ich finde grundsätzlich nicht, und dies unabhängig von religiösen Vorschriften...

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    1. @ Anonym 16. September 2013 06:31

      und was, bitte, ist an einem handelsüblichen badeanzug auszusetzen?

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    2. Niemand wird zum Nacktbaden gezwungen!
      Der Burkini, so blöd ich diesen persönlich auch finde, ist vom Gericht als zumutbarer Kompromiss erachtet worden. Wer behauptet, ein Mensch aus dessen Kleidung nur die Hände, Füße und das Gesicht hervorlugen sei dennoch "entblößt", sollte sich schleunigst einmal die Augen untersuchen lassen! Werden diese vom Arzt als gesund eingestuft, kann der Schaden eigentlich nur noch direkt das Cerebrum betreffen.

      Ich bin Sleid

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    3. Entblößen? Liebes Anonym, die Kinder sollen schwimmen lernen und keine Lektion in Exibitionismus. Die Umkleidekabinen sind nach Geschlechtern getrennt.

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    4. man wird eher gezwungen nicht schwimmen zu dürfen... Was weisst du liebes Anonyme etwas, wieviele Muslimas traurig auf die schauen dürfen die schwimmen dürfen. Mal deine eigene Kinder gefragt was sie davon wirklich halten??? Ohne gemachte Gehirnwäsche, versteht sich!

      Schwimmen kann LEBEN retten. Selbst diese Gabe ist von Allah gegeben. Der Mensch lernt nur wie er sie richtig anwenden soll.

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    5. @Anon 16. September 2013 06:31:
      Sollte man sich vielleicht mit dem Thema auseinandersetzen, damit man nicht dämlich daherredet?
      Ich finde, grundsätzlich schon.


      Das Urteil des BVerwG zwingt niemanden zur Entblößung, es bestärkt sogar das Recht, nach vermeintlichen religiösen Vorschriften gekleidet am Unterricht teilzunehmen.

      Letztlich ist die Kleiderfrage eh nur vorgeschoben gewesen. Es wurde doch vonseiten der Schule nach einer Lösung inform eines Kompromisses gesucht - und mit dem Burkini gefunden.
      Aber hinter der Klage steckte das dreiste Beharren, ja das vehemente Einfordern von islam(ist)ischen Normen wie Geschlechtertrennung - was letztlich mit der westlichen Auslegung kollidieren musste.
      Glücklicherweise hat das Gericht das erkannt und dem einen Riegel vorgeschoben.
      Sonst wäre auch bald Bio-, Chemie- oder Physik-Unterricht für manche Moslems "unzumutbar". Genauso wie Kunst und Musik, Reli oder Ethik etc. Und weiter Klassen mit Jungen und Mädchen und Lehrern und Lehrerinnen.
      Letztlich läuft der GESAMTE Schulalltag mit dem Erziehungsziel, die Schüler zu selbständigen, mündigen Bürgern zu erziegen der Vorstellung religiöser Fanatiker zuwider.
      Und diesen Wirrköpfen darf erst gar kein Einlass zur Einmischung gewährt werden!

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    6. Ich finde der Burkini ist ein Kompromiss, mit dem auch konservative Muslime leben müssen. Die Diskussion sollte nach dem Urteil vorbei sein, denn wer Mädchen in Burkinis den Schwimmunterricht verbieten will (da gibt es sicher einige streng konservative Väter), der muss ihnen auch verbieten TV zu schauen, auf die Straße zu gehen (H&M Werbetafeln etc...), Zeitungen zu lesen etc...Wer eine Frau oder ein Mädchen so in ihrer Selbstbestimmung einschränken will, der hat meiner Meinung nach einen Verbleib in unserer Gesellschaft verwirkt!

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  5. Man kann keine eigene Schulen für altbackene Moslems gründen. Alle haben das Recht auf Bildung, mit Sport, Kunst, Biologie, Ethik, Geschichte usw. Wer vom Sportunterricht befreit werden möchte, möchte auch von allen anderen Fächern befreit werden, die ihm nicht passen. Das Gejammer hinterher wäre groß und natürlich würde man sich in der Opferrolle sehen, wenn man keinen Job mit dieser "Dummiebildung" bekommt. Man müßte dann auch einen dritten Arbeitsmarkt einführen, mit typischen Billiglohnjobs für die Absolventen solcher Dummieschulen z.B. Müllentsorger, Putzfrau, Flyerverteiler

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  6. @Anonym17. September 2013 01:25

    Man kann keine eigene Schulen für altbackene Moslems gründen.

    Dieses Problem versuchen Fundichristen schon zu lösen, indem sie ständig danach quengeln, dass das sog. Homeschooling erlaubt wird. Alles, was mit der Religion kollidiert, wird schlicht und einfach weggelassen, religiöse Indoktrination 24 Std. pro Tag garantiert.

    Man müßte dann auch einen dritten Arbeitsmarkt einführen, mit typischen Billiglohnjobs für die Absolventen solcher Dummieschulen z.B. Müllentsorger, Putzfrau, Flyerverteiler

    Na, an Ihrer Bildung hapert es aber auch etwas, sonst wüssten Sie, dass die von Ihnen genannten Tätigkeiten Bestandteil des 1. Arbeitsmarktes sind, weil solche Stellen nicht künstlich geschaffen werden müssen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsmarkt#Formen_des_Arbeitsmarktes

    Und wenn Sie schon dabei sind, sich etwas Bildung anzueignen, dann informieren Sie sich mal gründlich über den Niedriglohnsektor in Deutschland und ob dort wirklich nur Versager ohne ausreichende Bildung arbeiten. Aber bitte nicht auf den Privatsendern mit ihren bezahlten Quotenassis.


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  7. Ich werde am Sonntag das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit wählen.

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    1. Und in China ist ein Sack Reis umgefallen.

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  8. Und was sagt Herr Tipi zum Gerichtsurteil?

    www.ismail-tipi.de/inhalte/2/aktuelles/42943/gemeinsam-statt-trennung-urteil-zum-sportunterricht-hilft-der-integration/index.html

    Ich bin Sleid

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