Dienstag, 10. September 2013

Pierre Vogel - der verzweifelte Abgesang eines sinkenden Sterns

Viel war ja nicht los in Frankfurt, weswegen auch die Youtube-Ausschlachtung des Ibrahim Al Almani sehr dürftig ausfällt, kann man ja nur das verwenden, was keinen Rundumschwenk ins spärliche Publikum beinhaltet und man begnügt sich deswegen mit Schnippseln, die nicht wirklich Neues erzählen:



Nein, es klingt nicht nur nach dem Totengesang eines Rotkehlchens, sondern ist auch eins, ist der eitle Pierre in der Szene ja erledigt, weswegen ihn sein Weg wohl bald zum Arbeitsamt führen wird, wird im Extremismus ja nur der unterstützt, der auch Zuhörer hat und der Geldregen verkommt deswegen wohl zu einem kaum ernährenden Tröpfeln.

Ja, ich gebs zu, erfüllt mich der obige Totentanz ja mit einer ausufernden Schadenfreude und doch wird diese getrübt, so mag der rotbärtige Prediger zwar von gestern sein, der Salafismus ist es nicht, ziehen ja nun andere Gesichter durch den Radikalsumpf und diese machen zum Beispiel am 29.9. in Essen halt:



Ja, auch da ist der Pierre dabei, jedoch ist er nicht mehr der Headliner, sondern nur mehr das Letzte in der Reihe - er sammelt die Brotkrumen auf, die Scharfmacher a la Abu Abdullah und Abu Dujana übriglassen. Er ist nur mehr anwesend - mitgezerrt und vorgeführt als Pausenclown mit bröckelndem Charisma und mit ausgebreiteten Händen, auf dass auch er ein paar Almosen erhaschen kann. Das schmerzt einen eitlen Pfau garantiert und er wird sich gar fürchterlich am Gefieder zupfen und doch wird es nichts bringen. Der salafistische König ist tot! Es lebe der König!

Guten Tag

Kommentare:

  1. Machen Sie sich nur keine allzu großen Sorgen um unseren "Pit" - das Vögelchen hat Blut geleckt und seine unstillbare Gier nach Aufmerksamkeit wird ihn alsbald ein neues Tätigkeitsfeld finden lassen.
    Es ist vielleicht nicht gerade zu erwarten, dass er den Kaftan abstreift und sich der Gegenseite als Kronzeuge anbietet, nur um noch einmal mit Maischberger oder einer anderen Laber-Trulla im TV zu kuscheln. Gänzlich ausschließen kann man auch, dass er der plärrenden Dogge ins Feld folgt - böte doch der gemästete Wanst noch dem schlechtesten Schützen unter Assads Schergen ein leichtes Ziel.
    Wahrscheinlich werden wir ihn nach einer kurzen Orientierungsphase im Baur eines Esoterik-Spartensenders wiedersehen, wo er als Heilsteinschleifer von der wundersam lindernden Wirkung von rektal applizierten Bergkristallen bei chronischem Hämorrhoiden-Leiden künden darf.

    Was gewiss scheint: Er bleibt uns erhalten. Und ganz ehrlich - ich würde ihn sonst euch ein wenig vermissen.

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    1. ... und zu lachen über den Trachtenprediger hätten wir auch nichts mehr.

      Erfreut

      Heinz Hinkelmann

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  2. Weiß einer warum der Vogel in der Salafsitenszene so abgestürzt ist? Ist der denen nicht mehr radikal genug oder nur noch langweilig?

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    1. Die Dschihadistenfraktion konnte sich doch noch nie mit seiner eher zurückhaltenden Einstellung zu Gewalt als Mittel zum Zweck anfreunden. Jetzt, wo auf den islamistischen Web-Seiten das Thema Syrien so einen hohen Stellenwert bekommen hat, gerät die Deutschland-Dawa wohl etwas in den Hintergrund - und somit auch deren Protagonisten.
      Und dann gab es da ja auch noch die Geschichte mit den EZP-Betrügereien.

      Ich bin Sleid

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  3. Als Jemand, der in Frankfurt war, sage ich, dass es für einen Abgesang wirklich zu früh ist. Die Abus praktizieren Arbeitsteilung: Pierre für den Einstieg in den Salafismus, Abu Abdullah für die ganz großen Visionen vom islamischen Sieg.
    Dennoch Dank an Teermaschine für den attraktiven Entwurf einer Gegen-Vision von Pierre als Re-Konvertiten.
    Wär doch schön, wenn Pierre merkte, dass er sich auf die falsche Lehre eingelassen hat ! Wenn er sich abwendete ! Ich würde ihm jeden Auftritt in den TV-Talk-Shows gönnen, wenn er dabei versucht, den Schaden, den er schon angerichtet hat, zu begrenzen und wieder gut zu machen.

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  4. @ Georg

    Schon einen Plan für die Umbenennug deines Blogs? BoxNagie vielleicht? BoxDujana?
    Ich habe es schon vor einiger Zeit geschrieben: Pierre Vogel spielt kaum noch eine Rolle. Er ist zu verbraucht! Vor einigen Jahren war er noch bei Maischberger und Kerner zu Gast. Mittlerweile propagiert er nur noch über Internet. Oder ist, hoffentlich, ein Abgesang des gesamten Salafismus in Deutschland?
    @ Georg: Falls dies der Fall ist, so hoffe ich, dass Du eine andere extremistische Gruppe findest, die es Wert ist, kommentiert zu werden. Ich will jetzt mal an den Deppen "Dunkel" erinnern. Scientology ist böse. Ansonsten: Bleib am Ball, Georg :)

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  5. Für den 21. September wird eine weitere "Benefiz-Veranstaltung" von und mit Abu Hamster angekündigt. Wie immer mit dabei, sein jammernder Lakai (doch wohl nicht etwa nur zum gegenseitigen Lau...sen der Bärte?). ;)
    Veranstalter ist sind mal wieder die frömmelnden Bettelbrüder von Ansaar International.

    http://pierrevogelde.blogspot.de

    Ich bin Sleid

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