Donnerstag, 5. September 2013

Von Märtyrern und dem diffusen Erscheinungsbild

Ich habe ja gestern ins Freudengehumpel der Umm Handala eingestimmt, will ich mir ja nicht nachsagen lassen, dass ich die Feste nicht feiere, sobald sie gefallen sind, jedoch habe ich in meiner überschwänglichen Laune jemanden übersehen, welcher schon vor dem Abu über den Jordan geschwommen ist:



 (Ahlu.sunnah.com)



Nun ist die Berichterstattung darüber ja wirklich mühselig, muss man sich die Propaganda-Märtyrer ja wie ein hungriger Sperling zusammenpicken, weswegen ich das Wort an den Rechtsanwalt von Abu Ibrahim übergeben möchte, hat der ja einen Vorschlag, den man auch auf das germanische Kanonenfutter in Syrien anwenden kann (Minute 7:30) :



Genau - vorher absprechen, damit kein diffuses Erscheinungsbild entsteht, spart das ja Zielwasser. Und mir fürchterlich viel Arbeit.

Guten Abend







Kommentare:

  1. Ob sich dieser Rechtsanwalt wirklich mit der ganzen Sache beschäftigt hat?
    Seinen Job hat er fachmännisch gut hinbekommen: Abu Ibrahim ist auf freiem Fuß. Aber ob sein Statement wirklich zur Lösung irgendwelcher Probleme beiträgt, das darf stark angezweifelt werden. Er hätte lieber den Mund halten sollen...

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    1. Finde ich nicht. Der Anwalt macht auf mich nicht den Eindruck, als dass ihn eine etwaige "Rufschädigung" auch nur irgendwie kümmern würde...

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    2. Würd' mich nicht wundern, wenn dessen Frau auch Niqab-Trägerin ist. Nicht jeder verkappte Islamist trägt einen Zottelbart oder 'nen Kaftan.

      Fou Fou

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    3. Fou Fou hat recht.
      Ganz bestimmt nehmen die nur gleichgesinnte Anwälte.
      Es ist wie eine Mafia.

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    4. Ich denke eher: Für ihn ein erfolgreicher Prozess. Das ist gut für seine Reputation. Was zählt da Moral oder gesunder Menschenverstand: Hilft es seiner Sache, hätte er wohl auch Abu Ibrahim den Bruderkuss gegeben. Ideale und moralische Wertvorstellungen zählen heutzutage leider nicht mehr sehr viel.

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  2. Interessant, wie die New Yorker bei dieser Umfrage auf den Islam reagieren:

    http://www.youtube.com/watch?v=tvEwHvsFW6I

    Davon könnte man sich in Deutschland auch mal 'ne Scheibe abschneiden.

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    1. Jedem seine Meinung. Ein Video, das den Islam schönredet.

      Für mich ist der Islam eine politische Ideologie, die nach der Weltherrschaft strebt.
      Staat und Religion sind eins.
      Keine anderen Religionen werden geduldet. Alle anderen Religionen sollen verschwinden.

      Fur mich ist der Islam keine Religion!!!

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    2. Anonym5. September 2013 15:33 Hahaha! Bist Du so naiv, tust Du bloß so? Solche Videos mit ausgesuchten Pro-Islam Statements gibt es doch auch genug mit deutschen Passanten. Ginge es nach einigen Youtube-Videos, so sind die Deutschen total begeistert vom Islam und wollen lieber heute als morgen konvertieren. Ist zwar kuscheliger als die Hetze à la Sabri, versucht aber genauso eine vom Wunschdenken geprägte Scheinrealität aufzubauen.

      Die wirkliche Meinung der New Yorker über den Islam konnte man an den Protesten ablesen, als die muslimische Gemeinde ausgerechnet auf Ground Zero eine Moschee errichten wollte. Nebenbei bestätigt dies auch eindrucksvoll die am Anfang des Videos genannten Vorurteile: Dass (orthodoxe) Muslime kulturunsensibel sind , alle sollen sich nach ihnen richten, aber selbst wollen sie nichts für ein Miteinander beitragen.

      Und, nebenbei gesagt: https://www.youtube.com/watch?v=IxjBjRnhUqA

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    3. Ok, Siegfried, da hast du recht, da war ich wohl einfach zu naiv. Ich habe mich selbst schon etwas darüber gewundert. Wie gut, dass du mein originär, extrem negatives Bild der Amis wieder gerade gerückt hast. Nun kann ich sie endlich wieder vollen Herzens hassen. :)

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    4. @Anonym 7. September 2013 06:00
      >> [...] Wie gut, dass du mein originär, extrem negatives Bild der Amis wieder gerade gerückt hast. Nun kann ich sie endlich wieder vollen Herzens hassen. :)

      Ja, nicht wahr? Es ist schon bemerkenswert, wie abhängig ein gewisser Menschentypus (könnte man die 'Hass-Junkies' nennen?) von der Gelegenheit zum Hassen ist. Evtl. spielt da ein Monoaminooxidase-Defizit (genetische Prädisposition / Konsum von MAO-Hemmern ...) und/oder frühkindliche Traumatisierung eine Rolle. Immerhin kommt dieser Typus ja in allen politischen / gesellschaftlichen Lagern vor, und der Focus des Hasses wird nicht rational bestimmt, sondern ist alleine davon abhängig, welchem Hassprediger der zukünftige Hasser zuerst in die Hände fällt. Überdies ist das Hass-Objekt, wie die Beispiele prominenter Hass-Konvertiten zeigen, auch noch fast beliebig austauschbar.
      Wobei große Kollektive als Ziel natürlich dankbarer sind: Da finden sich immer Individuen, die dem gewünschten Stereotyp entsprechen während Gegenbeispiele als 'Einzelfälle' ausgeblendet werden können. Das erspart einem solche Irritationen wie oben.
      >;o)

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